Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

ZWICKAU - Volkswagen hat mit dem Bau seines ersten rein elektrischen Fahrzeuges in Großserie begonnen.

04.11.2019 - 14:10:25

Volkswagen beginnt in Zwickau mit Serienfertigung des ID.3. Vorstandschef Herbert Diess eröffnete am Montag im Zwickauer Werk die Produktionslinie für den ID.3. Der Wagen soll beim größten Hersteller der Welt das Massengeschäft mit elektrischen Fahrzeugen etablieren und die Grundlage für weitere Varianten mit alternativem Antrieb werden.

in Zwickau rund 100 000 Elektroautos mit dem Modularen Elektrobaukasten (MEB) fertigen, mittelfristig sind bis zu 330 000 Stück pro Jahr geplant. Vom Sommer 2020 an soll es den ID.3 dann in ganz Europa zu kaufen geben - rund 35 000 Reservierungen internationaler Kunden liegen den Angaben zufolge bereits vor. Von 2021 an baut VW in Zwickau ausschließlich Elektroautos - vorgesehen sind sechs Modelle für drei Konzernmarken. Auch die Werke in Emden und Hannover sollen 2022 mit dem Bau von E-Autos beginnen.

Thomas Ulbrich, VW-Markenvorstand für E-Mobilität, sprach vom Beginn einer neuen Zeitrechnung. "Für das Werk, für Volkswagen, aber auch ein Stück für die deutsche Automobilindustrie."

Das Zwickauer Werk mit rund 8000 Beschäftigten wird bei laufender Produktion zur ersten E-Auto-Fabrik Deutschlands umgebaut. Die Produktion läuft künftig verstärkt automatisiert, rund 1700 Roboter kommen für den Bau der neuen Stromer zum Einsatz. Für die Umrüstung wurden unter anderem Karosseriebau, Lackiererei und Montage umgerüstet, Produktionshallen neu aufgebaut und erweitert, eine neue Eisenbahntrasse eingerichtet.

Betriebsratschef Bernd Osterloh gab sich optimistisch, dass der ID.3 beim Verbraucher ankommt. Damit biete VW ein E-Fahrzeug zum Preis eines Diesel-Golfs. Osterloh mahnte ebenfalls, so rasch wie möglich die Ladeinfrastruktur auszubauen: "Das wird kaufentscheidend sein." Unter den Mitarbeitern herrsche größtenteils Zustimmung für den Wandel zur E-Mobilität. Bis 2029 hat VW den Mitarbeitern eine Beschäftigungssicherung zugesagt, diese gilt auch für das Werk in Zwickau.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR/ROUNDUP/Zukunft des Neckarsulmer Audi-Werks: BR kompromissbereit (Im 1. Absatz, letzter Satz, miss es korrekt heißen: etwa 2025 rpt 2025) (Boerse, 19.11.2019 - 17:49) weiterlesen...

KORREKTUR/Neckarsulmer Audi-Werk: Betriebsrat zeigt Kompromissbereitschaft (Im 1. Absatz, letzter Satz, miss es korrekt heißen: etwa 2025 rpt 2025) (Boerse, 19.11.2019 - 17:49) weiterlesen...

Kalifornien macht im Grenzwertstreit Druck auf Autohersteller. SACRAMENTO - Kalifornien macht im Streit mit US-Präsident Donald Trump um Abgasvorschriften für Autos Druck auf die Industrie. Ab dem 1. Januar 2020 will die Verwaltung nur noch Autos der fünf Hersteller kaufen, die sich auf die strengeren kalifornischen Regeln verpflichtet haben, darunter BMW , Audi und VW . Wie am Dienstag aus Industriekreisen zu erfahren war, dürften die deutschen Hersteller davon aber nur in geringem Maß profitieren. Kalifornien macht im Grenzwertstreit Druck auf Autohersteller (Boerse, 19.11.2019 - 17:09) weiterlesen...

Zulieferer Prevent verklagt VW in den USA auf 750 Millionen Dollar. Damit habe der Konzern die Firmen klein und seine eigene Marktmacht möglichst groß halten wollen. Volkswagen wies die Vorwürfe am Dienstag zurück. DETROIT/WOLFSBURG - Eine Millionenklage in den USA facht den seit langem schwelenden Streit zwischen Volkswagen habe mit wettbewerbswidrigen Maßnahmen verhindert, dass kleinere Zulieferbetriebe in den USA von größeren wie Prevent übernommen werden, hieß es in einer Mitteilung zu der bereits am Montag an einem Bundesgericht im US-Staat Michigan eingereichten Klage. (Boerse, 19.11.2019 - 13:55) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/Zukunft des Neckarsulmer Audi-Werks: Betriebsrat kompromissbereit. (Wiederholung: Der letzte Satz wurde mit dem Verb "wird" rpt "wird" neu formuliert.) WDH/ROUNDUP/Zukunft des Neckarsulmer Audi-Werks: Betriebsrat kompromissbereit (Boerse, 19.11.2019 - 13:53) weiterlesen...

Neckarsulmer Audi-Werk: Betriebsrat zeigt Kompromissbereitschaft. Man bestehe angesichts der schwierigen Marktlage nicht zwingend auf der Zusage des Autobauers, wonach kurzfristig zwei volumenstarke Elektromodelle am Standort gebaut werden sollten, sagte der Neckarsulmer Betriebsratschef Rolf Klotz am Dienstag. Dafür müsse Audi aber zusichern, dass das Werk in einigen Jahren elektrifiziert werde, einen Zeitpunkt für die Umstellung fixieren und zweckgebundene Investitionen zurückstellen. Eine Betriebsratssprecherin ergänzte, in einem solchen Szenario müsse spätestens 2023 der Umbau der Werkseinrichtungen auf eine E-Modell-Produktion beginnen. NECKARSULM - Im Ringen um die Zukunft des schlecht ausgelasteten Audi -Werks im baden-württembergischen Neckarsulm lässt der Betriebsrat Kompromissbereitschaft erkennen. (Boerse, 19.11.2019 - 13:39) weiterlesen...