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IFA SYSTEMS AG, DE0007830788

ifa systems AG: ifa systems schließt 2020 erfolgreich ab

05.03.2021 - 07:59:28

ifa systems AG: ifa systems schließt 2020 erfolgreich ab. ifa systems AG: ifa systems schließt 2020 erfolgreich ab

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DGAP-News: ifa systems AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis/Jahresbericht

05.03.2021 / 07:55

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Umsatz mit 7,3 Mio. EUR leicht oberhalb der geplanten Spanne, EBIT mit 0,3

Mio. EUR innerhalb der Ziele

* Einfluss der Corona-Pandemie geringer als erwartet

* Mit Sophrona für 2021 deutliches Wachstum geplant

Die ifa systems AG (ISIN DE0007830788), ein führendes weltweit tätiges

Software-Unternehmen, das sich auf die Augenheilkunde (Ophthalmologie)

spezialisiert hat, veröffentlicht heute Zahlen für das Geschäftsjahr 2020.

Der Umsatz erreichte 7,3 Mio. EUR (Vorjahr: 9,7 Mio. EUR) und lag damit leicht

oberhalb des Zielkorridors von 6,7 bis 7,2 Mio. EUR. Der Umsatz im Vorjahr war

durch den Sondereffekt aus der Datenbanklizensierung von Inoveon geprägt.

Das Wachstum im Corona-Jahr um 2,5 Prozent resultiert aus dem Umsatzbeitrag

der neuen Tochtergesellschaft Sophrona. Das operative Ergebnis entwickelte

sich planmäßig und erreichte 0,3 Mio. EUR (Vorjahr 1,2 Mio. EUR). Der operative

Cashflow belief sich auf 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 3,4 Mio. EUR).

"Das Geschäftsmodell von ifa hat sich in der Krise als sehr widerstandsfähig

erwiesen", sagt Jörg Polis, Vorsitzender des Vorstands der ifa systems AG.

"Mit der Übernahme von Sophrona werden wir nun unser Wachstum weiter

beschleunigen." Die amerikanische Sophrona Solutions, Inc. wurde zum 1.

November 2020 Teil der Unternehmensgruppe. Sie ist mit fast 2.000

Installationen eine führende Portalplattform in den USA für die

Online-Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten in der Augenheilkunde.

Umsatzwachstum in der Pandemie

Positiv entwickelten sich die wiederkehrenden Umsätze aus den

Runtime-Lizenzen, die Kunden für die Dauer zahlen, die die Software bei

ihnen im Einsatz ist. Sie stiegen um 10,3 Prozent auf 4,3 Mio. EUR und

repräsentieren als wiederkehrende Umsätze mittlerweile mehr als 58 Prozent

des Gesamtumsatzes. Hardware, Fremd-Software und die Services konnten

ebenfalls um 11,6 bzw. 10,0 Prozent gesteigert werden. Einige Kunden nutzten

den Lockdown regelrecht, um aufgeschobene Investitionen nachzuholen. Die

Umsätze mit Basislizenzen, bereinigt um den Sondereffekt im Vorjahr,

entwickelten sich aufgrund der Kontaktbeschränkungen während der Lockdowns

rückläufig. Sie repräsentieren das Geschäft mit neuen Kunden und neuen

Produkten und beliefen sich auf 1,1 Mio. EUR.

Stabiles Kostengerüst

Der Aufwand für bezogene Waren und Dienstleistungen erhöhte sich auf 1.010

TEUR nach 934 TEUR im Vorjahr. Dies ist auf den erhöhten Umsatz mit Hard- und

Fremdsoftware zurückzuführen. Der Personalaufwand reduzierte sich trotz des

Zugangs von Sophrona leicht von 4,3 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR. Ursächlich

hierfür waren überwiegend Verschiebungen bei Neueinstellungen unter dem

Eindruck der Corona-Pandemie. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen

konnten auf 1,3 Mio. EUR reduziert werden (Vorjahr 1,5 Mio. EUR). Rückläufig

waren aufgrund der Pandemie vor allem die Reise- und Werbekosten, aber auch

die Beratungskosten konnten reduziert werden. Das operative Betriebsergebnis

(EBIT) erreichte 327 TEUR, der Wert im Vorjahr belief sich auf 1,2 Mio. EUR und

war ebenfalls maßgeblich positiv beeinflusst durch den Sondereffekt im

Umsatz. Der Konzernüberschuss belief sich auf 154 TEUR nach 1,2 Mio. EUR im

Vorjahr, das entspricht einem Ergebnis je im Umlauf befindlicher Aktie von

0,06 EUR (Vorjahr 0,44 EUR).

Da der Free Cashflow 2020 aufgrund der Übernahme von Sophrona negativ war

(-1.357 TEUR), schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat vor, für das Jahr 2020

keine Dividende auszuschütten.

"Die Herausforderungen des abgelaufenen Geschäftsjahrs hat das ganze

ifa-Team mit größtmöglicher Flexibilität, Disziplin und einer gesunden

Portion Fantasie gemeistert. Mit diesem Spirit werden wir auch 2021

erfolgreich gestalten", sagt Polis.

Geschäftsjahr 2021

"Wir erwarten, dass die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen

sich auch 2021 positiv auf die Nachfrage nach unseren Lösungen auswirkt. Wir

werden durch gezielte Entwicklungen, den Ausbau von

Technologiepartnerschaften und der Nutzung existierender innovativer

Produkte aus dem Nexus Portfolio dazu beitragen, die Rolle unserer Lösungen

als Integrationsplattform noch weiter zu stärken. Mit der Übernahme der

Sophrona sowie der ifa als Kompetenzzentrum für Augenheilkunde im Nexus

Konzern verfügen wir darüber hinaus über modernste Technologie und eine

Kunden- und Interessentenbasis, die Potenzial weit über den DACH Markt

hinaus hat.", sagt Polis.

Der Vorstand erwartet für das Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 8,6 bis

9,3 Mio. EUR. Dies würde einem Wachstum um 17 bis 27 Prozent entsprechen. Dazu

wird die neue Tochtergesellschaft Sophrona Solutions, Inc. im ersten vollen

Jahr ihrer Zugehörigkeit zu der Gruppe einen großen Beitrag leisten. Diese

Planungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die konjunkturelle Entwicklung im

Jahresverlauf weitgehend den Prognosen zum Zeitpunkt der Berichterstellung

entspricht und berücksichtigt keine Änderungen der Wechselkurse.

Die Profitabilität hat sich zuletzt erfreulich entwickelt und durch ein

konsequentes Kostenmanagement soll sichergestellt werden, dass die

ifa-Gruppe auch zukünftig angemessene Ergebnisse ausweist. Das operative

Ergebnis (EBIT) soll sich im Geschäftsjahr 2021 erneut positiv ausfallen und

eine Größenordnung zwischen 0,2 und 0,5 Mio. EUR erreichen. Ferner soll im

Geschäftsjahr 2021 wieder ein positiver operativer Cashflow generiert

werden, der ifa in die Lage versetzt, das geplante Wachstum zu finanzieren.

Termine

Hauptversammlung 30. April 2021

Frühjahrskonferenz 17. - 19. Mai 2021

Disclaimer

Aussagen in dieser Corporate News, die sich auf die zukünftige Entwicklung

beziehen, basieren auf unserer sorgfältigen Einschätzung zukünftiger

Ereignisse. Die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens können von den

geplanten Ergebnissen erheblich abweichen, da sie von einer Vielzahl von

Markt- und Wirtschaftsfaktoren abhängen, die sich teilweise dem Einfluss des

Unternehmens entziehen.

Download

Der Geschäftsbericht 2020 steht im Internet unter

https://www.ifasystems.de/ueber-ifa/investor-relations/finanzpublikationen/als

Download zur Verfügung.

Kontakt für Rückfragen:

ifa systems AG

Augustinusstr. 11b

50226 Frechen

ir@ifasystems.de

+49 2234 933 670

Das Unternehmen:

Die ifa systems AG (ISIN DE0007830788) ist ein führendes weltweit tätiges

Software-Unternehmen, das sich auf die Augenheilkunde (Ophthalmologie)

spezialisiert hat. Die Software wird von Augenärzten in Praxen und Kliniken

weltweit genutzt. Im Zentrum der Produkte steht eine auf die Ophthalmologie

zugeschnittene elektronische Patientenakte (EPA), in der alle Daten der

Untersuchungen und Behandlungen dokumentiert werden. Sie liefert

Schnittstellen und APIs, um auch alle Daten der gesamten Hard- und Software

innerhalb der Praxis oder Klink einzubinden. Zusätzlich ermöglicht sie die

Integration von Softwarelösungen externer Partner wie z.B.

Online-Terminvereinbarung, Warenwirtschaftssystemen und Diagnostiksystemen.

So wurde die Software zur Integrationsplattform für die Praxen und Kliniken

in der Augenheilkunde. Mit der Übernahme der amerikanischen Sophrona

Solutions Inc. 2020 hat sich ifa außerdem Zukunftstechnologie gesichert, die

echte Portallösungen für die Kommunikation von Ärzten mit Patienten und

ihrem Partnernetzwerk ermöglicht. Daneben entwickelt und hostet ifa Register

für die Versorgungsforschung innerhalb der Augenheilkunde und verfügt über

verschiedene spezialisierte Datenbanken, die der Forschung dienen. Sie sind

häufig auch Bestandteil der Qualitätssicherung oder von Zulassungsprozessen.

Der Markt für ifas Lösungen wächst stark, da die Digitalisierung im

Gesundheitswesen (e-Health) hilft, Patienten optimal und effizient zu

versorgen und gleichzeitig die Kosten zu reduzieren. Die Aktien der ifa

systems AG sind im Basic Board/Open Market an der Börse Frankfurt notiert.

52,6 % der Aktien hält die Nexus AG (ISIN DE0005220909).

Kennzahlentabelle zum 31.12.2020

ifa systems Gruppe, nach IFRS

in TEUR, sofern nicht anders 2016 2017 2018 2019 2020

angegeben

Umsatz 8.864 8.553 6.611 9.674 7.303

aktivierte Eigenleistungen 1.596 824 522 491 454

Gesamtleistung 11.893 9.592 7.930 10.605 8.147

EBITDA 1.030 -2.942 1.266 3.901 1.620

EBITDA Marge (%) bezogen auf 8,7% n.a. 16,0% 36,8% 19,9

Gesamtleistung

EBIT -2.216 -7.797 106 1.212 327

EBIT Marge (%) bezogen auf -18,6% n.a. 1,3% 11,4% 4,0

Gesamtleistung

Konzernergebnis -2.224 -9.291 740 1.202 157

Ergebnis je Aktie (EUR) -0,81 -3,38 0,27 0,44 0,06

Operativer Cashflow 1.222 544 -70 3.366 1.856

Free-Cashflow -474 -296 -606 2.840 -1.357

Bilanzsumme 22.965 20.740 18.588 16.444 17.509

Eigenkapital 15.806 8.267 7.612 8.775 8.923

Eigenkapitalquote (%) 68,8% 39,8% 41,0% 53,4% 51,0

Mitarbeiter 91 73 59 57 60

(Periodendurchschnitt)

Gesamtleistung pro Mitarbeiter 131 131 134 170 122

in TEUR

Aktienanzahl in Tausend 2.750 2.750 2.750 2.750 2.750

05.03.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

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Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: ifa systems AG

Augustinusstraße 11 b

50226 Frechen

Deutschland

Telefon: +49 (0)2234 93367-0

Fax: +49 (0)2234 93367-30

E-Mail: info@ifasystems.de

Internet: www.ifasystems.de

ISIN: DE0007830788

WKN: 783078

Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic

Board), Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

EQS News ID: 1173365

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