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T-Mobile US, US8725901040

(Wortfehler im ersten Satz berichtigt: ihre)

12.05.2021 - 15:52:29

WDH/ROUNDUP 2: Telekom mit positivem Jahresauftakt - O2 nur mit Mini-Wachstum

ihre Prognose angehoben.

Der Konzern hat weltweit rund 224 000 Mitarbeiter, davon 88 000 in Deutschland - letzteres mit sinkender Tendenz, im Inland reduzierte das Unternehmen binnen eines Jahres die Zahl seiner Mitarbeiter um rund 5000. Während die USA längst Wachstumstreiber sind, erhöhte sich der Umsatz im Heimatmarkt im ersten Quartal nur um 1,9 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro.

An der Börse zog der Telekom-Kurs am Mittwoch um 2,7 Prozent auf knapp 16,80 Euro an. Das erste Quartal sei stark gewesen und der optimistischere Ausblick sei nicht nur dem US-Geschäft zu verdanken, sagte Barclays -Analyst Simon Coles.

Einen Schritt weiter ging Analyst Andrew Lee von Goldman Sachs : Angesichts brummender Geschäfte auf dem Heimatmarkt habe die Telekom die Erwartungen übertroffen, schrieb er. Hierzulande sei der Konzern sowohl auf absoluter als auch auf bereinigter Basis zum Wachstum zurückgekehrt. Jefferies-Analyst Ulrich Rathe betonte, das erste Jahresviertel sei stark ausgefallen, und das auch außerhalb der USA. Beide Analysten raten weiter zum Kauf der T-Aktie.

Der Bonner Konzern investiert stark in den Ausbau seines Festnetz-Internets. Bis Ende 2024 sollen reine Glasfaser-Anschlüsse in 10 Millionen deutschen Haushalten verfügbar sein und damit fast acht Millionen mehr als Anfang dieses Jahres. Dafür stemmt das Unternehmen Milliardeninvestitionen.

Inzwischen liegt in deutlich mehr Haushalten Telekom-Glasfaser als früher - es haben also mehr Kunden die Möglichkeit zum Upgrade. "In Summe haben wir 400 000 FTTH-Kunden bei uns im Portfolio", sagte Finanzvorstand Illek. Die Zahl verdeutlicht, dass mehr Kunden bereit sind, für sehr schnelles Glasfaser-Festnetz auch mehr Geld zu bezahlen. Zugleich zeigt sie aber auch, dass das Level noch niedrig ist: Insgesamt hat die Telekom 14,2 Millionen Breitband-Anschlüsse, die meisten sind noch über dünne Telefonkabel mit dem Internet verbunden.

Mit Telefónica Deutschland (O2) legte am Mittwoch ein weiterer Telekommunikationskonzern Quartalszahlen vor. Die fielen mäßig aus. Wie bei der Telekom auch brachen bei dem Münchner Unternehmen Roaming-Umsätze weg - die Menschen reisen in Pandemiezeiten weniger auf andere Kontinente und auch außereuropäische Touristen blieben aus. Telefónica Deutschland konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2021 mit 1,85 Milliarden Euro immerhin fast stabil halten, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war das ein Mini-Plus von 0,2 Prozent. Unter dem Strich verringerte der Konzern seinen Verlust um knapp ein Zehntel auf 40 Millionen Euro.

@ dpa.de