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DEUTSCHE WOHNEN AG, DE000A0HN5C6

Deutsche Wohnen SE: Übernahmeangebot durch Vonovia SE - Deutsche Wohnen und Vonovia unterzeichnen Vereinbarung über Zusammenschluss beider Unternehmen

24.05.2021 - 22:39:27

Deutsche Wohnen SE: Übernahmeangebot durch Vonovia SE - Deutsche Wohnen und Vonovia unterzeichnen Vereinbarung über Zusammenschluss beider Unternehmen. Deutsche Wohnen SE: Übernahmeangebot durch Vonovia SE - Deutsche Wohnen und Vonovia unterzeichnen Vereinbarung über Zusammenschluss beider Unternehmen

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): Fusionen &

Übernahmen/Firmenzusammenschluss

Deutsche Wohnen SE: Übernahmeangebot durch Vonovia SE - Deutsche Wohnen und

Vonovia unterzeichnen Vereinbarung über Zusammenschluss beider Unternehmen

24.05.2021 / 22:35

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Corporate News

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Übernahmeangebot durch Vonovia SE

Deutsche Wohnen und Vonovia unterzeichnen Vereinbarung über Zusammenschluss

beider Unternehmen

- Vonovia wird ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an sämtliche

Aktionäre der Deutsche Wohnen abgeben; Aktionäre erhalten 52 Euro in bar pro

Aktie zzgl. der in der Hauptversammlung der Deutsche Wohnen zu

beschließenden Dividende in Höhe von 1,03 Euro

- Wesentliche Eckpfeiler der Transaktion in Zusammenschlussvereinbarung

festgelegt

- Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen unterstützen das Angebot

- Strategische Herausforderungen wie Klimaschutz, bedarfsgerechtes Wohnen

und bezahlbarer Wohnraum können gemeinsam noch konsequenter adressiert

werden

- Konkretes Angebot zur Entspannung des Wohnungsmarktes in Berlin:

"Zukunfts- und Sozialpakt Wohnen"

Berlin, 24. Mai 2021. Deutsche Wohnen SE und Vonovia SE haben heute eine

Vereinbarung über den Zusammenschluss beider Unternehmen unterzeichnet. In

diesem Zusammenhang hat Vonovia ein freiwilliges öffentliches

Übernahmeangebot für sämtliche ausstehende Aktien der Deutsche Wohnen

angekündigt. Aktionäre erhalten insgesamt 53,03 Euro, bestehend aus einem

Angebotspreis von 52,00 Euro in bar sowie der der Hauptversammlung der

Deutsche Wohnen am 1. Juni 2021 vorgeschlagenen Bardividende in Höhe von

1,03 Euro je Aktie der Deutsche Wohnen. Dies entspricht einer Prämie von

17,9 % auf den Schlusskurs der Deutsche Wohnen vom 21. Mai 2021 und von 25 %

auf Basis des gewichteten Durchschnittskurses der Deutsche-Wohnen-Aktie der

letzten drei Monate bis zum 21. Mai 2021 und bewertet somit die Deutsche

Wohnen insgesamt mit rund 18 Mrd. Euro (auf unverwässerter Basis).

Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen unterstützen das Angebot und

beabsichtigen, den Aktionär:innen die Annahme zu empfehlen. Nach

Einschätzung der Gremien reflektiert das Angebot den inneren Wert der

Deutsche-Wohnen-Aktie und beinhaltet eine attraktive Prämie. Die Gremien der

Deutsche Wohnen begrüßen zudem den strategischen Nutzen des

Zusammenschlusses und den damit zu erzielenden Mehrwert für alle

Beteiligten. Der Zusammenschluss beider Unternehmen bietet die Möglichkeit,

die strategischen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt noch konsequenter

zu adressieren.

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen: "Das Marktumfeld ist für Vonovia und

Deutsche Wohnen in den vergangenen Jahren immer ähnlicher geworden. Jetzt

ist der richtige Moment, die erwiesene Leistungsfähigkeit und Stärken beider

Unternehmen zu vereinen. Gemeinsam schaffen wir neue Perspektiven für unsere

Mitarbeiter:innen, unsere Mieter:innen und unsere Eigentümer:innen."

Ziele des Zusammenschlusses und "Zukunfts- und Sozialpakt Wohnen" für Berlin

Durch den Zusammenschluss entsteht Europas größter Wohnimmobilienkonzern mit

einer kombinierten Marktkapitalisierung von derzeit rund 45 Mrd. Euro und

mehr als 500.000 Wohnungen mit einem kombinierten Immobilienwert in Höhe von

knapp 90 Mrd. Euro. Das kombinierte Unternehmen verfügt über ein robustes

und langfristig orientiertes Geschäftsmodell. Die notwendigen Investitionen

in bezahlbares Wohnen, Klimaschutz und Neubau lassen sich nach einem

Zusammenschluss gemeinsam besser schultern.

Durch den Zusammenschluss wollen Vonovia und Deutsche Wohnen ein

mieterorientiertes und gesellschaftlich verantwortungsvolles

Wohnungsunternehmen schaffen, das in enger Partnerschaft mit der Politik

verlässlich zu notwendigen Lösungen vor allem fur den Berliner

Wohnungsmarkt beitragen kann.

Gemeinsam übernehmen die beiden Unternehmen Verantwortung fur eine soziale

und nachhaltige Wohnungspolitik in einem "Zukunfts- und Sozialpakt Wohnen"

mit dem Land Berlin:

- Begrenzung der Mietsteigerungen bis 2026: In den kommenden drei Jahren

werden Vonovia und Deutsche Wohnen ihre regulären Mieterhöhungen über ihren

Berliner Bestand insgesamt auf höchstens ein Prozent jährlich begrenzen, in

den beiden danach folgenden Jahren nur im Rahmen des Inflationsausgleichs.

Auch bei Modernisierungen für den Klimaschutz verpflichten sich die

Unternehmen über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, die Modernisierungsumlage

auf maximal 2 Euro pro Quadratmeter zu begrenzen.

- Forcierung des Neubaus in Berlin. Die beiden Unternehmen planen, in den

kommenden Jahren den Neubau in Berlin zu forcieren.

- Förderung von Wohnraum für junge Familien im Neubau und Prävention von

Obdachlosigkeit. Um junge Familien mit Kindern bei der Wohnungssuche zu

unterstützen, bieten die beiden Unternehmen diesen Familien

Vier-Zimmer-Wohnungen bei der Neuvermietung 10 Prozent unter der

durchschnittlichen Neuvermietungsmiete des jeweiligen Stadtteils an. Daneben

wollen Deutsche Wohnen und Vonovia einen wirksamen Beitrag zur Vermeidung

von Wohnungslosigkeit und Verhinderung von Wohnungsverlust leisten.

Langfristig werden sie eine dreistellige Zahl von Wohnungen in Berlin für

die Prävention von Obdachlosigkeit zur Verfügung stellen.

- Beitrag zum Ausbau des kommunalen Wohnungsbestandes: Die beiden

Unternehmen planen einen Zusammenschluss und bieten dem Land an, in diesem

Kontext eine signifikante Anzahl an Wohnungen aus ihrem Bestand zu erwerben.

Wesentliche Inhalte der Vereinbarung zum Unternehmenszusammenschluss

Deutsche Wohnen und Vonovia haben eine Vereinbarung zum

Unternehmenszusammenschluss getroffen, in der die wesentlichen Eckpfeiler

der Transaktion geregelt sind. Im Falle eines erfolgreichen Abschlusses der

Transaktion gilt Folgendes:

- Das kombinierte Unternehmen soll den Namen "Vonovia SE" führen.

- Beide Unternehmen haben vereinbart, dass sie keine betriebsbedingten

Beendigungskündigungen mit Wirkung zu einem Datum vor dem 31. Dezember 2023

im Zusammenhang mit der Transaktion aussprechen werden.

- Der Sitz des kombinierten Unternehmens soll nach dem Zusammenschluss in

Bochum bleiben, wobei das kombinierte Unternehmen aus Bochum und Berlin

geführt wird.

- Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen, soll zum stellvertretenden

Vorstandsvorsitzenden und Philip Grosse, CFO der Deutsche Wohnen, zum

Finanzvorstand der Vonovia bestellt werden. Des Weiteren soll ein Executive

Committee unterhalb des Vorstands gebildet werden, dem Henrik Thomson, CDO

der Deutsche Wohnen, und Lars Urbansky, COO der Deutsche Wohnen, angehören

werden.

- Nach Vollzug des Übernahmeangebots soll zudem die Bestellung zweier

Personen in den Aufsichtsrat der Vonovia erfolgen, die die Deutsche Wohnen

dem Aufsichtsrat der Vonovia hierfür vor Vollzug der Transaktion empfehlen

wird. Des Weiteren sollen Michael Zahn und Helene von Roeder, CFO der

Vonovia, Aufsichtsratsmitglieder der Deutsche Wohnen werden.

Wesentliche Inhalte des Übernahmeangebots von Vonovia

Vonovia will den Aktionären der Deutsche Wohnen im Juni 2021 ein

Übernahmeangebot in bar für alle ausstehenden Aktien vorgelegen. Aktionäre

erhalten insgesamt 53,03 Euro, bestehend aus einem Angebotspreis von 52,00

Euro in bar sowie der der Hauptversammlung der Deutsche Wohnen am 1. Juni

2021 vorgeschlagenen Bardividende in Höhe von 1,03 Euro je Aktie der

Deutsche Wohnen. Dies entspricht einer Prämie von 17,9 % auf den Schlusskurs

der Deutsche Wohnen vom 21. Mai 2021 und von 25,0 % auf Basis des

gewichteten Durchschnittskurses der Aktie der Deutsche Wohnen der letzten

drei Monate bis zum 21. Mai 2021.

Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche Wohnen begrüßen das geplante

Übernahmeangebot der Vonovia und beabsichtigen, dieses vorbehaltlich der

Prüfung der finalen Angebotsunterlage zu unterstützen und den Aktionären die

Annahme zu empfehlen. Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

beabsichtigen darüber hinaus, die von ihnen gehaltenen Aktien an der

Deutsche Wohnen im Rahmen des geplanten Übernahmeangebots anzudienen.

Der Abschluss des Übernahmeangebots wird laut Vonovia bis Ende August

angestrebt. Das geplante Übernahmeangebot steht unter dem Vorbehalt einer

Mindestannahmequote von 50 % aller ausstehenden Aktien der Deutsche Wohnen,

der Erteilung der fusionskontrollrechtlichen Freigabe sowie weiterer

üblicher Vollzugsbedingungen.

Die Angebotsunterlage und weitere Informationen in Bezug auf das

Übernahmeangebot wird Vonovia auf ihrer Website zugänglich machen.

Für die Deutsche Wohnen agieren Deutsche Bank, Goldman Sachs, J.P. Morgan

und UBS als Finanzberater, Sullivan & Cromwell fungiert als Rechtsberater.

***

Wichtige Information:

Diese Bekanntmachung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt

weder eine Aufforderung zum Verkauf noch ein Angebot zum Kauf von

Wertpapieren der Deutsche Wohnen SE dar. Die endgültigen Bedingungen und

weitere das öffentliche Übernahmeangebot betreffende Bestimmungen werden

nach Gestattung der Veröffentlichung durch die Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht in der Angebotsunterlage mitgeteilt werden.

Diese endgültigen Bestimmungen und Bedingungen des öffentlichen

Übernahmeangebots können, soweit rechtlich zulässig, von den hier

dargestellten Eckdaten abweichen. Investoren und Inhabern von Wertpapieren

der Deutsche Wohnen SE wird dringend empfohlen, die Angebotsunterlage sowie

alle sonstigen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Übernahmeangebot

stehenden Bekanntmachungen zu lesen, sobald diese bekannt gemacht worden

sind, da sie wichtige Informationen enthalten oder enthalten werden.

Das Angebot wird ausschließlich auf Basis der anwendbaren Bestimmungen des

deutschen Rechts, insbesondere des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes

(WpÜG), und bestimmten wertpapierrechtlichen Bestimmungen der Vereinigten

Staaten von Amerika zu grenzüberschreitenden Übernahmeangeboten,

durchgeführt. Das Angebot wird nicht nach den rechtlichen Vorgaben anderer

Rechtsordnungen als der Bundesrepublik Deutschland oder der Vereinigten

Staaten von Amerika (soweit anwendbar) durchgeführt werden. Dementsprechend

wurden keine Bekanntmachungen, Anmeldungen, Zulassungen oder Genehmigungen

für das Angebot außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingereicht,

veranlasst oder gewährt. Investoren und Inhaber von Wertpapieren der

Deutsche Wohnen SE können nicht darauf vertrauen, durch die

Anlegerschutzvorschriften irgendeiner anderen Rechtsordnung als der

Bundesrepublik Deutschland oder der Vereinigten Staaten von Amerika (soweit

anwendbar), geschützt zu werden. Vorbehaltlich der in der Angebotsunterlage

beschriebenen Ausnahmen sowie gegebenenfalls von den jeweiligen

Aufsichtsbehörden zu erteilenden Ausnahmegenehmigungen wird weder mittelbar

noch unmittelbar ein Übernahmeangebot in jenen Rechtsordnungen unterbreitet

werden, in der dies einen Verstoß gegen das jeweilige nationale Recht

darstellen würde.

Deutsche Wohnen SE wurde informiert, dass die Vonovia SE (die "Bieterin")

sich das Recht vorbehält, soweit gesetzlich zulässig, unmittelbar oder

mittelbar weitere Aktien der Deutsche Wohnen SE außerhalb des Angebots

börslich oder außerbörslich zu erwerben. Finden solche Erwerbe statt, werden

Angaben über diese Erwerbe unter Mitteilung der Anzahl der erworbenen oder

zu erwerbenden Aktien der Deutsche Wohnen SE und der gezahlten oder

vereinbarten Gegenleistung unverzüglich veröffentlicht.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind,

stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden",

"erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon

ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen

Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche

Wohnen SE und/oder der Bieterin zum Ausdruck. Die in die Zukunft gerichteten

Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, die

die Deutsche Wohnen SE und/oder die Bieterin nach bestem Wissen vorgenommen

haben, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit.

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die

meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich

Deutsche Wohnen SE und/oder der Bieterin liegen. Diese Erwartungen und in

die Zukunft gerichteten Aussagen könnten sich als unzutreffend erweisen und

die tatsächlichen Entwicklungen können erheblich von in die Zukunft

gerichteten Aussagen abweichen. Die Deutsche Wohnen SE und/oder Bieterin

übernehmen keine Pflicht, die in die Zukunft gerichteten Aussagen

hinsichtlich tatsächlicher Entwicklungen oder Ereignisse, Rahmenbedingungen,

Annahmen oder sonstiger Faktoren zu aktualisieren.

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten

Immobiliengesellschaften in Europa. Der operative Schwerpunkt des

Unternehmens liegt auf der Bewirtschaftung des eigenen

Wohnimmobilienbestandes in dynamischen Metropolregionen und Ballungszentren

Deutschlands. Die Deutsche Wohnen sieht sich in der gesellschaftlichen

Verantwortung und Pflicht, lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum in

lebendigen Quartieren zu erhalten und neu zu entwickeln. Der Bestand

umfasste zum 31. März 2021 insgesamt rund 157.500 Einheiten, davon rund

154.600 Wohneinheiten und rund 2.900 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen

ist im DAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen

Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600, GPR 250 und DAX 50 ESG geführt.

Kontakt:

Telefon +49 (0)30 897 86-5413

Telefax +49 (0)30 897 86-5419

ir@deutsche-wohnen.com

24.05.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Deutsche Wohnen SE

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14197 Berlin

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