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Pinterest, US72352L1061

Zuckerberg weist Vorwürfe von Facebook-Whistleblowerin zurück

06.10.2021 - 16:22:30

sowie der Fotoplattform Pinterest tätig. Für besondere Empörung sorgte in den USA ihr Vorwurf, Facebook habe aus internen Studien gewusst, dass Instagram der psychischen Gesundheit einiger Teenager schade - aber keine konsequenten Maßnahmen dagegen ergriffen. Zuckerberg kritisierte, die Studienergebnisse seien aus dem Kontext gerissen worden. Dabei sei ein "falsches Narrativ konstruiert worden, dass es uns egal ist".

Die Debatte nimmt auch in Deutschland Fahrt auf. So forderte Kulturstaatsministerin Monika Grütters eine Begrenzung der Marktmacht großer Plattformen. "Es zeigt sich ganz klar: Die Markt- und Meinungsmacht privater Plattformen und Netzwerke darf nicht ausschließlich dem Profit der Unternehmen folgen, sondern muss sich viel mehr am Gemeinwohl orientieren", sagte die in der Bundesregierung auch für Medien zuständige CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. "Gerade jetzt gilt es erst recht, die Marktmacht der großen Plattformen zu begrenzen und klare Regeln zu setzen, wann sie Inhalte entfernen müssen und dürfen."

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Ulrich Kühn forderte eine stärkere Regulierung der sozialen Netzwerke. Der Ausfall am Montag habe deutlich gemacht, wie sehr Facebook seine sozialen Netzwerke inzwischen verknüpft habe. "Dass alle großen Dienste - Facebook, WhatsApp und Instagram - zugleich betroffen waren, zeigt die enge Nähe dieser Produkte und deren immer größere Verschmelzung miteinander", sagte Kühn der "Augsburger Allgemeinen" (Mittwoch). Seine Behörde ist für Facebook in Deutschland zuständig, während in der EU federführend die irischen Datenschützer am Zug sind.

"Schwerer wiegen die fortwährenden Bestrebungen, die Dienste auch inhaltlich zu verzahnen und Daten aus einem Dienst für den anderen zu nutzen", sagte Kühn. Hier habe sich seine Behörde auf europäischer Ebene nicht durchsetzen können, die Benutzung personenbezogener WhatsApp-Daten für Facebook-Zwecke zu untersagen. Der Ausfall zeige auch, wie sehr Facebook in Europa entgegen anderen Verlautbarungen aus den USA betrieben werde. "Die scheinbare Eigenständigkeit der europäischen Anbieter Facebook Ireland Ltd. und WhatsApp Ireland Ltd. besteht vor allem auf dem Papier."

Ein Fehler in den Netzwerk-Einstellungen hatte am Montag zu einem rund sechsständigen Ausfall bei Facebook und den Töchtern WhatsApp und Instagram geführt. Insbesondere jüngere Menschen reagierten darauf mit Frust, wie aus einer YouGov-Umfrage hervorgeht. Demnach fühlten sich 46 Prozent der 18- bis 24-Jährigen in ihrer Kommunikation eingeschränkt. Bei der Gesamtbevölkerung gab ein Viertel der Befragten an, sich eingeschränkt gefühlt zu haben.

Der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, forderte eine Schnittstellen-Pflicht für Messenger-Dienste, so dass unterschiedliche Systeme zusammenarbeiten können. Dies würde die Kommunikation von Nutzerinnen und Nutzern verschiedener Dienste ermöglichen, "ohne etwa zwangsläufig zu WhatsApp wechseln zu müssen", sagte er der Funke-Mediengruppe. Die Anbieter hatten solche Ideen in der Vergangenheit unter Verweis auf unterschiedliche technische Plattformen und Verschlüsselungsmechsnismen zurückgewiesen.

@ dpa.de

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