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HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG, DE0008402215

E+S Rück rechnet für 2021 mit steigenden Preisen und verbesserten Konditionen in der Schaden-Rückversicherung in Deutschland

19.10.2020 - 07:34:27

E+S Rück rechnet für 2021 mit steigenden Preisen und verbesserten Konditionen in der Schaden-Rückversicherung in Deutschland. E+S Rück rechnet für 2021 mit steigenden Preisen und verbesserten Konditionen in der Schaden-Rückversicherung in Deutschland

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DGAP-News: Hannover Rück SE / Schlagwort(e): Sonstiges

E+S Rück rechnet für 2021 mit steigenden Preisen und verbesserten

Konditionen in der Schaden-Rückversicherung in Deutschland

19.10.2020 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Unternehmensmeldung

E+S Rück rechnet für 2021 mit steigenden Preisen und verbesserten

Konditionen in der Schaden-Rückversicherung in Deutschland

* Covid-19-Schäden und verschärftes Niedrigzinsumfeld stützen Trendwende

zu höheren Preisen in der Erst- und Rückversicherung

* Rückgang weltweiter Rückversicherungskapazitäten macht sich auch im

deutschen Markt bemerkbar

* Weiterhin steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Schutz durch

finanzstarke Rückversicherer

Hannover, 19. Oktober 2020: Die E+S Rückversicherung AG, die für das

Deutschlandgeschäft zuständige Tochter der Hannover Rück, geht im kommenden

Jahr von insgesamt steigenden Preisen und verbesserten Konditionen in der

Schaden-Rückversicherung im deutschen Markt aus. Die Nachfrage nach

Rückversicherungsschutz durch finanzstarke Anbieter wird vor dem Hintergrund

der Covid-19-Pandemie weiter steigen.

"Neben den direkten Folgen der Pandemie lasten auch die abermals gesunkenen

Zinsen auf den Ergebnissen der Versicherungsbranche. Preiserhöhungen bei

Erstversicherern sind daher unabdingbar und auch für Rückversicherer besteht

Anpassungsbedarf", sagte Dr. Michael Pickel, Vorstandsvorsitzender der E+S

Rück. "Auch in der Covid-19-Pandemie stehen wir unseren Kunden als

verlässlicher Partner zur Seite und unterstützen sie dabei, die damit

verbundenen Herausforderungen zu schultern. Dies beinhaltet neben

traditioneller Rückversicherung auch Hilfe bei der Regulierung der Schäden,

das Angebot maßgeschneiderter Lösungen zur Solvenzentlastung sowie die

gemeinsame Entwicklung neuer Deckungskonzepte."

Mit Blick auf künftige Pandemiedeckungen hat sich gezeigt, dass die immensen

Kosten im Zusammenhang mit der globalen Ausbreitung von Krankheiten wie

Covid-19 insgesamt nur sehr eingeschränkt von der Versicherungswirtschaft

getragen werden können. Die E+S Rück unterstützt partnerschaftliche Lösungen

auf Basis staatlicher und privatwirtschaftlicher Beteiligungen zur Deckung

systemischer Risiken wie Pandemien.

Entsprechend ist davon auszugehen, dass sowohl Erst- als auch

Rückversicherer die Absicherung von Pandemien in ihren neuen Verträgen

klarer regeln werden. Hier unterstützt die E+S Rück ihre Kunden bei der

Anpassung und dem künftigen Umgang mit Pandemie-Exponierungen etwa bei

Betriebsschließungsversicherungen.

Die Folgen der Covid-19-Pandemie belasten in besonderem Maße kleine und

mittelständische Unternehmen. Vor allem in der

Betriebsschließungsversicherung sind zahlreiche Schadenmeldungen zu

verzeichnen. Ähnliches gilt auch für die Veranstaltungsausfallversicherung,

wenn auch bisher weniger stark ausgeprägt.

In der Kraftfahrtversicherung war wegen des zeitweise reduzierten

Verkehrsaufkommens im laufenden Jahr zunächst ein Rückgang der Schäden

ersichtlich. Dies sollte allerdings eher ein Einmaleffekt bleiben. Zudem ist

eine Reduzierung der versicherten Risiken im Flottengeschäft zu verzeichnen.

Für 2021 ist mit einer normalisierten Schadenbelastung zu rechnen. Die

Kostensteigerung bei Ersatzteilen und Reparaturen hält unverändert an.

Um auf die steigende Nachfrage im Markt nach Telematik-Tarifen zu reagieren,

bietet die E+S Rück ihren Kunden mit es|Tmatik eine Telematiklösung mit

eigener Tarifierungsgrundlage an. Die Lösung befindet sich mittlerweile in

einer zweiten Testphase. Seitens der Erstversicherer besteht reges Interesse

an diesem Tool und es arbeiten zurzeit drei Gesellschaften an einer

Einführung eines eigenen Telematiktarifs auf Basis von es|Tmatik.

Für den deutschen Markt der Naturkatastrophenrisiken ist zu erwarten, dass

sich die Rückversicherungspreise aufgrund der weltweiten

Naturkatastrophenschäden und reduzierter Rückversicherungskapazität bei

bisher eher durchschnittlicher regionaler Schadenlast in Summe verbessern.

Dies gilt insbesondere für schadenbelastete Programme.

Im Industrie- und Gewerbegeschäft war die Sparte Feuerindustrieversicherung

in den vergangenen Jahren größtenteils defizitär. Hier zeigen die

Sanierungsbestrebungen der Erstversicherer zwar erste Wirkung, der durch die

Covid-19-Pandemie ausgelöste Konjunktureinbruch wirkt sich jedoch deutlich

negativ aus.

Zusammen mit den Folgen von Betriebsschließungen und Nachfrageeinbrüchen

verschärft sich damit der Sanierungsbedarf in der Sachsparte in Gewerbe und

Industrie weiter.

Die Betriebsschließungsversicherung spielt als Zusatzdeckung, etwa bei

Krankenhäusern, Pflegeheimen, Arztpraxen, Hotels oder Gaststätten, eine

wichtige Rolle.

Für das kommende Jahr rechnet die E+S Rück im Rückversicherungsmarkt für

Gewerbe- und Industrierisiken in Summe mit besseren Konditionen,

insbesondere bei schadenbelasteten Programmen.

Bei Rechtsschutzversicherungen sorgen die Covid-19-Pandemie und mit ihr

verbundene Rechtsstreitigkeiten erneut für erhebliche Schadenbelastungen.

Der bereits im Vorjahr erkennbare Trend zu einer Belebung der Nachfrage nach

Rückversicherungsdeckungen dürfte somit weiter anhalten.

Insgesamt geht die E+S Rück auch für 2021 von attraktiven

Geschäftsopportunitäten in Deutschland aus. Der direkte Kundenkontakt und

die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit sind auch vor dem Hintergrund

der Pandemie und der zu ihrer Eindämmung notwendigen Kontaktbeschränkungen

für die E+S Rück unverzichtbar.

"Der persönliche Austausch hat gerade in Zeiten der Krise für uns eine

besondere Priorität und wir freuen uns über jedes Treffen, soweit es unter

Einhaltung aller Schutzmaßnahmen derzeit möglich und vertretbar ist", sagte

Dr. Michael Pickel. "Durch vielfältige virtuelle Formate können wir den

intensiven Kundenkontakt gewährleisten und trotz Abstand immer nah am Kunden

sein."

Die Hannover Rück ist mit einem Bruttoprämienvolumen von mehr als 22 Mrd.

EUR der drittgrößte Rückversicherer der Welt. Sie betreibt alle Sparten der

Schaden- und Personen-Rückversicherung und ist mit mehr als 3.000

Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Gegründet 1966, umfasst der

Hannover Rück-Konzern heute mehr als 150 Tochtergesellschaften,

Niederlassungen und Repräsentanzen weltweit. Das Deutschland-Geschäft wird

von der Tochtergesellschaft E+S Rück betrieben. Die für die

Versicherungswirtschaft wichtigen Ratingagenturen haben sowohl Hannover Rück

als auch E+S Rück sehr gute Finanzkraft-Bewertungen zuerkannt: Standard &

Poor's AA- "Very Strong" und A.M. Best A+ "Superior".

Bitte beachten Sie den Haftungshinweis unter:

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