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GEA GROUP AG, DE0006602006

GEA Group Aktiengesellschaft: GEA setzt Maßstab im Maschinen- und Anlagenbau: Treibhausgas-Reduktion auf Net Zero bis 2040

17.06.2021 - 07:34:36

GEA Group Aktiengesellschaft: GEA setzt Maßstab im Maschinen- und Anlagenbau: Treibhausgas-Reduktion auf Net Zero bis 2040. GEA Group Aktiengesellschaft: GEA setzt Maßstab im Maschinen- und Anlagenbau: Treibhausgas-Reduktion auf Net Zero bis 2040

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DGAP-News: GEA Group Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Nachhaltigkeit

GEA Group Aktiengesellschaft: GEA setzt Maßstab im Maschinen- und

Anlagenbau: Treibhausgas-Reduktion auf Net Zero bis 2040

17.06.2021 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

GEA setzt Maßstab im Maschinen- und Anlagenbau: Treibhausgas-Reduktion auf

Net Zero bis 2040

* Ambitionierte Zwischenziele: Reduktion der Treibhausgasemissionen in

Scope 1 und 2 um 60 Prozent und in Scope 3 um 18 Prozent bis 2030

(Basisjahr 2019)

* Umfassende Klimastrategie setzt auf Innovation, Modernisierung der

eigenen Infrastruktur und emissionsfreie Mobilität

* Eigene Aktivitäten bereits seit Jahresbeginn klimaneutral

Düsseldorf, 17. Juni 2021 - Die GEA Group AG hat heute eine umfassende

Klimastrategie bekannt gegeben. Mit den dazugehörigen Klimazielen zeigt sich

GEA fest entschlossen, die eigenen Treibhausgasemissionen (THG) entlang

seiner gesamten Wertschöpfungskette bis 2040 auf netto null zu reduzieren.

Das Unternehmen hat diese Verpflichtung und die Zwischenziele für 2030 der

Science Based Targets Initiative (SBTi) zur Validierung vorgelegt, der

weltweit anerkannten, unabhängigen Organisation zur Prüfung von Klimazielen.

GEA erwartet in der zweiten Jahreshälfte 2021 die Bestätigung, dass die

Ziele den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft folgen und einen

effektiven Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser

Klima-Übereinkommens leisten.

"Mit ehrgeizigen Maßnahmen unterstützt GEA den Übergang zu einer globalen

Wirtschaft mit Netto-Null-Emissionen. Unsere neue Klimastrategie

positioniert GEA an der Spitze des Wettbewerbs: Wir verfolgen nun die

umfassendste und ehrgeizigste Klimastrategie im Maschinen- und Anlagenbau",

bestätigt Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group AG. "In dieses

Vorhaben beziehen wir die gesamte Wertschöpfungskette mit ein, um sowohl

direkte als auch indirekte Emissionen zu reduzieren. So handeln wir

konsequent nach unserem Unternehmenszweck "engineering for a better world"."

Durch Investitionen in weltweite Projekte zur Gewinnung von nachhaltiger

Energie aus Wind, Sonne, Biomasse und Abgasen mit

Gold-Standard-Zertifizierungen ist GEAs Kerngeschäft selbst bereits 2021

klimaneutral. Der vom World Wide Fund for Nature (WWF) gegründete Gold

Standard bestätigt Klimaschutzprojekten mit diesem Zertifikat, dass sie

einen höchstmöglichen positiven Klimabeitrag leisten. "Eine CO2-Kompensation

für jene Emissionen, die wir noch nicht vermeiden können, ist nur der erste

Schritt in unserer Klimastrategie. Wir arbeiten daran, unsere Aktivitäten so

umzugestalten, dass sie effektiv zur Begrenzung der globalen Erwärmung

beitragen", erklärt Klebert.

Zwischenziele für 2030 eingereicht

Zusätzlich zu seinem Ziel von Net Zero für 2040 hat GEA für alle

Emissionsbereiche auch Zwischenziele im Sinne der STBi vorgelegt. Diese sind

(im Vergleich zum Referenzjahr 2019):

- Reduktion der THG-Emissionen aus eigenen Aktivitäten (Scope 1 und 2) um 60

Prozent bis 2030

- Reduktion der THG-Emissionen aus Kundennutzung der Produkte (Scope 3) um

18 Prozent bis 2030

Sofortige Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen in Scope 1 und 2

Zur Reduktion seiner Emissionen in Scope 1 und 2 hat GEA bereits mehrere

Initiativen auf den Weg gebracht. Erstens will das Unternehmen seinen Anteil

an grünem Strom aus erneuerbaren Quellen innerhalb der nächsten Jahre

schrittweise auf 100 Prozent erhöhen. Dazu wird es Zertifikate für

erneuerbare Energien nutzen, die eigene Ökostromerzeugung ausbauen und

langfristige Stromverträge prüfen. Zweitens will GEA die Energieeffizienz

seiner Infrastruktur weltweit mit Initiativen zur Modernisierung von

Bürogebäuden und Produktionsanlagen verbessern. Priorität liegt auf den 29

energieintensivsten Standorten, die 80 Prozent des gesamten

Energieverbrauchs im Unternehmen verursachen.

Drittens wird GEA seine globale Flotte von etwa 4.300 Firmenwagen

fortschreitend auf umweltfreundliche Fahrzeuge umstellen, wo immer dies

möglich ist. Eine heute eingeführte Unternehmensrichtlinie zur Förderung der

grünen Mobilität etwa sieht vor, dass alle neuen Fahrzeuge für GEAs

Führungskräfte in Deutschland zu 100 Prozent elektrisch sein müssen. Das

Unternehmen wird dazu auch in Ladestationen an den GEA Standorten

investieren. "Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen", unterstreicht CEO

Klebert. "Unsere Umstellung auf eine emissionsfreie Flotte - beginnend mit

den Fahrzeugen für unsere Führungskräfte in Deutschland - zeigt, dass wir

entschieden handeln und bei uns selbst anfangen."

Reduktion der Scope-3-Emissionen ist für Net Zero entscheidend

Produktinnovationen von GEA spielen seit Langem eine wesentliche Rolle

dabei, die THG der Kunden in GEAs diversen Kundenbranchen - insbesondere für

Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmahersteller - deutlich zu reduzieren.

Mit seinen immer ressourcenschonenderen Produkten und Prozessen ermöglicht

es GEA seinen Kunden, ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Insgesamt machen indirekte Emissionen von Zulieferern und verkauften

Produkten - der sogenannte Scope 3 - im direkten Vergleich mehr als 95

Prozent von GEAs gesamten THG aus.

Die Klimastrategie des Unternehmens konzentriert sich daher darauf, im

Produktportfolio die emissionsstärksten Produkte zu identifizieren und deren

Energieeffizienz weiter zu steigern. GEA wird sein umfassendes Portfolio -

von Komponenten und Anlagen bis hin zu kompletten Verarbeitungslinien und

Fabriken - in den kommenden Jahren eingehend analysieren. Dieses Maß an

Transparenz ermöglicht dem Unternehmen die Priorisierung seiner

Klimastrategie und die Weiterentwicklung nachhaltiger Kundenlösungen.

"Produktinnovationen werden unser wichtigster Hebel sein, die

Scope-3-Emissionen bis 2030 um 18 Prozent zu reduzieren. Dies ist ein

ambitioniertes Ziel. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir es erreichen,

denn unsere wesentliche Stärke liegt in unserer Innovationskraft", so

Klebert. "Wir rüsten beispielsweise schon Kunden wie den Smoothie-Hersteller

innocent mit Prozessanlagen aus, die es ermöglichen, Getränke komplett

CO2-frei

zu produzieren. Künftig werden wir solche intelligenten klimafreundlichen

Lösungen noch viel umfangreicher einsetzen." Neben der Installation neuer

Technologien kann GEA auch bestehende Kundenanlagen modernisieren, um deren

Einfluss auf das Klima weitestmöglich zu reduzieren.

Nachhaltigkeit als zentrale Säule der GEA Fabrik der Zukunft

Die Optimierung unseres Fertigungsnetzwerks, die die Reduzierung der

Umweltauswirkungen unserer Standorte beinhaltet, ist ein weiterer wichtiger

Faktor, um die Klima- und Nachhaltigkeitsziele von GEA zu erreichen. Am 21.

Mai 2021 legte GEA den Grundstein für das neue, klimaneutrale

Produktionswerk in Koszalin, Polen - ein konkretes Beispiel dafür, wie GEA

die Dekarbonisierung seiner Infrastruktur umsetzt. Die Anlage wird ihre

eigene Energie produzieren und den Strom aus Photovoltaikmodulen auf dem

Dach in Batterien speichern, die für den Betrieb der Flottenfahrzeuge

genutzt werden können. Darüber hinaus wird eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage

(KWK) für die Erzeugung von Strom und Wärme zum Heizen und Kühlen des

Standorts eingesetzt. LED-Beleuchtung, modernste energetische Gebäudedämmung

und emissionsarmes Glas sind ebenfalls Teil des klimaneutralen

Gebäudekonzepts der Fabrik.

"Der Ausbau unserer Fertigung in Koszalin ist mehr als nur eine bauliche

Maßnahme. Wir sehen darin die Chance, eine Fabrik der Zukunft zu schaffen -

ein wettbewerbsfähiges, klimaneutrales Produktionszentrum in Europa, das die

Bedürfnisse von GEA und Best Practices der Industrie berücksichtigt", betont

Johannes Giloth, COO von GEA. "Die GEA Fabrik der Zukunft zeigt konkret, wie

wir unseren Unternehmenszweck "engineering for a better world"

verwirklichen."

Auf dem Weg zu einer umfassenden ESG-Strategie

Die Klimastrategie von GEA ist der erste Baustein einer umfassenden

ESG-Strategie (Environment, Social, Governance). In diese ESG-Strategie

fließen zusätzlich zum Klimaschutz auch soziale und Governance-Aspekte ein.

Sie wird das Bekenntnis des Unternehmens zu den Nachhaltigkeitszielen der

Vereinten Nationen untermauern und ist Basis der neuen GEA

Unternehmensstrategie "Mission 26", die derzeit entwickelt wird. GEA wird

die "Mission 26" beim nächsten Kapitalmarkttag der GEA im September 2021

vorstellen.

Media Relations:

Marc Pönitz

Peter-Müller-Str. 12, 40468 Düsseldorf

Tel. +49 (0)211 9136-1500

marc.poenitz@gea.com

Über GEA

GEA ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die Nahrungsmittel-,

Getränke- und Pharmaindustrie. Der international tätige industrielle

Technologiekonzern fokussiert sich dabei auf Maschinen und Anlagen sowie auf

anspruchsvolle Prozesstechnik, Komponenten und umfassende

Servicedienstleistungen. Mit mehr als 18.000 Beschäftigten generierte der

Konzern im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von mehr als 4,6 Mrd. EUR. Ein

wesentlicher Schwerpunkt liegt darin, die Produktionsprozesse der Kunden

immer nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Die Anlagen, Prozesse und

Komponenten von GEA tragen weltweit dazu bei, etwa den CO2-Ausstoß, den

Einsatz von Plastik und Lebensmittelabfall in der Produktion erheblich zu

reduzieren. Ganz im Sinne seines Unternehmens-Leitbilds "engineering for a

better world" leistet GEA dadurch einen entscheidenden Beitrag für eine

nachhaltige Zukunft.

GEA ist im deutschen MDAX und im STOXX(R) Europe 600 Index notiert und

gehört zudem zu den Unternehmen, aus denen sich die Nachhaltigkeitsindizes

DAX 50 ESG und MSCI Global Sustainability zusammensetzen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter gea.com.

Kontakt

GEA Group Aktiengesellschaft

Tel. +49 (0)211 9136 1081

Fax +49 (0)211 9136 31087

gea.com

17.06.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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Unternehmen: GEA Group Aktiengesellschaft

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E-Mail: ir@gea.com

Internet: www.gea.com

ISIN: DE0006602006

WKN: 660200

Indizes: MDAX

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt

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1208749 17.06.2021

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