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WOLFSBURG - Volkswagen ist sich mit Anwälten und Versicherern mehrerer Ex-Topmanager um den früheren Konzernchef Martin Winterkorn grundsätzlich einig über Schadenersatz wegen des Diesel-Skandals.

06.06.2021 - 15:14:26

Winterkorn-Schadenersatz an VW steht - Chefaufseher Pötsch verlängert. Ein entsprechender Beschluss stehe jetzt im Kern, hieß es am Sonntag aus Wolfsburg. Die genauen Summen und Modalitäten seien aber Gegenstand letzter ergänzender Gespräche, die man noch nicht komplett beendet habe. Klar ist dagegen, dass Hans Dieter Pötsch den VW -Aufsichtsrat auf Vorschlag seiner Mitkontrolleure weitere fünf Jahre leiten soll.

gewechselten Ex-Betriebsratschef Bernd Osterloh einiges an diplomatischem Geschick abverlangt.

Zeitweise war Pötsch aber auch selbst umstritten. So gab es Vorwürfe, er habe Öffentlichkeit und Finanzmärkte zu spät über das finanzielle Risiko des Abgasskandals ins Bild gesetzt. Zu einem Strafprozess wegen mutmaßlicher Marktmanipulation gegen Pötsch und Diess kam es jedoch nicht - Volkswagen zahlte 9 Millionen Euro an die niedersächsische Landeskasse, und das Verfahren wurde eingestellt.

Laut Vorschlag des Nominierungsausschusses soll die Hauptversammlung auch die Bestellung der Unternehmerin und Designerin Louise Kiesling erneuern. Sie ist eine Nichte Piëchs und unter anderem Vorsitzende der "Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung". In dem Untergremium zur Ernennung der Aufseher sitzen neben Pötsch selbst Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sowie als Vertreter des Eigentümer-Clans Hans Michel Piëch und Wolfgang Porsche.

@ dpa.de