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INDUS-HOLDING AG, DE0006200108

INDUS Holding AG: Segment Bau / Infrastruktur anhaltend stark; Stabilität im Segment Metalltechnik; Auswirkungen der Corona-Pandemie auf drei Segmente

14.05.2020 - 07:31:26

INDUS Holding AG: Segment Bau/Infrastruktur anhaltend stark; Stabilität im Segment Metalltechnik; Auswirkungen der Corona-Pandemie auf drei Segmente. INDUS Holding AG: Segment Bau/Infrastruktur anhaltend stark; Stabilität im Segment Metalltechnik; Auswirkungen der Corona-Pandemie auf drei Segmente

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DGAP-News: INDUS Holding AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

INDUS Holding AG: Segment Bau/Infrastruktur anhaltend stark; Stabilität im

Segment Metalltechnik; Auswirkungen der Corona-Pandemie auf drei Segmente

14.05.2020 / 07:29

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Segment Bau/Infrastruktur anhaltend stark; Stabilität im Segment

Metalltechnik; Auswirkungen der Corona-Pandemie auf drei Segmente

* Über 16 Prozent EBIT-Marge im Segment Bau/Infrastruktur

* Deutlicher Verlust im Segment Fahrzeugtechnik

* Diversität im Portfolio und hohe Liquidität sorgen für Stabilität

* Prognosefähigkeit eingeschränkt

Bergisch Gladbach, 14. Mai 2020 - Die Corona-Pandemie hat erhebliche

Auswirkungen, die deutsche Wirtschaft befindet sich seit März im Abschwung.

Beim Blick auf die Entwicklung der INDUS Holding AG im ersten Quartal 2020

sind auch hier bereits deutliche Spuren zu erkennen: Der Konzernumsatz sank

in den ersten drei Monaten 2020 um 8,3 % auf 401,2 Mio. Euro (3M Vorjahr:

437,6 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) sank auf 16,0 Mio. Euro (3M

Vorjahr: 33,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 4,0 % (3M Vorjahr: 7,7 %).

Für Stabilität der INDUS-Gruppe sorgen die hohe Liquidität von 163,8 Mio.

Euro am Ende des Quartals und ein breitgefächertes Portfolio über fünf

Industriebranchen.

Einen außergewöhnlich starken positiven Beitrag lieferte das Segment

Bau/Infrastruktur: Hier machte sich besonders der milde Winter bemerkbar,

der bereits ab Anfang Januar zu saisonal ungewöhnlich hohen Umsätzen führte.

Der Umsatz stieg um 8,0 % gegenüber dem Vorjahr auf 93,5 Mio. Euro (3M

Vorjahr: 86,6 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) stieg sogar

überproportional um 55,0 % auf 15,5 Mio. Euro. Die EBIT-Marge des Segments

stieg auf 16,6 %.

Im Segment Fahrzeugtechnik verzeichneten alle Segmentunternehmen im ersten

Quartal deutliche Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das

ist zum einen auf eine starke Nachfrageschwäche in Europa und den USA und

zum anderen auf die Folgen der Corona-Pandemie in China zurückzuführen. Der

Umsatz sank im Segment um 15,0 % auf 78,9 Mio. Euro (3M Vorjahr: 92,8 Mio.

Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) lag mit minus 12,0 Mio. Euro deutlich

unter dem Vorjahreswert von 0,2 Mio. Euro. Die EBIT-Marge sank auf minus

15,2 %.

Ein Großteil der Unternehmen im Segment Maschinen- und Anlagenbau spürte im

ersten Quartal Auswirkungen einer allgemeinen Marktberuhigung. Zusätzlich

waren unmittelbare Auswirkungen der Corona-Pandemie - vor allem in China -

bereits deutlich bemerkbar. Der Segmentumsatz sank in den ersten drei

Monaten um 22,9 % auf 84,3 Mio. Euro (3M Vorjahr: 109,3 Mio. Euro). Das

operative Ergebnis (EBIT) fiel auf 2,6 Mio. Euro (3M Vorjahr: 12,8 Mio.

Euro). Die EBIT-Marge lag bei 3,1 %.

Bis auf ein Unternehmen des Segments Medizin- und Gesundheitstechnik

verzeichneten alle anderen im ersten Quartal leichte Umsatzrückgänge. Das

Geschäft in den Sanitätshäusern ist deutlich zurückgegangen. Die meisten

Operationen in den für Corona-Patienten geräumten Krankenhäusern wurden

aufgeschoben. Der Segmentumsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 5,4 % auf 38,7

Mio. Euro zurück (3M Vorjahr: 40,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT)

sank auf 3,1 Mio. Euro (3M Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). Das entspricht einer

EBIT-Marge von 8,0 %.

Das Segment Metalltechnik entwickelte sich im ersten Quartal stabil. Trotz

eines leichten Umsatzrückgangs konnten die Beteiligungen das Ergebnis leicht

verbessern. Der Umsatz sank um 2,0 % auf 106,1 Mio. Euro (3M Vorjahr: 108,3

Mio. Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 9,0 Mio. Euro (3M

Vorjahr: 8,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag bei 8,5 %.

Der operative Cashflow des ersten Quartals lag mit 2,6 Mio. Euro insgesamt

17,8 Mio. Euro über dem Vorjahr. Die Liquidität im Konzern sorgt mit 163,8

Mio. Euro für hohe Stabilität. Enthalten sind im März vorsorglich gezogene

Kreditlinien in Höhe von insgesamt 42,0 Mio. Euro. "Die

Liquiditätsversorgung von INDUS ist aktuell gesichert" sagt Dr. Johannes

Schmidt, Vorstandsvorsitzender der INDUS-Gruppe. "Wichtige

Finanzierungspartner haben uns bilateral bereits neue Kredittranchen

zugesagt. Wir werden deshalb auch bis auf Weiteres nicht auf Staatshilfen

zurückgreifen."

Im Januar 2020 hat INDUS von einem der Unternehmensgründer der m+p

International Mess- und Rechnertechnik GmbH nach seinem Ausscheiden aus der

Geschäftsführung dessen Restanteile von 14,5 % planmäßig erworben. Damit

hält INDUS nun rd. 91,0 % der Geschäftsanteile an dem Hersteller von Soft-

und Hardware zur Schwingungsregelung und -messung in Hannover.

Aufgrund der hohen Unsicherheit in der weltweiten Wirtschaft bezüglich der

zukünftigen Entwicklung hat sich die Prognosefähigkeit der Unternehmen

weiter eingeschränkt. Auch für die INDUS-Gruppe ist es vor diesem

Hintergrund aktuell nicht möglich, eine für den Kapitalmarkt verlässliche

Prognose für das Gesamtjahr 2020 abzuleiten. "Wir fahren auf Sicht und haben

deshalb unsere Prognose aus dem März 2020 zurückgezogen", sagt Dr. Johannes

Schmidt. "Wir werden diese aktualisieren, sobald sich die

gesamtwirtschaftliche Lage soweit stabilisiert hat, dass eine verlässliche

Prognose wieder möglich ist."

Schmidt weiter: "Grundsätzlich sehen wir uns gut aufgestellt, auch für die

Zeit nach der Krise. Neben den Risiken sehen wir auch Chancen. Deshalb

führen wir unsere Schwerpunkte aus dem Strategieprogramm PARKOUR mit

unveränderter Intensität fort. Wir treiben Innovationen, verstärken unsere

Aktivitäten zur Erhöhung unserer Nachhaltigkeitsleistung, verfolgen

M&A-Projekte und arbeiten an der Steigerung der operativen Exzellenz."

Der vollständige Zwischenbericht der INDUS Holding AG zum 31. März 2020

steht Ihnen unter www.indus.de zum Download zur Verfügung.

Kontakt:

Jana Külschbach & Dafne Sanac

Öffentlichkeitsarbeit & Investor Relations

INDUS Holding AG

Kölner Straße 32

51429 Bergisch Gladbach

Tel +49 (0) 022 04 / 40 00-35

Tel +49 (0) 022 04 / 40 00-32

E-Mail presse@indus.de

E-Mail investor.relations@indus.de

www.indus.de

14.05.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Internet: www.indus.de

ISIN: DE0006200108

WKN: 620010

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