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Instone Real Estate Group SE: Instone behauptet hohe Marge in schwierigerem Marktumfeld - neue Prognose für 2022: bereinigte Erlöse 600-675 Mio.

10.08.2022 - 18:55:27

Instone Real Estate Group SE: Instone behauptet hohe Marge in schwierigerem Marktumfeld - neue Prognose für 2022: bereinigte Erlöse 600-675 Mio. Euro, bereinigtes Nettoergebnis 40-50 Mio.. Euro, bereinigtes Nettoergebnis 40-50 Mio.

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Halbjahresergebnis/Prognose

Instone Real Estate Group SE: Instone behauptet hohe Marge in schwierigerem

Marktumfeld - neue Prognose für 2022: bereinigte Erlöse 600-675 Mio. Euro,

bereinigtes Nettoergebnis 40-50 Mio. Euro

10.08.2022 / 18:51 CET/CEST

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Instone behauptet hohe Marge in schwierigerem Marktumfeld - neue Prognose

für 2022: bereinigte Erlöse 600-675 Mio. Euro, bereinigtes Nettoergebnis

40-50 Mio. Euro

* Bereinigte Umsatzerlöse von 268,0 Millionen Euro (H1-2021: 260,5

Millionen Euro) über Vorjahres-Niveau aufgrund hoher

Vorvermarktungsquote; Zinsvolatilität verunsichert Kunden spürbar

* Bereinigte Rohergebnismarge von 25,7 Prozent unter Vorjahresniveau, aber

weiterhin Beleg für führende Profitabilität in einem schwierigeren

Marktumfeld

* Rückgang des Ergebnisses nach Steuern auf 19,6 Millionen Euro (H1-2021:

23,4 Millionen Euro) infolge steigender Baukosten

* Unabhängiges Bewertungsgutachten von BNP Real Estate Consult GmbH

impliziert Nettovermögenswert der Grundstücke und Projekte im Bau zum

31. März 2022 von 14,21 Euro pro Aktie (EPRA-NTA)

* Neue Prognose 2022: Umsatzerlöse (bereinigt) 600 bis 675 Millionen Euro,

Nettoergebnis (bereinigt) 40 bis 50 Millionen Euro, der Margenausblick

bleibt gegenüber der ursprünglichen Prognose nahezu unverändert bei

mindestens 25,0 Prozent

Essen, 10. August 2022: Instone Real Estate Group SE ("Instone") kann sich

den aktuellen schwierigeren Rahmenbedingungen infolge des russischen

Angriffskriegs auf die Ukraine nicht entziehen, aber dennoch eine weiterhin

beachtliche Profitabilität behaupten.

Die bereinigten Umsatzerlöse liegen in der ersten Jahreshälfte 2022 noch

über dem Vorjahresniveau. Der historische Zinsanstieg hat aber die

Erschwinglichkeit von Immobilien beeinträchtigt und eine allgemein erhöhte

Verunsicherung ausgelöst. Dies wirkt sich negativ auf die

Vertriebsgeschwindigkeit und die weitere Erlösrealisierung aus. Zudem sind

weiterhin negative Auswirkungen der Materialknappheit auf die

Baugeschwindigkeit spürbar.

Die Verschärfung der Beschaffungssituation von wichtigen Baumaterialien

infolge des Kriegs in der Ukraine ging mit einem starken Anstieg der

Materialkosten und damit der Baukosten einher. Instone konnte die negativen

Effekte bislang durch einen hohen Anteil von bereits vertraglich gesicherten

Beschaffungsvolumina sowie Förderungen für Energieeffizienzgebäude und

Preisanpassungen im Auftaktquartal deutlich abmildern, aber nicht gänzlich

kompensieren. Die gestiegenen Baukosten haben wesentlich zu einem Rückgang

des bereinigten Ergebnisses nach Steuern im Jahresvergleich beigetragen. In

den vergangenen Wochen ist eine erste leichte Entspannung bei den Preisen

für wichtige Baumaterialien zu beobachten.

Aufgrund der aktuell hohen Zinsvolatilität und der allgemeinen

makroökonomischen Risiken einschließlich der hohen Inflation rechnet das

Unternehmen mit einer anhaltenden Verunsicherung der privaten und

institutionellen Investoren auch im weiteren Jahresverlauf. Vor diesem

Hintergrund erwartet der Vorstand aktuell einen deutlichen Rückgang des

Vermarktungsvolumens. Demensprechend geht der Vorstand in der neuen Prognose

für das Geschäftsjahr 2022 von bereinigten Umsatzerlösen von 600 bis 675

Millionen Euro, einer weiterhin attraktiven Rohergebnismarge von mindestens

25,0 Prozent und einem bereinigten Nettoergebnis von 40 bis 50 Millionen

Euro aus.

Instone behauptet führende Marge

Die bereinigten Umsatzerlöse lagen im ersten Halbjahr 2022 bei 268,0

Millionen Euro und damit noch oberhalb des Vorjahresniveaus (H1-2021: 260,5

Millionen Euro). Instone profitiert dabei von dem hohen Anteil bereits

verkaufter Projekte, die sich aktuell in der Bauphase befinden. Der

historisch starke Anstieg der Hypothekenzinsen seit Jahresbeginn hat

hingegen die Erschwinglichkeit für einzelne Käufergruppen beeinträchtigt und

eine Verunsicherung bei privaten und institutionellen Investoren ausgelöst,

was sich bereits spürbar negativ auf die Vertriebsgeschwindigkeit und den

Umsatz auswirkt.

Die bereinigte Rohergebnismarge lag mit 25,7 Prozent im ersten Halbjahr 2022

(H1-2021: 29,4 Prozent) trotz der schwierigeren Rahmenbedingungen weiterhin

auf einem hohen Niveau entsprechend der für das Gesamtjahr geplanten Marge.

Im zweiten Quartal betrug die Marge trotz Kostenanpassungen bei laufenden

Projekten 22,5 Prozent. Die Instone-Margen bewegen sich damit insbesondere

im Branchenvergleich weiterhin auf einem führenden Niveau. Das Unternehmen

profitiert von dem proaktiven frühzeitigen Einkauf von Bauleistungen, einer

kostenbewussten Planung, dem weiter positiven Preistrend zum Jahresauftakt

sowie von Förderungen für die Errichtung von Energieeffizienzgebäuden,

wodurch die Effekte der am Markt sprunghaft angestiegen Baukosten

abgemildert werden konnten.

Aufgrund der hohen Vergabestände sowie der konservativen

Kostenbudgetierungen der laufenden Projekte erwartet der Vorstand eine der

ursprünglichen Prognose entsprechende vergleichsweise hohe operative Marge

auch für das Gesamtjahr und geht von einer Rohergebnismarge von mindestens

25,0 Prozent aus. Eine sich aktuell abzeichnende leichte Entspannung bei den

Baukosten kann hier unterstützend wirken.

Aufgrund des Rückgangs der bereinigten Rohergebnismarge von einem sehr hohen

Niveau blieb das bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes EBIT) in der

Berichtsperiode mit 35,9 Millionen Euro (H1-2021: 41,1 Millionen Euro)

insgesamt unter dem Vorjahresniveau. Ein gesunkener Plattformaufwand wirkte

dabei auch unterstützend. Das bereinigte Ergebnis nach Steuern (EAT)

erreichte 19,6 Millionen Euro (H1-2021: 23,4 Millionen Euro) und ist damit

überproportional gesunken, was auf einen leichten Anstieg der Steuerquote

zurückzuführen ist.

"Die direkten und mittelbaren Auswirkungen des russischen Überfalls auf die

Ukraine auf die Beschaffungssituation, die Entwicklung der Zinsmärkte sowie

die allgemein gestiegene Unsicherheit haben auch unser Geschäft getroffen.

Als Folge des aktuellen Marktumfelds wird der Nachfrageüberhang nach

deutschen Wohnimmobilien sogar noch zunehmen und unser Produkt mittelfristig

weiter an Attraktivität gewinnen. Wir sind für diese Perspektive sehr gut

aufgestellt", sagt Kruno Crepulja, CEO der Instone Real Estate Group SE.

Instone profitiert gerade im aktuellen Umfeld von einer starken Bilanz

Instone verfügt weiter über eine starke Bilanz, was gerade im aktuellen

Umfeld einen besonderen Wettbewerbsvorteil darstellt. So liegt das

Verhältnis von Nettoverschuldung zu Vertragsvermögenswerten zuzüglich

bilanziellem Vorratsvermögen bewertet zu Anschaffungskosten (Loan-to-Cost,

LTC) zum Quartalsstichtag bei 23,0 Prozent (31. Dezember 2021: 20,1

Prozent). Das Verhältnis von Nettoverschuldung zum bereinigten operativen

Ergebnis vor Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) liegt mit 1,8x ebenfalls

weiterhin auf einem niedrigen Niveau (31. Dezember 2021: 1,5x). Die

Barmittel einschließlich der ungenutzten Kreditlinien liegen zum 30. Juni

2022 bei rund 383 Millionen Euro. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über

ungenutzte Projektfinanzierungslinien in Höhe von über 300 Millionen Euro.

Zur weiteren Stärkung der Liquidität und zur Optimierung des

Fälligkeitsprofils von Verbindlichkeiten hat Instone eine neue 5-jährige

Unternehmensfinanzierung in Höhe von 50 Millionen Euro und einem Zinssatz

von 4,5 Prozent in Form eines Schuldscheindarlehens mit einer Gruppe

deutscher Pensionsfonds vereinbart.

Umfangreiche Projektpipeline als Basis für zukünftiges Wachstum

Der erwartete Verkaufswert des Projektportfolios (Gross Development Value,

GDV) liegt zum Quartalsstichtag bei rund 7,7 Milliarden Euro (31. Dezember

2021: 7,5 Milliarden Euro). Dies stellt eine solide Basis für ein

mittelfristiges Umsatz- und Ergebniswachstum dar.

Bewertungsgutachten bestätigt deutliche stille Reserven in Instone-Bilanz

Instone hat zum Bewertungsstichtag 31. März 2022 eine unabhängige Bewertung

des gesamten Projektportfolios durch das renommierte Beratungsunternehmen

BNP Paribas Real Estate Consult GmbH vornehmen lassen. Das Gutachten

impliziert, dass die bilanzierten Vorräte und Vertragsvermögensgegenstände

stille Reserven von rund 113 Millionen Euro enthalten. Daraus lässt sich zum

31. März ein Nettovermögenswert gemäß den Empfehlungen der EPRA (European

Public Real Estate Association) von 14,21 Euro pro Aktie ableiten

(EPRA-NTA). Auf Grundlage dieser Vorräte und Vertragsvermögensgegenstände

kann Instone durch seine Entwicklungsaktivitäten erhebliche Mehrwerte

generieren.

Neue Prognose trägt der kurzfristigen Unsicherheit Rechnung

Der Vorstand hat auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung im Jahr 2022

sowie der aktualisierten Planung eine neue Prognose für das laufende

Geschäftsjahr abgeleitet. So geht der Vorstand in den nächsten Monaten von

einer anhaltenden Verunsicherung auf der Nachfrageseite und einer

reduzierten Vertriebsgeschwindigkeit aus. Dabei werden in einem Markt mit

einer weiter zunehmenden Verknappung weitgehend stabile Immobilienpreise

erwartet. Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Störungen in den

internationalen Lieferketten anhalten und damit die Baugeschwindigkeit

weiter beeinträchtigt wird. Auf der Kostenseite wird weiter mit einem

jährlichen Kostenanstieg von rund 15 Prozent gerechnet.

Auf Basis dieser Annahmen rechnet der Vorstand für 2022 mit bereinigten

Umsatzerlösen von 600 bis 675 Millionen Euro, einer bereinigten

Rohergebnismarge von mindestens 25,0 Prozent und einem bereinigten Ergebnis

nach Steuern von 40 bis 50 Millionen Euro. Das für das Geschäftsjahr

erwartete Vermarktungsvolumen liegt bei rund 350 Millionen Euro.

Der vollständige Halbjahresfinanzbericht sowie die Präsentation sind am 11.

August 2022 auf der IR-Webseite unter folgendem Link abrufbar:

Finanzergebnisse

Die Definitionen der in der Mitteilung genannten Steuerungskennzahlen sind

im Glossar auf der Homepage der Gesellschaft zu finden, unter: Glossar:

Instone Real Estate Group SE

Über Instone Real Estate

Instone Real Estate ist einer der führenden Wohnentwickler Deutschlands und

im SDAX notiert. Das Unternehmen entwickelt attraktive Wohn- und

Mehrfamilienhäuser sowie öffentlich geförderten Wohnungsbau, konzipiert

moderne Stadtquartiere und saniert denkmalgeschützte Objekte. Die

Vermarktung erfolgt maßgeblich an Eigennutzer, private Kapitalanleger mit

Vermietungsabsicht und institutionelle Investoren. In über 30 Jahren konnten

so über eine Million Quadratmeter realisiert werden. Bundesweit sind 486

Mitarbeiter an neun Standorten tätig. Zum 30. Juni 2022 umfasste das

Projektportfolio 54 Entwicklungsprojekte mit einem erwarteten

Gesamtverkaufsvolumen von etwa 7,7 Milliarden Euro und 16.664 Einheiten.

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Instone Real Estate

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Grugaplatz 2-4, 45131 Essen

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Instone Real Estate

Jens Herrmann

Grugaplatz 2-4, 45131 Essen

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