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Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 31. März 2018 / Deutsche Wohnen mit starkem Jahresauftakt 2018

15.05.2018 - 07:09:24

Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 31. März 2018 / Deutsche Wohnen mit starkem Jahresauftakt 2018. Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 31. März 2018 / Deutsche Wohnen mit starkem Jahresauftakt 2018

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Deutsche Wohnen SE: Zwischenergebnis zum 31. März 2018 / Deutsche Wohnen mit

starkem Jahresauftakt 2018

15.05.2018 / 07:07

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Zwischenergebnis zum 31. März 2018

Deutsche Wohnen mit starkem Jahresauftakt 2018

* Steigerung des Konzerngewinns auf rund EUR 103 Mio.

* Anstieg des FFO I um 9 % auf rund EUR 123 Mio.

* Akquisitionen von 850 Einheiten in wachstumsstarken Ballungszentren

Berlin, 15. Mai 2018. Die Deutsche Wohnen ist erfolgreich in das

Geschäftsjahr 2018 gestartet und konnte das Konzernergebnis im ersten

Quartal auf EUR 103,4 Mio. mehr als verdoppeln (Q1 2017: EUR 47,3 Mio.).

Dies ist zum einen auf ein höheres Ergebnis aus der Wohnungsbewirtschaftung

und zum anderen auf ein verbessertes Finanzergebnis zurückzuführen.

Der FFO I (Funds from Operations, operatives Ergebnis nach laufenden Zinsen

und Steuern) als wesentliche finanzielle Kennzahl hat sich im Vergleich zum

Vorjahr um 9 % auf EUR 123,1 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 113,1 Mio.). Je Aktie

stieg der FFO I um 6 % auf EUR 0,35. Der EPRA NAV belief sich zum Stichtag

auf EUR 36,05 je Aktie (31. Dezember 2017: EUR 35,74 je Aktie). Der

Verschuldungsgrad des Konzerns (Loan-to-Value Ratio) bewegte sich mit 34,6 %

leicht unterhalb des Zielkorridors von 35 % - 40 % (31. Dezember 2017: 34,5

%).

Erfolgreiche Entwicklung der operativen Kennzahlen

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 31. März 2018 etwa 163.000

Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund EUR 18,9 Mrd. (ohne

Pflege und Betreutes Wohnen). Die durchschnittliche monatliche Vertragsmiete

im Gesamtbestand betrug zum Stichtag EUR 6,46 je m². Auf Like-for-like-Basis

erzielte die Deutsche Wohnen insgesamt ein Mietwachstum von 4,4 % gegenüber

dem Vorjahresquartal. Der Leerstand befand sich auf einem anhaltend

niedrigen Niveau von 1,9 % (Vorjahr: 1,7 %); davon waren rund 0,5 %

investitionsbedingt.

Die Vertragsmieten stiegen im ersten Quartal 2018 auf EUR 192,9 Mio.

(Vorjahr: EUR 180,4 Mio.) und führten zu einem Anstieg des operativen

Ergebnisses (Net Operating Income - NOI) auf EUR 152,3 Mio. (Vorjahr: EUR

143,6 Mio.). Die NOI-Marge in der Wohnungsbewirtschaftung bewegte sich mit

knapp 80 % auf Vorjahresniveau.

Bis zum 31. März 2018 wurden insgesamt 511 Einheiten verkauft. Davon hatten

bereits 349 Einheiten Nutzen- und Lastenwechsel in den ersten drei Monaten

des Geschäftsjahres 2018 und sind somit in das Verkaufsergebnis in Höhe von

EUR 4,8 Mio. eingeflossen (Vorjahr: EUR 8,6 Mio.). Die Bruttomargen bewegen

sich mit 27 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Im Privatisierungsgeschäft

konnten trotz der deutlichen Portfolioaufwertungen der Vorjahre attraktive

Bruttomargen von über 40 % erwirtschaftet werden.

Der Ergebnisbeitrag aus dem Segment Pflege und Betreutes Wohnen betrug im

ersten Quartal 2018 EUR 11,6 Mio. (Vorjahr: EUR 12,5 Mio.). Die Auslastung

der Pflegeeinrichtungen der KATHARINENHOF(R), an der die Deutsche Wohnen mit

49 % beteiligt ist, befindet sich mit 98 % seit Jahren auf einem

überdurchschnittlich hohen Niveau.

Das bereinigte EBITDA ohne Verkaufsergebnis hat sich bei einer im Vergleich

zum Jahresende weitgehend konstanten Kostenquote zwischen 10 % und 11 % auf

EUR 157,2 Mio. (Vorjahr: EUR 146,7 Mio.) verbessert. Die um das

Vertriebsergebnis bereinigte EBITDA-Marge betrug dabei 81,5 % (Vorjahr: 81,3

%).

Weitere Akquisitionen in wachstumsstarken Ballungszentren

Die Deutsche Wohnen hat im ersten Quartal 2018 rund 850 Wohn- und

Gewerbeeinheiten zu einem Kaufpreis von insgesamt rund EUR 132 Mio. fast

ausschließlich in Core+-Märkten erworben. Davon liegen rund 500 Einheiten in

Dresden und Leipzig sowie rund 300 Einheiten in Berlin.

Portfolioinvestitionen weiter erhöht

Im Rahmen ihres Modernisierungsprogramms hat die Deutsche Wohnen ihre

Aufwendungen für Instandhaltung und Modernisierung weiter deutlich um 27 %

auf EUR 60,5 Mio. beziehungsweise EUR 24,15 pro m² erhöht (Vorjahr: EUR 47,6

Mio./EUR 19,46 pro m²). Im Jahresverlauf rechnet das Unternehmen mit

Investitionen in diesem Bereich in Höhe von rund EUR 450 Mio.

beziehungsweise EUR 45 pro m².

"Darüber hinaus fällt in diesem Jahr der Startschuss für diverse

Neubauprojekte, unter anderem in Berlin und Leipzig. In Elstal werden wir

unsere historische Eisenbahnersiedlung erweitern und dabei erstmals eine

innovative modulare Holzmassivbauweise einsetzen, die sich durch sehr gute

Verträglichkeit auszeichnet und durch hohe Atmungsaktivität ein

hervorragendes Raumklima schafft", erklärt Lars Wittan, stellvertretender

Vorstandsvorsitzender der Deutsche Wohnen SE.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2018 bekräftigt die Deutsche Wohnen ihre Prognose für

den FFO I von rund EUR 470 Mio. im Basisszenario, das heißt ohne weitere

Zukäufe und opportunistische Verkäufe.

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten

Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus

auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem

Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 31. März

2018 insgesamt 163.188 Einheiten, davon 160.723 Wohneinheiten und 2.465

Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse

gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX(R)

Europe 600 und GPR 250 geführt.

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