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NORDDEUTSCHE STEINGUT AG, DE0006770001

Norddeutsche Steingut AG: Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2021 durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt.

25.08.2021 - 13:51:29

Norddeutsche Steingut AG: Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2021 durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt. Nach dem Übergangsjahr 2021 ist für 2022 die Rückkehr in die Gewinnzone gep. Nach dem Übergangsjahr 2021 ist für 2022 die Rückkehr in die Gewinnzone geplant.

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DGAP-News: Norddeutsche Steingut Aktiengesellschaft / Schlagwort(e):

Umsatzentwicklung/Quartalsergebnis

Norddeutsche Steingut AG: Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2021 durch die

Corona-Pandemie beeinträchtigt. Nach dem Übergangsjahr 2021 ist für 2022 die

Rückkehr in die Gewinnzone geplant.

25.08.2021 / 13:47

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Corporate News

Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2021 durch die Corona-Pandemie

beeinträchtigt. Nach dem Übergangsjahr 2021 ist für 2022 die Rückkehr in die

Gewinnzone geplant.

- Q1 2021: Vertriebsaktivitäten durch dritte Corona-Pandemiewelle gebremst

- Seit April 2021 liegen Konzernumsätze auf bzw. oberhalb des

Vorjahresniveaus. Per 30. Juni 2021 den Umsatzrückstand bis auf ca. 3 % zum

Vorjahr aufgeholt.

- Aufrechterhaltung der Prognose für das Transformationsjahr 2021: Deutliche

Ergebnisverbesserung erwartet

- Rückkehr in die Gewinnzone für 2022 geplant

Bremen, 25. August 2021 - Die Norddeutsche Steingut AG (ISIN DE0006770001)

blickt auf ein operativ noch durch die Corona-Pandemie belastetes erstes

Halbjahr 2021 zurück, das jedoch ganz im Zeichen der fast komplett

umgesetzten gesellschaftlichen Umstrukturierung der Norddeutsche Steingut AG

und ihrer Tochtergesellschaften stand.

Die Optimierung der Formalorganisation der Steuler Fliesensparte schreitet

planmäßig voran. Nach den beiden per 11. Juni und 30. Juli 2021

beschlossenen Sachkapitalerhöhungen wird das Grundkapital der Norddeutsche

Steingut AG (nach der noch ausstehenden Handelsregistereintragung letzterer

Sachkapitalerhöhung) 8.937.012,97 EUR betragen. Ausstehend ist jetzt noch die

Umbenennung der Norddeutsche Steingut AG in die Steuler Fliesengruppe AG.

Für die erforderliche Satzungsanpassung wird noch die Zustimmung der

ordentlichen Hauptversammlung am 26. August 2021 benötigt.

Erstes Quartal 2021 absatzseitig durch Corona-Pandemie belastet, seit April

zunehmend erfreuliche Tendenzen im Vertrieb

Im ersten Quartal 2021 haben die dritte Corona-Pandemiewelle und die mit ihr

einhergehenden Lockdown-Maßnahmen die Vertriebsaktivitäten des Norddeutsche

Steingut Konzerns stark beeinträchtigt. Zudem wurden Lieferengpässe bei

Lieferanten festgestellt. Ein weiterer belastender Faktor waren

Effizienzprobleme in den Fliesenwerken, die aus einem corona-bedingten

relativ hohen Krankenstand, vornehmlich aus den Quarantäne-Vorschriften,

resultierten.

Die Konzernumsatzerlöse sanken im ersten Quartal auf 22,8 Mio. EUR (Vj.: 25,4

Mio. EUR). Inklusive der Bestandsveränderungen - die auf ein gegenüber Vorjahr

halb so hohes Niveau gesunken sind - wurde eine Konzerngesamtleistung in

Höhe von 22,3 Mio. EUR (Vj. 24,3 Mio. EUR) erzielt. Für 2021 plant der Vorstand

einen weiteren Bestandsabbau. Dem standen Kosteneinsparungen beim

Materialaufwand und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber.

Beide Aufwandsquoten konnten gegenüber dem Gesamtjahr 2020 verbessert

werden, was die Wirksamkeit der in 2019 initiierten umfangreichen

Turnaround-Maßnahmen belegt.

Ohne die pandemiebedingten Umsatzverluste wäre es für den Norddeutsche

Steingut Konzern sehr realistisch gewesen, das erste Quartal 2021 mit einem

positiven Ergebnis abgeschlossen zu haben. So weist der Konzern für das

erste Quartal 2021 ein negatives Quartalsergebnis von 0,4 Mio. EUR (Vj.

Überschuss von 0,1 Mio. EUR) aus. Hervorzuheben ist, dass das erste Quartal

2020 noch nicht von der Corona-Pandemie beeinträchtig gewesen war.

Seit April 2021 wurde umsatzseitig das Vorjahresniveau wieder erreicht bzw.

überschritten. Die Arbeiten am Halbjahresabschluss 2021 laufen, weshalb für

das erste Halbjahr 2021 an dieser Stelle noch keine konkreten

Finanzkennzahlen genannt werden können. Voraussichtlich ergibt sich für das

erste Halbjahr 2021 noch ein Umsatzrückstand zum Vorjahreszeitraum von rund

3 %.

In 2021 wird der Fokus verstärkt auf die neuen Geschäftsfelder "Ceramic

District" (der Zugang zum Objektgeschäft über die intensivierte

Zusammenarbeit mit Architekten) und "Outdoor-Keramik-Systeme" (die Fliese in

neue Anwendungsfelder, wie beispielsweise in den Garten- und Landschaftsbau,

zu bringen) gerichtet. Die Corona-Pandemie erschwert jedoch auch in 2021,

die hier gesetzten Wachstumsziele zu erreichen.

Im Produktmix wird der Nachfrage folgend mehr auf großformatige Fliesen - 60

x 60 cm und größer - sowie Outdoor gesetzt. Der Anteil kleinformatiger

Fliesen am Sortiment wird weiter reduziert. Darüber hinaus kann der Vorstand

über die jüngsten Innovationen "Kerbon" und "Smartiles" berichten:

- Kerbon ist ein neuartiger Hightech-Werkstoff - ein Kompositwerkstoff aus

Keramik und Armierung. Er vereint die robuste, unempfindliche und

hygienische Oberfläche der Keramik mit einer einzigartigen Stabilität und

Haltbarkeit. Bereits im November 2020 ist der Vertrieb der

Kerbon-Wandelemente gestartet. Hier handelt es sich um eine Systemlösung für

neuartige, designorientierte Duschabtrennungen, Raumteiler und Sichtschutz.

Diese Lösung ist geeignet für private Bäder, Schwimmbäder, Umkleiden und

Wellness. Weitere Anwendungsfelder für diese innovative Keramiklösung sind

in Vorbereitung.

- Smartiles sind keramische Bodenfliesen mit intelligenter rückseitiger

Beschichtung aus Naturkork. Zum Verlegen wird kein Mörtel oder Kleber mehr

benötigt. Smartiles werden trocken verlegt. Das hat den Vorteil, dass die

Fliesen sofort nach der Verlegung begehbar und bereits nach 24 Stunden

vollständig belastbar sind. Projekte mit smartiles lassen sich bis zu acht

Mal schneller realisieren als eine klassische Fliesenverlegung. Die

Zielgruppe sind vor allem Läden, aber auch Autohäuser, Büroflächen, Hotels,

Museen, Gewerbebauten, Schulen und Gastronomie.

Für 2022 wird die Rückkehr in die Gewinnzone angestrebt. Hier wird der Fokus

verstärkt auf margenträchtigen Produkten, Innovationen und Formaten liegen.

Aktuelles zum Firmengrundstück Bremen-Grohn

Zuletzt noch ein kurzer Hinweis zum aktuellen Stand des rund 10 Hektar

großen, nicht mehr industriell genutzten Firmengrundstücks am Standort

Bremen-Grohn. Dieses hatte die Norddeutsche Steingut AG zu Jahresbeginn 2021

an einen Projektentwickler unter der aufschiebenden Bedingung veräußert,

dass der Projektentwickler in einem Zeitraum von zwei bis maximal drei

Jahren das Baurecht für eine kombinierte Wohn-/Gewerbebebauung schafft. Für

das auf dem Grundstück noch benutzte Fliesenlager hat die Gesellschaft ein

Grundstück in Bremerhaven gefunden, auf dem eine neue Immobilie errichtet

wird. Die Fertigstellung des neuen Lagers in Bremerhaven ist für das zweite

Quartal 2022 vorgesehen. Das alte Lager in Bremen-Grohn wird im zweiten bis

dritten Quartal 2022 aufgelöst. Hiermit verbunden verfolgt der Norddeutsche

Steingut Konzern künftig auch eine andere Supply-Chain Philosophie - eine

fertigungsnahe Lagerung innerhalb der Gruppe und damit die Realisierung

weiterer Kosteneinsparungen. Mit einem Ergebnisbeitrag rechnet die

Gesellschaft frühestens im Jahre 2023.

KONZERN-ÜBERBLICK: Quartalsvergleich per 31. März in TEUR

01.01.2021 Anteil an 01.01.2020 Anteil an Verände-

- der - der rung 2021

31.03.2021 Gesamtleis- 31.03.2020 Gesamtleis- zu 2020

tung tung

Umsatz 22.778 25.383 -10,3 %

Bestandsver- -515 -1.133

änderungen

Gesamtleis- 22.263 100,0 % 24.250 100,0 % -8,2 %

tung

Sonstige 258 1,2 % 193 0,8 % 33,7 %

betr.

Erträge

Materialauf- -10.181 -45,7 % -11.308 -46,6 % -10,0 %

wand

Personalauf- -5.711 -25,7 % -5.693 -23,5 % 0,3 %

wand

Sonst. -5.136 -23,1 % -5.352 -22,1 % -4,0 %

betr.

Aufwendun-

gen

Abschreibun- -1.579 -7,1 % -1.653 -6,8 % -4,5 %

gen

Finanzergeb- -163 -0,7 % -169 -0,7 % -3,6 %

nis

Ergebnis -249 -1,1 % 268 1,1 % >-100 %

vor Steuern

Steuern -165 -0,7 % -137 -0,6 % -20,4 %

Konzernfehl- -414 -1,9 % 131 0,5 % >-100 %

betrag/

-überschuss

Kontakt:

Norddeutsche Steingut AG

Alexander Lakos

Vorstand

Schönebecker Straße 101, 28759 Bremen

Tel. 0421/6262-206

25.08.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Norddeutsche Steingut Aktiengesellschaft

Schönebecker Str. 101

28759 Bremen

Deutschland

Telefon: 04 21/ 62 62 - 21 6

Fax: 04 21/ 62 62 - 399

E-Mail: Willehard.Tameling@Norddeutsche-Steingut.de

Internet: www.Norddeutsche-Steingut.de

ISIN: DE0006770001

WKN: 677000

Börsen: Freiverkehr in Berlin, Hamburg, Hannover, Stuttgart

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1228830 25.08.2021

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