CREDIT SUISSE GROUP AG, CH0012138530

ZÜRICH - Die US-Steuerreform hat der Schweizer Großbank Credit Suisse im vergangenen Jahr einen Verlust eingebrockt.

14.02.2018 - 09:26:45

US-Steuerreform zieht Credit Suisse ins Minus - 'Sehr guter Start ins Jahr 2018'. Allerdings lief es im operativen Geschäft besser als von Analysten erwartet. Der laufende Umbau trage Früchte, bilanzierte Bankchef Tidjane Thiam am Mittwoch in Zürich. Die Aktionäre sollen aus den Kapitalreserven eine Bardividende von 0,25 Schweizer Franken erhalten.

gemein. Sogar die Gründe sind ähnlich: Im Jahr 2016 hatte ein teurer Vergleich mit dem US-Justizministerium über Hypothekendeals bei der Credit Suisse zu einem Verlust von unterm Strich 2,7 Milliarden Franken geführt. 2015 hatte sie annähernd 3 Milliarden Franken verloren.

Im Gegensatz zur Deutschen Bank sehen Analysten bei der Credit Suisse aber operative Fortschritte auf breiter Front. So lobte JPMorgan-Analyst Kian Abouhossein, dass die Bank ihre Kosten im Griff habe. Deutsche-Bank-Chef John Cryan indes hatte das Einsparziel für das laufende Jahr erst jüngst aufgeweicht.

Cryan und Thiam hatten praktisch zeitgleich im Sommer 2015 angefangen und standen vor ähnlichen Problemen. Beide Banken hatten mit den Spätfolgen der Finanzkrise und hier vor allem mit rechtlichen Altlasten zu kämpfen. Lange agierte Thiam glücklos, was sich im schwachen Aktienkurs der Credit Suisse ablesen ließ. In den vergangenen Monaten hat sich das Papier der Schweizer jedoch merklich besser entwickelt als das der Deutschen Bank. 2018, so Thiams Versprechen, ist das letzte Jahr des Umbaus. Danach sollen die Gewinne wieder reichlich sprudeln.

Etwas Geduld brauchen die Anteilseigner also noch. Die Aktionäre sollen für das vergangene Jahr aus den Kapitalreserven eine Bardividende von 0,25 Schweizer Franken erhalten. Im Vorjahr hatten sie 0,70 Franken bekommen, wobei sie zwischen einer Barauszahlung und der Ausschüttung in Aktien auswählen konnten. Dies ist nun nicht mehr möglich.

@ dpa.de

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