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DEUTZ AG, DE0006305006

DEUTZ AG: DEUTZ verzeichnet positive Umsatz- und Ertragsentwicklung

07.11.2019 - 07:32:24

DEUTZ AG: DEUTZ verzeichnet positive Umsatz- und Ertragsentwicklung. DEUTZ AG: DEUTZ verzeichnet positive Umsatz- und Ertragsentwicklung

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DGAP-News: DEUTZ AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen

07.11.2019 / 07:30

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Auftragseingang durch konjunkturell bedingten Nachfragerückgang

gekennzeichnet

* Positive Umsatzentwicklung in allen Regionen und wesentlichen

Anwendungsbereichen; margenstarkes Servicegeschäft wächst um rund 7

Prozent

* Deutlicher Anstieg des operativen Ergebnisses und der entsprechenden

Gewinnmarge auch vor Sondereffekten

* Aktuelle Umsatz- und EBIT-Prognose1) für das Geschäftsjahr 2019

bestätigt

Kennzahlen DEUTZ-Konzern

in Millionen Euro Q1-Q3 2019 yoy Q3 2019 yoy

Auftragseingang 1.315,2 -15,1% 361,9 -20,0%

Absatz (in Stück) 155.780 -0,5% 54.189 +5,6%

Umsatz 1.379,9 +6,4% 450,1 +7,2%

EBIT 78,5 +71,0% 22,0 +76,0%

EBIT vor Sondereffekten 69,2 +50,8% 22,0 +76,0%

EBIT-Rendite 5,7% +220bps 4,9% +190bps

EBIT-Rendite vor Sondereffekten 5,0% +150bps 4,9% +190bps

Konzernergebnis 54,7 +53,7% 9,4 -8,7%

Konzernergebnis vor Sondereffekten 46,8 +31,5% 9,3 -9,7%

Köln, den 7. November 2019 - DEUTZ, ein weltweit führender Hersteller

innovativer Antriebssysteme, hat seine positive Umsatz- und

Ertragsentwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres

2019 fortgesetzt.

"Trotz einer allgemeinen Verlangsamung des Marktwachstums haben wir in allen

Regionen und wesentlichen Anwendungsbereichen Umsatzzuwächse erzielt und

gleichzeitig unsere operative Stärke mit einer deutlich zweistelligen

Ergebnissteigerung unter Beweis gestellt. Wir sehen uns insgesamt auf einem

guten Weg, die aktuelle Umsatz- und Ertrags-Prognose für das Gesamtjahr 2019

zu erreichen," so die Bilanz zu den Neunmonatszahlen des laufenden

Geschäftsjahres von Dr. Frank Hiller, CEO des DEUTZ-Konzerns. "Mit Blick auf

die Umsetzung unser Wachstumsstrategie haben wir zudem wichtige strategische

Meilensteine erzielt. Die Vorbereitungen für den ab 2021 geplanten

Produktionsstart unseres Joint Ventures mit SANY schreiten sehr gut voran.

Ende September erfolgte die Grundsteinlegung für die Errichtung des

Hochleistungs-Motorenmontagewerks am chinesischen Standort in Changsha.

Darüber hinaus haben wir zu Beginn des vierten Quartals unsere

E-DEUTZ-Strategie mit der Akquisition des Batteriespezialisten Futavis um

die Schlüsselkomponente Batterietechnologie im Hochvoltbereich ergänzt, und

gehen damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer CO2-neutralen

Off-Highway-Mobilität der Zukunft", so Hiller weiter.

Auftragseingang durch Verlangsamung des Marktwachstums gekennzeichnet

DEUTZ verbuchte im Berichtszeitraum Aufträge in Höhe von 1.315,2 Millionen

Euro. Damit lag der Auftragseingang 15,1 Prozent unter der starken

Vorjahresbasis, die durch ein verändertes Bestellverhalten von Kunden

positiv beeinflusst war. Neben diesem Basiseffekt wirkte sich zudem eine

konjunkturell bedingte Abschwächung der Nachfrage seit Ende des ersten

Halbjahrs dämpfend aus. Mit Blick auf das dritte Quartal reduzierte sich der

Auftragseingang im Vorjahresvergleich um 20,0 Prozent auf 361,9 Millionen

Euro.

Absatz in etwa auf Vorjahresniveau

DEUTZ hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres insgesamt

155.780 Motoren abgesetzt. Damit lag der Absatz des Konzerns insgesamt in

etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der Absatz von Torqeedo hingegen stieg

dabei mit 12.990 verkauften Antriebssystemen deutlich um 44,7 Prozent. Mit

Blick auf das dritte Quartal erhöhte sich der Konzernabsatz im

Vorjahresvergleich um 5,6 Prozent auf 54.189 Motoren. Diese Entwicklung

resultierte neben dem deutlich zweistelligen Anstieg des Absatzes im Bereich

Landtechnik im Wesentlichen aus dem Geschäft mit Bootsantrieben. So hat sich

der Absatz von Torqeedo mit 6.832 Motoren vor allem aufgrund der gestiegenen

Nachfrage nach kleineren Außenbootsmotoren gegenüber dem Vorjahresquartal

mehr als verdoppelt.

Umsatz gegenüber Vorjahr gesteigert

DEUTZ erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein

Umsatzwachstum von 6,4 Prozent auf 1.379,9 Millionen Euro. Besonders positiv

entwickelte sich der Bereich Material Handling mit einer zweistelligen

Umsatzsteigerung von 11,3 Prozent sowie die Landtechnik und das margenstarke

Servicegeschäft mit einem Plus von 9,5 bzw. 7,3 Prozent. Regional betrachtet

entwickelte sich das Geschäft in Asien/Pazifik und Amerika mit Zuwächsen von

16,3 bzw. 14,8 Prozent erneut besonders dynamisch. In der Region Amerika

profitierte DEUTZ insbesondere vom Hochlauf neuer Baureihen, dem

Servicegeschäft mit Xchange-Produkten und einer gestiegenen Nachfrage nach

elektrischen Bootsantrieben. Der deutliche Zuwachs in der Region

Asien/Pazifik resultierte insbesondere aus Mehrumsatz in China sowie der

Ausweitung von Neukundengeschäft.

Operatives Ergebnis auch vor Sondereffekten deutlich gestiegen

Das operative Ergebnis (EBIT vor Sondereffekten) ist in den ersten drei

Quartalen des laufenden Geschäftsjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum um

50,8 Prozent auf 69,2 Millionen Euro gestiegen. Der signifikante Anstieg ist

neben der positiven Umsatzentwicklung im Wesentlichen auf die niedrige

Vorjahresbasis zurückzuführen, die durch negative Ergebnisbeiträge des

inzwischen veräußerten Joint Ventures DEUTZ Dalian Engine Co. Ltd.

wesentlich belastet war. Dem gegenüber standen negative Effekte auf das

Neunmonatsergebnis 2019, die sich infolge der Entkonsolidierung der

argentinischen DEUTZ AGCO Motores S.A. sowie der Bildung von Rückstellungen

im Zusammenhang mit einer Rückrufaktion der Torqeedo-Gesellschaften im

ersten Halbjahr 2019 ergeben hatten. Zudem wurde das operative Ergebnis im

dritten Quartal 2019 durch die Insolvenzeröffnung eines wichtigen

Zulieferers zusätzlich belastet. Die EBIT-Rendite vor Sondereffekten erhöhte

sich im Berichtszeitraum von 3,5 auf 5,0 Prozent.

Nach Berücksichtigung positiver Sondereffekte in Höhe von 9,3 Millionen

Euro, die sich aus dem Veräußerungsgewinn für ein kleineres Teilgrundstück

am ehemaligen Standort Köln-Deutz ergeben haben und gemäß der

Verkaufsvereinbarung aus 2017 bilanziell im zweiten Quartal 2019 erfasst

wurden, belief sich das EBIT auf 78,5 Millionen Euro und ist damit gegenüber

dem Vergleichszeitraum um 71,0 Prozent gestiegen. Die entsprechende

Ergebnismarge lag bei 5,7 Prozent nach 3,5 Prozent im Vorjahr.

Bedingt durch die Wertminderung eines Ende 2018 ausgereichten Darlehens an

einen Zulieferer hat sich das Finanzergebnis im Vorjahresvergleich um 9,4

Millionen Euro verschlechtert. Die Insolvenzeröffnung des Zulieferers im

September 2019 führte zur Wertkorrektur des Vermögenswerts um 9,4 Millionen

Euro.

Einhergehend mit der positiven EBIT-Entwicklung stieg das Konzernergebnis

trotz der Verschlechterung des Finanzergebnisses um 53,7 Prozent auf 54,7

Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie entsprechend von 0,29 auf 0,45

Euro. Das bereinigte Konzernergebnis erhöhte sich um 31,5 Prozent auf 46,8

Millionen Euro, das entsprechende bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte

sich auf 0,39 Euro.

Segment DEUTZ Compact Engines

in Millionen Euro Q1-Q3 2019 yoy Q3 2019 yoy

Auftragseingang 1.019,5 -22,3% 263,3 -31,0%

Absatz (in Stück) 122.638 -13,0% 40.714 -12,6%

Umsatz 1.079,7 -0,5% 349,9 +0,7%

EBIT vor Sondereffekten 45,8 +62,4% 10,9 +45,3%

EBIT-Rendite vor Sondereffekten 4,2% +160bps 3,1% +90bps

* Neuzuordnung der Motorbaureihe 2011 zum DCS-Segment beeinflusst

Geschäftsentwicklung

* Umsatz trotz Baureihenverlagerung in etwa auf Vorjahresniveau,

insbesondere aufgrund einer positiven Mix-Verschiebung zugunsten

höherwertiger Motoren

* Anstieg des operativen Segmentergebnisses gegenüber niedriger

Vergleichsbasis, die durch negative Ergebnisbeiträge des veräußerten

Joint Ventures DEUTZ Dalian Engine Co. Ltd. beeinflusst war

* Verbesserung der EBIT-Rendite darüber hinaus aufgrund der

Baureihenverlagerung sowie positiver Produktmixeffekte

Segment DEUTZ Customised Solutions

in Millionen Euro Q1-Q3 2019 yoy Q3 2019 yoy

Auftragseingang 267,2 +24,1% 86,7 +35,7%

Absatz 20.152 +210,4% 6.643 +216,3%

Umsatz 276,5 +44,2% 91,5 +38,6%

EBIT vor Sondereffekten 37,6 +43,0% 14,0 +66,7%

EBIT-Rendite vor Sondereffekten 13,6% -10bps 15,3% +260bps

* Geschäftsentwicklung durch Hereinnahme der Motorbaureihe 2011

beeinflusst

* Dynamische Umsatzentwicklung u. a. aufgrund des Ausbaus des

Servicegeschäfts mit Xchange-Produkten in der Region Amerika

* Deutliche Steigerung des operativen Segmentergebnisses insbesondere auch

aufgrund des gestiegenen Anteils des margenstarken Servicegeschäfts

* EBIT-Rendite aufgrund vergleichsweise geringerer Gewinnmarge der

Baureihe 2011 in etwa auf Vorjahresniveau

Aktuelle Umsatz- und EBIT-Prognose1) für das Geschäftsjahr 2019 bestätigt

Trotz des anhaltend herausfordernden makroökonomischen sowie geopolitischen

Umfelds bestätigt der DEUTZ-Vorstand seine aktuelle Umsatz- und

EBIT-Prognose für das Gesamtjahr 2019. So wird weiterhin eine

Umsatzsteigerung auf mehr als 1,8 Milliarden Euro und eine EBIT-Rendite vor

Sondereffekten in der Bandbreite von 4 bis 5 Prozent erwartet.

Basierend auf der Zahlung der finalen Kaufpreisrate aus der Veräußerung des

Standorts Köln-Deutz wurde für das Geschäftsjahr 2019 ein positiver

Sondereffekt in Höhe von rund 50 Millionen Euro in Aussicht gestellt, wobei

Höhe und Zeitpunkt der Zahlung von der Beschlussfassung über das

Inkrafttreten des Bebauungsplans für das Areal abhängig waren bzw. sind.

Infolge einer zeitlichen Verzögerung der Beschlussfassung ist mit der

Zahlung nach heutigem Kenntnisstand nunmehr erst im Jahresverlauf 2020 zu

rechnen. Dabei dürfte sich die Höhe der finalen Kaufpreisrate anders als

ursprünglich erwartet auf rund 60 Millionen Euro belaufen (zuvor rund 50

Millionen Euro).

Gleichzeitig könnten die restlichen Zahlungen für den Erwerb der Anteile am

Joint Venture mit SANY noch im laufenden Geschäftsjahr 2019 geleistet

werden. In diesem Fall wäre davon auszugehen, dass der Free Cashflow

entgegen der ursprünglichen Annahme (mittlerer zweistelliger

Millionen-Euro-Betrag) im Gesamtjahr 2019 deutlich negativ sein wird.

1) Vgl. Ad hoc-Meldung der DEUTZ AG vom 20.09.2019.

Telefonkonferenz

Dr. Frank Hiller, CEO, und Dr. Andreas Strecker, CFO, werden Analysten und

Investoren die Ergebnisse am 7. November 2019 um 09:00 Uhr MEZ im Rahmen

einer Telefonkonferenz erläutern. Der Link zum Live-Webcast ist im Internet

unter https://www.deutz.com/investor-relations/ zugänglich.

Nächste Termine

18. März 2020: Geschäftsbericht 2019 / Bilanzpressekonferenz

7. Mai 2020: Ergebnisse 1. Quartal 2020

14. Mai 2020: Ordentliche Hauptversammlung 2020

Kontakt

DEUTZ AG / Leslie Isabelle Iltgen / SVP Communications & Investor Relations

Tel.: +49 (0)221 822-3600 / E-Mail: Leslie.Iltgen@deutz.com

Weitere Informationen finden Sie auf www.deutz.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Investor News kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen

enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der

Unternehmensleitung von DEUTZ beruhen. Verschiedene bekannte wie auch

unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen,

dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage oder die Entwicklung des

DEUTZ-Konzerns wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen.

Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die DEUTZ in veröffentlichten

Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen unter www.deutz.com zur

Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche

zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse

oder Entwicklungen anzupassen.

07.11.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

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