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FRAPORT AG, DE0005773303

Fraport-Konzern-Zwischenbericht für die ersten neun Monate 2019:

06.11.2019 - 07:04:24

Fraport AG / Fraport-Konzern-Zwischenbericht für die ersten neun Monate ...

Solide Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis

Frankfurt -

Wachstumsdynamik wird schwächer / Prognose für Gesamtjahr 2019 bestätigt

Die Fraport AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres

ihren Wachstumskurs fortgesetzt und Umsatz sowie Ergebnis gesteigert. Grundlage

hierfür war das solide Verkehrswachstum in Frankfurt und an den weltweiten

Standorten. Allerdings hat die Wachstumsdynamik im Jahresverlauf deutlich

nachgelassen.

Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: "Die schwächere

weltweite Konjunkturentwicklung, die Marktkonsolidierung im Europaverkehr und

die angekündigten regulativen Eingriffe der Bundesregierung - Stichwort Erhöhung

der Luftverkehrsteuer - gehen an unserer Branche nicht spurlos vorbei. Nach

einer Phase des rasanten Verkehrswachstums planen die Airlines nun deutlich

zurückhaltender und dünnen die Flugpläne im Winter aus. Wir halten dennoch an

unseren Prognosen für das laufende Jahr fest, auch weil sich unsere

internationalen Beteiligungen weiterhin gut entwickeln. Insgesamt sind wir dank

unseres großen und breit gestreuten internationalen Flughafenportfolios gut für

die Zukunft aufgestellt."

Internationales Geschäft stützt Umsatz- und Ergebniswachstum

Der Konzern-Umsatz stieg in den ersten neun Monaten 2019 um 12,0 Prozent auf

2.852,2 Millionen Euro. Bereinigt um die Erlöse im Zusammenhang mit

Ausbauinvestitionen an den internationalen Beteiligungsflughäfen (gemäß IFRIC

12) erhöhte sich der Umsatz um 5,2 Prozent auf 2.486,7 Millionen Euro. Am

Standort Frankfurt trugen höhere Erlöse aus Bodenverkehrsdienstleistungen,

Flughafen- und Infrastrukturentgelten sowie Sicherheitsdienstleistungen zum

Umsatzplus bei. Auch die Umsätze aus Retail, Parkierung und Werbung legten

deutlich zu. Den deutlich größeren Teil des Umsatzanstiegs trug aber erneut das

internationale Portfolio bei. Hier lieferten die Konzern-Gesellschaft Lima (plus

30,5 Millionen Euro), Fraport Greece (plus 25,4 Millionen Euro) sowie Fraport

USA (plus 21,8 Millionen Euro) substantielle Beiträge zum bereinigten

Umsatzwachstum.

Das operative Ergebnis EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 948,2 Millionen Euro. Die

erstmalige Anwendung von IFRS 16 beeinflusste das EBITDA mit 34,0 Millionen Euro

positiv gegenüber dem Vergleichszeitraum. Die Rechnungslegungsvorschrift IFRS 16

regelt seit dem 1. Januar 2019 die Leasingbilanzierung neu und betrifft

insbesondere die Mietverträge der Konzerngesellschaft Fraport USA. Gleichzeitig

erhöhte allein die Anwendung von IFRS 16 die Abschreibungen um 32,8 Millionen

Euro. Das EBIT legte entsprechend leicht um 2,6 Prozent auf 595,3 Millionen Euro

zu. Das Konzern-Ergebnis stieg deutlich um 9,4 Prozent auf 413,5 Millionen Euro.

Hier wirkte sich neben dem verbesserten operativen Ergebnis auch der deutlich

höhere Ergebnisbeitrag aus der at-Equity konsolidierten Beteiligung am Flughafen

in Antalya positiv aus.

Solide Verkehrsentwicklung bei nachlassender Wachstumsdynamik

Der Flughafen Frankfurt schloss die ersten neun Monate des Jahres mit einem

stabilen Passagierwachstum von 2,3 Prozent auf rund 54,2 Millionen Fluggäste ab.

Die Wachstumsdynamik hat sich im Jahresverlauf allerdings deutlich abgeschwächt.

Gemäß den aktuellen Planungen der Airlines gehen die Flugbewegungen in Frankfurt

im Winterflugplan 2019/20 (seit 27. Oktober in Kraft) um 4 Prozent gegenüber dem

Vorjahreszeitraum zurück. Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist

ausschließlich der Kontinentalverkehr mit einem Minus von 5,6 Prozent. Die

geplanten Flugbewegungen im Interkontinental-Verkehr steigen hingegen um knapp

zwei Prozent.

Die internationalen Beteiligungsflughäfen verbuchten in den ersten neun Monaten

trotz Angebotsreduzierungen und Insolvenzen einzelner Fluggesellschaften

ebenfalls überwiegend steigende Passagieraufkommen. Lediglich die Twin

Star-Flughäfen Varna und Burgas verzeichneten einen deutlichen Rückgang um

insgesamt minus 11,6 Prozent.

Ausblick bestätigt

Für das Gesamtjahr 2019 hält der Vorstand weiterhin an seiner Prognose zum

Passagieraufkommen in Frankfurt fest. Angesichts der Angebotsreduzierungen im

Winterflugplan wird der Zuwachs beim Passagieraufkommen voraussichtlich eher am

unteren Ende der Bandbreite zwischen etwa zwei bis drei Prozent liegen. Auch an

der Prognose zu den finanziellen Kennzahlen hält der Vorstand fest: Das

Konzern-EBITDA wird zwischen etwa 1.160 Millionen Euro und circa 1.195 Millionen

Euro erwartet, das Konzern-EBIT zwischen circa 685 Millionen Euro und rund 725

Millionen Euro. Für das Konzern-EBT liegt die Prognose bei etwa 570 Millionen

Euro bis rund 615 Millionen Euro, für das Konzern-Ergebnis zwischen rund 420

Millionen Euro und etwa 460 Millionen Euro.

Weitere Informationen über die Fraport AG finden Sie hier: http://ots.de/Q5nhc

OTS: Fraport AG

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Pressekontakt:

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Torben Beckmann

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60547 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 690-70553

t.beckmann@fraport.de

www.fraport.de

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