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WOLFSBURG / PEKING - Die weltweiten Auslieferungen des Volkswagen -Konzerns sind im ersten Quartal von einem besonders starken China-Geschäft angetrieben worden.

16.04.2021 - 15:07:03

Volkswagen steigert Auslieferungen im ersten Quartal dank China deutlich. So stieg der Absatz zwischen Januar und März um über ein Fünftel auf 2,43 Millionen Fahrzeuge, wie der Dax -Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Während VW sowohl in Nord- und Südamerika als auch in der Asien-Pazifik-Region deutliche Zuwächse verzeichnete, musste der Autobauer in Westeuropa ein Minus von 4,6 Prozent hinnehmen. Hier spürte VW die Folgen der Pandemie und die anhaltenden Restriktionen.

und Scania stand ein Quartalsplus von gut 34 beziehungsweise fast 27 Prozent. Bei Skoda fiel der Zuwachs dagegen geringer aus (7,2 Prozent), Seat kam sogar auf ein Minus von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Volkswagen plant in China in der kommenden Woche bei der internationalen Autoausstellung in Shanghai die Weltpremiere des ID.6 Elektro-SUV, der in China hergestellt wird. Wichtiges Thema der Messe ist die Elektromobilität.

Bei Vorlage der Jahreszahlen Mitte März hatte VW angekündigt, dass es mit seiner Kernmarke nach dem harten Corona-Jahr 2020 mit weiteren E-Autos und Digitalprojekten aufholen will. Der Schatten der Lieferkrise bei Elektronik-Chips dürfte jedoch noch eine Weile über dem Hersteller und vielen seiner Konkurrenten liegen. Auch die konjunkturelle Entwicklung birgt Risiken für die Nachfrage.

Grundsätzlich gab sich die Hauptsparte des größten europäischen Autokonzerns aber zuversichtlich. 2021 werde "eine deutliche Steigerung" der Auslieferungen angepeilt, sagte Markenchef Ralf Brandstätter damals. Das Unternehmen will zudem beim Umsatz deutlich über dem von 2020 liegen.

2021 ist der Verkauf von 450 000 Elektro- und Hybridautos angepeilt. Dabei setzt VW auch auf den dieser Tage startenden Klein-SUV ID.4. In der zweiten Jahreshälfte soll das Coupé ID.5 hinzukommen, bereits im Sommer der größere SUV ID.6, der nur in China herausgebracht wird. Geplant sind außerdem weitere digitale Dienste - so soll in sechs Städten ein Abomodell getestet werden.

@ dpa.de

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