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HELMA Eigenheimbau AG meldet Rekordzahlen für das 1.

11.08.2022 - 08:34:27

HELMA Eigenheimbau AG meldet Rekordzahlen für das 1. Halbjahr 2022 und konkretisiert die Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2022

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HELMA Eigenheimbau AG meldet Rekordzahlen für das 1. Halbjahr 2022 und

konkretisiert die Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2022

11.08.2022 / 08:30 CET/CEST

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HELMA Eigenheimbau AG meldet Rekordzahlen für das 1. Halbjahr 2022 und

konkretisiert die Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2022

Lehrte, 11. August 2022 - Die HELMA Eigenheimbau AG hat heute ihren

Halbjahresbericht 2022 veröffentlicht und berichtet darin über die Erzielung

neuer Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis. Ferner

beinhaltet der Halbjahresbericht die Konkretisierung der

Unternehmensprognose, welche auf Basis des aktuellen Marktumfeldes erfolgte,

das sowohl von attraktiven Chancen als auch von verschiedensten

Herausforderungen gekennzeichnet ist.

Erfreuliches Vertriebsergebnis:

Der HELMA-Konzern erzielte in den ersten sechs Monaten des laufenden

Geschäftsjahres einen Auftragseingang von 197,4 Mio. EUR, der trotz eines

sich eintrübenden Marktumfelds leicht über dem Rekordniveau des Vorjahres

lag (H1 2021: 197,2 Mio. EUR). Der daraus resultierende Auftragsbestand zum

30.06.2022 mit 383,6 Mio. EUR (30.06.2021: 266,8 Mio. EUR) bietet sehr gute

Voraussetzungen, auch im kommenden Jahr ein hohes Umsatzniveau erzielen zu

können, wenngleich für die zweite Jahreshälfte, wie bereits im Juli

berichtet, ein geringerer Auftragseingang als in den ersten sechs Monaten

des laufenden Geschäftsjahres erwartet wird.

So wird für das Gesamtjahr 2022 ein Auftragseingang im Bereich von ca. 350

bis 360 Mio. EUR angenommen. Wenn der Auftragseingang wie geplant erreicht

wird, hätte die HELMA-Gruppe in den Jahren 2021 und 2022 zusammen Aufträge

im Volumen von insgesamt rund 800 Mio. EUR bzw. im Durchschnitt der beiden

Jahre von rund 400 Mio. EUR erhalten, was sehr starke Werte darstellen

würde.

Umsatz- und Ergebnissteigerung:

Im ersten Halbjahr 2022 haben die beiden Geschäftssegmente Individuell und

Vorgeplant dazu beigetragen, die Konzern-Umsatzerlöse im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum von 161,4 Mio. EUR auf 169,2 Mio. EUR zu steigern. Ferner

belief sich das Halbjahresergebnis vor Steuern (EBT) auf 13,5 Mio. EUR, was

einem Anstieg von 8,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (H1 2021:

12,4 Mio. EUR). Nach Abzug der Ertragsteuern sowie der Ergebnisanteile

anderer Gesellschafter verbleibt zur Jahresmitte 2022 ein erfreuliches

Ergebnis nach Steuern von 8,9 Mio. EUR (H1 2021: 8,7 Mio. EUR). Entsprechend

verbesserte sich das Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr 2022 auf 2,23 EUR

(H1 2021: 2,17 EUR).

Starke Bilanz:

Das Eigenkapital erhöhte sich durch das erzielte Konzernergebnis im

Vergleich zum Geschäftsjahresende 2021 von 129,5 Mio. EUR auf 138,5 Mio.

EUR. Gleichzeitig verminderten sich die Nettofinanzverbindlichkeiten des

HELMA-Konzerns zum 30.06.2022 trotz der wachsenden Geschäftsdynamik von

211,1 Mio. EUR auf 188,3 Mio. EUR. Dadurch stieg die Eigenkapitalquote auf

31,6 % (31.12.2021: 28,7 %) bei gleichzeitiger Verringerung des Anteils der

Nettofinanzverbindlichkeiten an der Bilanzsumme auf 43,0 % (31.12.2021: 46,8

%).

Darüber hinaus verfügt der HELMA-Konzern zur Jahresmitte 2022 über

erhebliche stille Reserven in der Bilanz, die aus den Grundstücken im

Vorratsvermögen resultieren. Diese werden nach dem Niederstwertprinzip

bilanziert und beliefen sich zum 30.06.2022 auf 238,6 Mio. EUR (31.12.2021:

230,5 Mio. EUR). Bei den bilanzierten Grundstücken ist im Mittel vom

jeweiligen Beurkundungsdatum bis zum Bilanzstichtag ein Zeitraum von rund

vier Jahren vergangen. Deren heutiger Marktwert dürfte folglich aufgrund der

hohen Preissteigerungen in den Metropolregionen Deutschlands in den

vergangenen Jahren sehr deutlich oberhalb der gezahlten Kaufpreise liegen.

Mittelfristige Wachstumsstrategie:

Per 30.06.2022 beliefen sich die in den Vorräten unter Beachtung des

Niederstwertprinzips bewerteten Projektgrundstücke auf 238,6 Mio. EUR.

Zusammen mit den weiteren vertraglich gesicherten Grundstücken mit einem

Kaufpreisvolumen von 69,0 Mio. EUR, deren Kaufpreise zum Bilanzstichtag noch

nicht zur Zahlung fällig waren und welche demnach bei der Bilanzierung keine

Berücksichtigung gefunden haben, verfügt der HELMA-Konzern zur Jahresmitte

2022 über Projektgrundstücke im Umfang von 307,6 Mio. EUR (31.12.2021: 283,3

Mio. EUR).

Für das Bauträgergeschäft resultiert aus diesen vertraglich gesicherten

Grundstücken zum 30.06.2022 ein Umsatzpotenzial von 2.084,2 Mio. EUR

(31.12.2021: 1.958,4 Mio. EUR), welches - eine entsprechende

Immobiliennachfrage in Deutschland vorausgesetzt - größtenteils innerhalb

eines Zeitraums von ca. sechs Jahren realisiert werden kann. Darüber hinaus

ist auch zukünftig geplant, attraktive Grundstücke für die Realisierung von

Wohn- und Ferienimmobilienprojekten zu erwerben.

Zusätzlich zu den Potenzialen im Bauträgergeschäft wird mit einem jährlichen

Umsatzbeitrag aus dem Baudienstleistungsgeschäft der HELMA Eigenheimbau AG,

für das keine eigenen Grundstücke benötigt werden, in Höhe von mindestens

125 Mio. EUR gerechnet.

Im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 wurde die mittelfristige

Wachstumsstrategie, wonach der HELMA-Konzern unter der Voraussetzung eines

intakten Marktumfelds bei steigender Profitabilität eine signifikante

Steigerung der Umsatzerlöse anstrebt, ausführlich vorgestellt. Nach dieser

würde spätestens für das Geschäftsjahr 2024 ein Konzern-Umsatz von deutlich

über 400 Mio. EUR und eine EBT-Marge von über 10 % erwartet, womit auch

erstmalig ein Konzern-EBT von deutlich über 40 Mio. EUR erwirtschaftet

würde.

Unternehmensseitig liegen die Voraussetzungen für die Umsetzung dieser

Strategie vor. So sind im Bauträgergeschäft in den nächsten 18 Monaten

Vertriebsstarts bei einer Vielzahl von sehr attraktiven Projekten geplant,

die insgesamt eine Anzahl von bis zu eintausend Einheiten ausmachen.

Allerdings lässt sich das aktuelle Marktumfeld nicht mehr als intakt

bezeichnen, da es von diversen Risiken geprägt ist, welche sich negativ auf

die Nachfrage auswirken können.

Eine erfolgreiche Umsetzung der mittelfristigen Wachstumsstrategie setzt

jedoch eine entsprechend gute Marktnachfrage voraus. Es ist daher aktuell

unklar, inwieweit die benötigte Verkaufsgeschwindigkeit zur Erzielung neuer

Umsatz-, Ergebnis- und Margenhöchstwerte in den nächsten 24 Monaten erreicht

werden kann. Ein Update hierzu ist seitens der Gesellschaft mit

Veröffentlichung des Geschäftsberichtes im März 2023 vorgesehen.

Ausblick:

Unter Berücksichtigung der aktuellen Herausforderungen in der Baubranche, zu

denen insbesondere die Baukostensteigerungen, höhere Zinsen,

Materialengpässe und der Wegfall der Neubauförderung gehören, und

vorbehaltlich weiterer Verschärfungen durch die Folgen des Ukrainekriegs und

der Energiekrise werden für das Geschäftsjahr 2022 Umsatz und EBT jeweils am

unteren Ende der bestehenden Guidance erwartet.

Demnach wird nunmehr mit einer Steigerung der Umsatzerlöse von 331,5 Mio.

EUR auf 360,0 Mio. EUR (bisherige Prognosebandbreite: 360-380 Mio. EUR)

sowie einer Zunahme des EBT von 27,3 Mio. EUR auf 30,0 Mio. EUR (bisherige

Prognosebandbreite: 30-33 Mio. EUR) gerechnet. Die damit einhergehende

Erzielung neuer Höchstwerte in einem derart anspruchsvollen Marktumfeld

würde die Robustheit des HELMA-Geschäftsmodells eindrucksvoll

unterstreichen.

Der vollständige Halbjahresbericht 2022 steht auf der IR-Website

www.ir.helma.de im Abschnitt Publikationen sowie unter dem folgenden Link

bereit:

http://ir.helma.de/websites/helma/German/320/publikationen.html

Über die HELMA Eigenheimbau AG:

Die HELMA Eigenheimbau AG (HELMA) ist einer der führenden deutschen

Baudienstleister mit Full-Service-Angebot. Der Fokus liegt dabei auf der

Entwicklung, der Planung, dem Verkauf sowie der Bauregie von individuell

geplanten Einfamilienhäusern, welche in traditioneller Massivbauweise

("Stein auf Stein") auf den Grundstücken der Kunden gebaut werden. Über die

Tochtergesellschaft HELMA Wohnungsbau GmbH, welche als breit

diversifizierter Projektentwickler und Bauträger auftritt, besteht in

verschiedenen Metropolregionen Deutschlands ferner die Möglichkeit, das

individuelle Traumhaus auch zusammen mit einem passenden Grundstück aus

einer Hand zu erwerben. Darüber hinaus verwirklicht die HELMA Wohnungsbau

GmbH in ausgesuchten Lagen hochwertige Doppelhaus-, Reihenhaus- und

Wohnungsbauprojekte.

Mit der Realisierung von Ferienhäusern und -wohnungen an infrastrukturell

gut entwickelten Standorten, vorwiegend an der Nord- und Ostseeküste sowie

attraktiven Seen- und Flusslagen und in den Mittelgebirgen in Deutschland,

ist die Tochtergesellschaft HELMA Ferienimmobilien GmbH mittlerweile die

führende Anbieterin in ihrem Marktsegment. Das Angebot richtet sich

überwiegend an Privatkunden zur Selbstnutzung oder als Kapitalanlage.

Das Tochterunternehmen Hausbau Finanz GmbH komplettiert als Finanzierungs-

und Bauversicherungsvermittler das Angebot der HELMA-Gruppe.

Seit der Gründung von HELMA im Jahr 1980 konnten weit über 10.000 attraktive

Wohn- und Ferienimmobilien an zufriedene Kunden übergeben werden. Über 400

Mitarbeiter und Fachberater stellen sicher, dass mittlerweile jährlich ca.

1.000 weitere hinzukommen. HELMA - Wir bauen für Ihr Leben gern.

IR-Kontakt:

Daniel Weseloh, Investor Relations

Tel.: +49 (0)5132 8850 221

E-Mail: ir@helma.de

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