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PAUL HARTMANN AG, DE0007474041

HARTMANN hebt Prognose aufgrund temporärer Effekte der Corona-Pandemie

18.08.2020 - 14:26:29

PAUL HARTMANN AG / HARTMANN hebt Prognose aufgrund temporärer Effekte ...

an

Heidenheim an der Brenz -

- HARTMANN erzielt in den ersten sechs Monaten 2020 ein organisches

Umsatzwachstum von 16 % und eine deutliche Ergebnisverbesserung

- Anhebung der Prognose aufgrund der noch anhaltenden Kompensation des

Profitabilitätsrückgangs im Segment Wundmanagement durch Mehrverkäufe an

Desinfektionsmitteln und Schutzprodukten

- Ausmaß der temporären Überkompensation übertrifft Erwartungen

- Konsequente Umsetzung des Transformationsprogramms erforderlich, um

Wettbewerbsfähigkeit bei Corona-bedingtem wachsendem Budgetdruck der

Gesundheitssysteme zu stärken

Die Corona-Pandemie war auch im zweiten Quartal 2020 das bestimmende Thema. "Die

HARTMANN GRUPPE hat in der Corona-Pandemie ihre besondere Verantwortung als

Unternehmen der Gesundheitsbranche wahrgenommen. Speziell den gestiegenen Bedarf

an Desinfektionsmitteln und medizinischen Schutzprodukten konnten wir durch

einen entsprechenden Ressourceneinsatz zur Erhöhung der Produktion sowie der

Erweiterung von Bezugsquellen bei einzelnen Produktgruppen größtenteils

bedienen", unterstreicht Britta Fünfstück, CEO der HARTMANN GRUPPE. HARTMANN

erzielte im ersten Halbjahr 2020 daher ein starkes organisches Umsatzwachstum

von 16 Prozent und eine deutliche Ergebnisverbesserung. Britta Fünfstück: "Der

Einsatz unserer Produkte zur Bewältigung der Corona-Pandemie führte im Segment

Infektionsmanagement zu einer hohen Nachfrage, die in 2020 die durch die

Corona-Pandemie bedingten rückläufigen Geschäfte kompensiert. Dieser Effekt trat

erwartungsgemäß ein, jedoch wider Erwarten in einem stärkeren Ausmaß. Bezogen

auf das Gesamtjahr 2020 erwarten wir daher, dass die genannten negativen

Einflüsse, durch die positive Entwicklung des ersten Halbjahres überkompensiert

werden."

Wundmanagement und Risk Prevention spüren negative Effekte der Corona-Pandemie -

Umsetzung des Transformationsprogramms maßgeblich

Nach Einschätzung von HARTMANN bleibt der Mehrbedarf an Desinfektions- und

Schutzprodukten vorerst bestehen. Allerdings verzeichnet HARTMANN

Gewinneinbrüche bei Wundprodukten und sterilen OP-Produkten aufgrund von

verschobenen planbaren Operationen und rückläufigen Besuchszahlen bei Ärzten.

Daher ist es für das Unternehmen umso wichtiger, seinen Maßnahmenplan

umzusetzen, der auf Innovationen bei Produkten und digitalen Lösungen, Ausbau

des Angebotsportfolios in profitablen Kundensegmenten und einer

wettbewerbsfähigen Kostenposition abzielt. HARTMANN investierte letztes Jahr

verstärkt in Produktionsanlagen und operative Verbesserungen, um die Effizienz

zu steigern und die Kostenseite zu verbessern. Gleichzeitig überprüft das

Unternehmen laufend seine Strukturen. Speziell unsere Bereiche Wundmanagement

und Risk Prevention bekommen die negativen Effekte der Corona-Pandemie auch

zukünftig deutlich zu spüren, da diese Produkte und Lösungen weniger nachgefragt

werden. Unser Fokus auf die Gesamtkostenposition sowie die Stärkung unserer

Innovationspipeline, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und dem

zunehmenden Budgetdruck in den Gesundheitssystem zu begegnen, bleibt daher

entscheidend", so Fünfstück.

Anhebung der Prognose für das Geschäftsjahr 2020

Auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufs im Jahr 2020, insbesondere der noch

anhaltenden Kompensation der negativen Profitabilitätsentwicklung im Segment

Wundmanagement und der Zahlen für das erste Halbjahr erwartet das Unternehmen,

das bisher geplante Umsatz- und Ergebnisniveau für 2020 deutlich zu übertreffen.

Der Vorstand der PAUL HARTMANN AG hat daher beschlossen, den Ausblick für das

Geschäftsjahr 2020 anzuheben. HARTMANN geht jetzt nach Einschätzung des

Vorstands von einem starken organischen Umsatzwachstum und einem bereinigten

EBITDA von EUR 230 bis EUR 280 Mio. aus. Bisher wurde ein moderates organisches

Umsatzwachstum und ein bereinigtes EBITDA von EUR 159 bis EUR 176 Mio.

erwartet.HARTMANN geht davon aus, dass sich der Budgetdruck in den

Gesundheitssystemen durch die Corona Pandemie verstärken wird. Zur Schaffung

einer starken Basis ist es für die HARTMANN GRUPPE vorrangig, die Umsetzung des

im Jahr 2019 gestarteten Transformationsprogramms konsequent fortzusetzen. Aus

den damit verbundenen Investitionsanforderungen in Kombination mit den negativen

Auswirkungen der Corona-Pandemie ist voraussichtlich eine Belastung für das

Ergebnis im Folgejahr zu erwarten.Die Veröffentlichung der Informationen zum

ersten Halbjahr 2020 erfolgt am 26. August 2020. Für weiterführende

Informationen zur HARTMANN GRUPPE besuchen Sie uns unter

http://www.hartmann.info

Pressekontakt:

Jeremy Whittaker

PAUL HARTMANN AG

Tel.: +49 7321 36 1380

E-Mail: jeremy.whittaker@hartmann.info

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/34248/4682799

OTS: PAUL HARTMANN AG

ISIN: DE0007474041

@ dpa.de