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IKB DEUTSCHE INDUSTRIEBANK AG, DE0008063306

IKB Deutsche Industriebank AG: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018 / 19

14.06.2019 - 08:01:24

IKB Deutsche Industriebank AG: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018/19. IKB Deutsche Industriebank AG: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018/19

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DGAP-News: IKB Deutsche Industriebank AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

14.06.2019 / 08:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

IKB Deutsche Industriebank: Ergebnisse des Geschäftsjahres 2018/19

- Konzernergebnis -41 Mio. EUR wegen Abschreibung Aktiver Latenter Steuern

- Passivseite weiter bereinigt: Besserungsabreden komplett abgebaut

- Kernkapitalquote CET 1 auf 12,1 % (fully loaded) gesteigert

- NPL-Quote (gemäß EBA-Definition) mit 1,4 % auf niedrigem Niveau

- Verwaltungskosten um 10 % gesenkt

[Düsseldorf, 14. Juni 2019] Die IKB hat im Geschäftsjahr 2018/19 ein

Konzernergebnis nach Steuern von -41 Mio. EUR erzielt (Vorjahr, aufgrund von

wesentlichen Änderungen des Konsolidierungskreises angepasst: -170 Mio.

EUR). Das Ergebnis ist durch eine aufwandswirksame Abschreibung von Aktiven

Latenten Steuern in Höhe von 44 Mio. EUR belastet. Grund dafür ist eine

vorsichtigere Ergebnisplanung für die nächsten Jahre infolge der

konjunkturellen Eintrübung.

Im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres wurden sämtliche verbliebenen

Verpflichtungen aus Besserungsabreden zurückgekauft. Die Aufwendungen für

den Rückkauf wurden durch eine unerwartete Steuererstattung inklusive Zinsen

in Höhe von 162 Mio. EUR ergebniswirksam kompensiert.

Zum 31. März 2019 lag die CET 1-Quote für die IKB-Gruppe mit 12,1 % über dem

Vorjahreswert von 11,6 %. Der Anstieg ist insbesondere auf die erstmalige

Anwendung des IRB-Basis-Ansatzes durch die IKB zurückzuführen.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2018/19 stellt

sich folgendermaßen dar:

Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung der IKB (Konzern, nach HGB)

in Mio. EUR 1.4.2018 1.4.2017 Veränderung

bis 31.3.2019 bis 31.3.2018*

Zins- und Leasingüberschuss 193 213 -20

Provisionsüberschuss 37 39 -2

Verwaltungsaufwendungen -192 -213 21

Personalaufwendungen -99 -117 18

Andere Verwaltungsaufwendungen -94 -96 2

Sonstiges Ergebnis -106 -181 75

Risikovorsorgesaldo -36 34 -70

Steuerertrag/-aufwand 64 -63 127

Konzernergebnis -41 -170 129

Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.

* Zahlen aufgrund von wesentlichen Änderungen des Konsolidierungskreises zur

Herstellung einer besseren Vergleichbarkeit angepasst.

Der Zins- und Leasingüberschuss des Konzerns lag im Berichtszeitraum mit 193

Mio. EUR wie erwartet unter dem Vorjahresniveau von 213 Mio. EUR. Im Vorjahr

waren außergewöhnlich hohe Erträge aus der Auflösung von wertberichtigten

Zinsforderungen angefallen. Der Provisionsüberschuss lag im Konzern mit 37

Mio. EUR leicht unter dem Vorjahreswert von 39 Mio. EUR.

Trotz verhaltener Kreditnachfrage am Markt, starker Konkurrenz und

fortgesetzt selektiver Kreditvergabe durch die IKB lag das

Neugeschäftsvolumen mit den mittelständischen Kunden der IKB im

Geschäftsjahr 2018/19 stabil bei 3,6 Mrd. EUR. Der Anteil der

Fördermittelkredite wurde von 32 % auf 37 % erhöht.

Der Verwaltungsaufwand im Konzern konnte um 21 Mio. EUR auf 192 Mio. EUR

weiter reduziert werden. Die Senkung des Verwaltungsaufwands ist im

Wesentlichen auf den Rückgang des Personalaufwands um 18 Mio. EUR auf 99

Mio. EUR zurückzuführen. Der Verkauf der Tochtergesellschaft ikb Data hat zu

einer Senkung der Personalkosten und auf Sachkostenebene zu einer Steigerung

der IT-Aufwendungen geführt. Die Reduzierung ist das Ergebnis der

fortgesetzten Kostensenkungs- und Optimierungsmaßnahmen.

Der Risikovorsorgesaldo hat sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017/18 von

34 Mio. EUR Ertrag um 70 Mio. EUR auf 36 Mio. EUR Aufwand reduziert. Der

aktuelle Wert zeigt nach den sehr risikoarmen Jahren der jüngeren

Vergangenheit jetzt eine gewisse Normalität, nachdem es in den Vorjahren

hohe Auflösungen gab. Die Quote der Non-performing Loans gemäß

EBA-Definition lag per 31. März 2019 bei weiterhin sehr niedrigen 1,4 %

gegenüber 1,0 % per 31. März 2018.

Das Sonstige Ergebnis wurde im Wesentlichen durch Belastungen aus der

Restrukturierung der Passivseite und Erträgen aus dem Verkauf von

Verwaltungsgebäuden bestimmt. Insgesamt hat sich der Nettoaufwand im

Sonstigen Ergebnis um 75 Mio. EUR auf 106 Mio. EUR verringert.

Im Berichtszeitraum wurde ein Steuerertrag in Höhe von 64 Mio. EUR erzielt,

nach einem Steueraufwand von 63 Mio. EUR im Vorjahr. Erträge in Höhe von 112

Mio. EUR aus der Erstattung von in Vorjahren gezahlten Steuern

(Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag) wurden teilweise durch die

aufwandswirksame Abschreibung von Aktiven Latenten Steuern in Höhe von 44

Mio. EUR kompensiert. Darüber hinaus führte die Aktivierung von Zinsen im

Zusammenhang mit der Erstattung von Steuern im Berichtszeitraum zu einem

sonstigen betrieblichen Ertrag in Höhe von 50 Mio. EUR.

Zum 31. März 2019 lag die CET 1-Quote für die IKB-Gruppe bei 12,1 % (fully

loaded). Damit hat die IKB die harte Kernkapitalquote weiterhin auf einem

hohen Niveau gehalten und die gesetzlichen Mindestanforderungen übertroffen.

Die Leverage Ratio der IKB-Gruppe zum 31. März 2019 lag bei 7,2 % (Vorjahr:

7,0 %), fully loaded. Die Liquidity Coverage Ratio betrug zum 31. März 2019

in der IKB-Gruppe 318 %.

Ergebnis der IKB AG und Verlustbeteiligung der hybriden Wertpapiere

Das Jahresergebnis 2018/19 der IKB AG beträgt -44 Mio. EUR (Vorjahr:

-296 Mio. EUR).

Folgende Finanzinstrumente nehmen durch die Aussetzung der Zins-/

Vergütungszahlungen am Jahresergebnis der IKB AG teil: ISIN DE0007490724,

DE000A0AMCG6, DE0008592759. Eine Änderung des Rückzahlungsbetrags von

hybriden Wertpapieren hat sich auf Basis des aktuellen Jahresergebnisses der

IKB AG nicht ergeben. Eine zukünftige Wiederauffüllung der Buchwerte der

Stillen Beteiligungen gemäß der Emissionsbedingungen ist grundsätzlich

möglich.

Ausblick

Die IKB sieht weiterhin große Herausforderungen für das Bankenumfeld.

Umfangreiche regulatorische Anforderungen, das Niedrigzinsumfeld und der

intensive Wettbewerb belasten die Ertragsmöglichkeiten der Banken. Das

Expansionstempo der deutschen Volkswirtschaft hat merklich nachgelassen und

gleichzeitig verlangsamte sich die Grunddynamik der deutschen Wirtschaft.

Angesichts dieses Umfelds dürfte sich die Kreditnachfrage der Unternehmen

nur moderat entwickeln. Maßgeblich für die Kreditvergabepolitik der IKB wird

auch im kommenden Geschäftsjahr ein angemessenes Verhältnis von Ertrag und

Risiko sein.

Die IKB rechnet im Geschäftsjahr 2019/20 mit leicht steigenden Erträgen aus

Zinsüberschuss und Provisionsüberschuss. Durch die Fortsetzung der

Kostensenkungs- und Optimierungsmaßnahmen geht die Bank für das

Geschäftsjahr 2019/20 von leicht sinkenden Verwaltungskosten aus.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartet die Bank nach Steuern ein leicht

positives Konzernergebnis sowie ein leicht positives Ergebnis für die IKB

AG. Sofern Risiken durch noch nicht absehbare negative konjunkturelle

Entwicklungen schlagend werden, kann das Ergebnis im kommenden Geschäftsjahr

geringer ausfallen als erwartet.

Die Bank verfügt über eine solide Kernkapitalbasis und sieht sich für

kommende bankaufsichtliche Vorhaben gut vorbereitet. Die Liquidität ist nach

den Planungen mit ausreichend Puffer gegeben.

Weitere Details zu den Entwicklungen im Geschäftsjahr 2018/19 sind im

Geschäftsbericht 2018/19 unter

https://www.ikb.de/ueber-uns/investor-relations/finanzberichte verfügbar.

Kontakt:

Dr. Jörg Chittka, Telefon: +49 211 8221-4349 [IMAGE];

Armin Baltzer, Telefon: +49 211 8221-6236 [IMAGE], E-Mail: presse@ikb.de

Die IKB Deutsche Industriebank AG begleitet mittelständische Unternehmen mit

Krediten sowie Kapitalmarkt- und Beratungsdienstleistungen.

14.06.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Unternehmen: IKB Deutsche Industriebank AG

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WKN: 806330

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