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Deutsche Wohnen SE: Deutsche Wohnen präsentiert starkes Neunmonatsergebnis

14.11.2017 - 07:04:25

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DGAP-News: Deutsche Wohnen SE / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen

14.11.2017 / 07:02

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Zwischenergebnis zum 30. September 2017

Deutsche Wohnen präsentiert starkes Neunmonatsergebnis

* Anstieg des FFO I um 9 % auf EUR 330 Mio. bzw. EUR 0,94 je Aktie

* Like-for-like-Mietwachstum von 4,2 %

* Refinanzierung von Wandelschuldverschreibungen reduziert

Verwässerungsrisiko

Berlin, 14. November 2017. Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017

verliefen für die Deutsche Wohnen sehr erfolgreich. So konnte das

Unternehmen seinen Gewinn um EUR 43,4 Mio. auf EUR 706,0 Mio. steigern (9M

2016: EUR 662,6 Mio.), beeinflusst im Wesentlichen durch das verbesserte

Betriebsergebnis (EBITDA) sowie die Aufwertung des Portfolios um knapp EUR

900 Mio. zum ersten Halbjahr 2017.

Der FFO I (Funds from Operations, operatives Ergebnis nach laufenden Zinsen

und Steuern) erhöhte sich im Vorjahresvergleich entsprechend um 9 % auf EUR

330,0 Mio. (9M 2016: EUR 303,0 Mio.). Je Aktie stieg der FFO I

(unverwässert) um mehr als 4 % auf EUR 0,94. Die Prognose für den FFO I

bleibt unverändert bei mindestens EUR 425 Mio. für das Geschäftsjahr 2017.

Der EPRA NAV (unverwässert) erhöhte sich seit Jahresbeginn um 6 % auf EUR

31,55 je Aktie (31. Dezember 2016: EUR 29,68 je Aktie). Der

Verschuldungsgrad des Konzerns (Loan to Value Ratio) reduzierte sich leicht

auf 37,0 % (31. Dezember 2016: 37,7 %) und liegt damit im Zielkorridor von

35 % bis 40 %.

Weitere Verbesserung des operativen Ergebnisses

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 30. September 2017 mehr als

163.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund EUR 17,2

Mrd. (ohne Pflege und Betreutes Wohnen). Die durchschnittliche monatliche

Vertragsmiete im Gesamtbestand betrug zum Stichtag EUR 6,33 je m². Auf

Like-for-like-Basis erzielte die Deutsche Wohnen im Vermietungsbestand ein

Mietwachstum von 4,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Leerstand befand

sich hier auf einem anhaltend niedrigen Niveau von 1,7 % (Vorjahr: 1,5 %);

davon waren rund 0,5 % investitionsbedingt.

Die Vertragsmieten stiegen in den ersten neun Monaten 2017 auf EUR 553,4

Mio. (Vorjahr: EUR 526,1 Mio.). Das operative Ergebnis (Net Operating Income

- NOI) erhöhte sich infolgedessen auf EUR 428,6 Mio. (Vorjahr: EUR 414,6

Mio.).

Das Verkaufssegment ist nach wie vor geprägt von der anhaltenden Dynamik am

Wohnimmobilienmarkt. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum 3.072 Einheiten

veräußert. Trotz der Aufwertungen in den vergangenen zwei Jahren bewegen

sich die Bruttomargen mit 23 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Bis zum

Stichtag 30. September hatten 2.174 Einheiten Nutzen- und Lastenwechsel und

werden dementsprechend im Verkaufsergebnis von EUR 28,5 Mio. (Vorjahr: EUR

46,4 Mio.) abgebildet.

Neben den Wohn- und Gewerbeeinheiten verfügt die Deutsche Wohnen über 51

Einrichtungen im Segment Pflege und Betreutes Wohnen mit insgesamt rund

6.700 Plätzen und einem Fair Value von rund EUR 688 Mio. Der Ergebnisbeitrag

stieg aufgrund von Zukäufen im letzten Geschäftsjahr deutlich auf EUR 36,9

Mio. (Vorjahr: EUR 13,7 Mio.) an. Annähernd die Hälfte der

Pflegeeinrichtungen wird von der KATHARINENHOF(R) bewirtschaftet, an der die

Deutsche Wohnen mit 49 % beteiligt ist. Die Auslastung dieser Einrichtungen

bewegt sich mit 98 % seit Jahren auf einem überdurchschnittlich hohen

Niveau.

Das bereinigte EBITDA ohne Verkaufsergebnis hat sich bei einer im Vergleich

zum Jahresende 2016 weitgehend konstanten Kostenquote und trotz erhöhter

Instandhaltungsaufwendungen auf EUR 435,3 Mio. (Vorjahr: EUR 405,0 Mio.)

verbessert.

Erfolgreiche Refinanzierung von Wandelschuldverschreibungen

Im Oktober hat die Deutsche Wohnen neue Wandelschuldverschreibungen mit

einer Endfälligkeit im Jahr 2026 und einem Gesamtvolumen von EUR 800 Mio.

ausgegeben. Sie werden bei einer Wandlungsprämie von 40 % über dem

Referenzkurs von EUR 36,32 je Aktie mit einem Kupon von jährlich 0,6 %

verzinst. Der Emissionserlös der neuen Wandelschuldverschreibungen wurde

größtenteils für den Rückkauf der bestehenden Wandelschuldverschreibungen

2014 verwendet.

"Mit dieser Transaktion haben wir das günstige Zinsumfeld genutzt und in

diesem Jahr bereits die zweite tief im Geld stehende

Wandelschuldverschreibung erfolgreich frühzeitig refinanziert. Wir konnten

damit das Verwässerungsrisiko für unsere Aktionäre deutlich reduzieren. Dies

zeigt sich insbesondere in unserem verwässerten FFO I je Aktie, der im

Vergleich zum Vorjahr und unter Berücksichtigung der Effekte der

Refinanzierung um rund 15 % anstieg", erklärt Philip Grosse, CFO der

Deutsche Wohnen SE.

Investitionen weiter ausgebaut

Die Deutsche Wohnen investierte in den ersten neun Monaten 2017 EUR 216,2

Mio. bzw. annualisiert rund EUR 29,03 pro m2 (Vorjahr: EUR 147,9 Mio. bzw.

rund EUR 20,08 pro m2) in die Instandhaltung und Modernisierung des

Immobilienportfolios und hat damit ihren Zielwert von EUR 30 pro m² fast

erreicht. Im Rahmen ihres Modernisierungsprogramms wird die Deutsche Wohnen

bis 2021 ca. 30.000 Einheiten sanieren. Rund 46 % der Einheiten befinden

sich aktuell in der Ausschreibung bzw. in der Bauphase, 6 % sind bereits

fertiggestellt.

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten

Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus

auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem

Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasste zum 30.

September 2017 insgesamt 163.414 Einheiten, davon 160.925 Wohneinheiten und

2.489 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse

gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX(R)

Europe 600 und GPR 250 geführt.

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