Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Sachversicherungen, Kroatien

ZAGREB - Nach einer mehrtägigen Erdbebenserie in der Region südlich der Hauptstadt Zagreb steht das EU- und Urlaubsland Kroatien unter Schock.

30.12.2020 - 15:12:27

Nach Erdbebenserie: Kroatien unter Schock - Trauer um Tote. Beim schwersten Erdstoß der Stärke 6,4 waren am Dienstag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen ein zwölfjähriges Mädchen, wie kroatische Medien am Mittwoch berichteten. Sie starben in eingestürzten Häusern oder wurden von herabfallenden Trümmern erschlagen. 26 Menschen wurden verletzt, sechs von ihnen schwer, teilte das Innenministerium mit.

Am schwersten betroffen war ein Gebiet 40 bis 50 Kilometer südlich und südöstlich von Zagreb. Die Kleinstädte Sisak, Petrinja und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer liegen teilweise in Trümmern. In Petrinja verbrachten viele Menschen aus Angst vor neuen Beben die Nacht im Freien.

Auch am Mittwoch bebte die Erde noch. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) meldete im Raum Petrinja drei Erdstöße der Stärke 4,8, 4,6 und 4,0. Über neue Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Jene Ruinen, die zuvor noch nicht ganz eingestürzt waren, lägen nun in Trümmern, berichtete der Bürgermeister von Petrinja, Darinko Dumbovic, im staatlichen Fernsehen HRT.

Insgesamt seien seit Montag, als erste Beben der Stärke 5,2 und 5,0 die Region um Petrinja erschüttert hatten, rund 40 Erdstöße verzeichnet worden, berichtete das Nachrichtenportal "jutarnji.hr". Seismologen schließen weitere Erderschütterungen nicht aus.

Das betroffene Gebiet liegt in einer tektonischen Störzone. Dort können sich jene Spannungen in Form von Erdbeben entladen, die durch die Verschiebung von in der Tiefe liegenden Erdplatten entstehen, teilte das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam mit.

Kroatien leide demnach darunter, dass sich die Adriatische Platte auf das kroatische Festland zubewegt und den Sockel des Dinarischen Gebirges, das parallel zur Adriaküste verläuft, unter Druck setzt. Erst im März hatte ein Erdbeben der Stärke 5,4 in Zagreb große Schäden angerichtet. Eine Jugendliche war gestorben, mehr als zwei Dutzend Menschen wurden verletzt.

Papst Franziskus betete am Mittwoch für die Betroffenen des Erdbebens in Kroatien. Bei seiner Generalaudienz im Vatikan sagte das katholische Kirchenoberhaupt: "Ich bin den Verletzten nahe und denjenigen, die durch das Beben betroffen sind, und bete besonders für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, und für deren Familienangehörige." In Kroatien bekennen sich 86 Prozent der Bevölkerung zum katholischen Glauben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona-Notstand in Olympia-Stadt Tokio erneut verlängert. TOKIO - Die Olympia-Stadt Tokio bleibt für zwei weitere Wochen im Corona-Notstand. Diese Entscheidung der japanischen Regierung verkündete Ministerpräsident Yoshihide Suga am Freitag, weil die medizinische Versorgung im Großraum der Millionenstadt noch immer stark durch Corona-Patienten belastet sei. Der am 7. Januar verhängte Notstand für Tokio und drei Nachbar-Präfekturen gilt nun bis mindestens 21. März. Eigentlich sollten die Maßnahmen am Sonntag beendet werden. Corona-Notstand in Olympia-Stadt Tokio erneut verlängert (Boerse, 05.03.2021 - 14:39) weiterlesen...

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 05.03.2021 - 09:00) weiterlesen...

Versicherer Aviva verkauft Italien-Geschäft an Allianz und CNP. Die Allianz übernehme für 330 Millionen Euro den Sachversicherungsbereich von Aviva Italy, teilte der britische Konzern am Donnerstag in London mit. Das Lebensversicherungsgeschäft gehe für 543 Millionen Euro an CNP. LONDON/MÜNCHEN/PARIS - Der britische Versicherer Aviva verkauft sein Italien-Geschäft an den deutschen Allianz-Konzern und den französischen Konkurrenten CNP Assurances . (Boerse, 04.03.2021 - 08:25) weiterlesen...

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 04.03.2021 - 08:18) weiterlesen...

Allianz Deutschland kommt im Corona-Jahr mit Blessuren davon. Der Gewinn brach um 15 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch in Unterföhring mitteilte. Ursache waren unter anderem hohe coronabedingte Kosten in der wichtigsten Sparte Sachversicherung, ein beträchtlicher Teil davon für Betriebsschließungen. Der Umsatz ging um 2,8 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro zurück. UNTERFÖHRING - Die Allianz hat das Corona-Jahr 2020 auf dem deutschen Heimatmarkt mit Blessuren überstanden. (Boerse, 03.03.2021 - 15:12) weiterlesen...

Ausländische Fans unerwünscht? Olympia-Macher ringen um Zuschauer. Dies strebe zumindest Japans Regierung mit Blick auf die anhaltend großen Bedenken in der Bevölkerung wegen der Verbreitung des Coronavirus an, schrieb die Zeitung "Mainichi" am Mittwoch unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen. IOC-Präsident Thomas Bach betonte in einer Video-Schalte mit den Organisatoren, der Fokus müsse sich vor allem auf "sichere, geschützte und faire Wettbewerbe" richten. "Das ist der Kern der Olympischen Spiele", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees. TOKIO - Für die Sicherheit der Sommerspiele in Tokio wollen die japanischen Gastgeber angeblich ausländische Zuschauer aussperren. (Boerse, 03.03.2021 - 13:30) weiterlesen...