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WOLFSBURG - Mit dem Elektro-SUV ID.4 soll der milliardenteure Ausbau der E-Mobilität bei Volkswagen noch in diesem Jahr die nächste Etappe erreichen.

17.09.2020 - 15:45:29

VW ID.4 soll bis Jahresende E-Flotte ausbauen. Nach dem verzögerten Verkaufsbeginn des ID.3, der die neue Serie reiner E-Autos begründet, kündigte VW -Kernmarken-Chef Ralf Brandstätter am Donnerstag den Marktstart des Folgemodells "auf jeden Fall bis zum Jahresende" an. Der ID.4 werde außerdem mit allen Software-Funktionen auf die Straße kommen. Beim seit der vergangenen Woche ausgelieferten ID.3 müssen die Kunden noch Updates nachladen.

Q4 e-tron und Porsche Taycan gehören dazu ab 2021 das größere SUV-Coupé ID.5, der Skoda Enyaq, der Seat Cupra el-Born sowie später der Elektro-Bulli ID.Buzz. Bis 2024 sind etwa 35 Anläufe auf Basis des Elektro-Baukastens geplant. Bis 2025 soll ein Fünftel der Auslieferungen auf E-Autos entfallen. Laut Brandstätter gibt es "intensive Diskussionen" über kleine ID-Ableger.

Ein Hemmschuh ist neben dem hohen Preis und der geringen Reichweite vieler bisheriger E-Autos vor allem die löchrige Ladeinfrastruktur. E-Mobilitäts-Vorstand Thomas Ulbrich gab sich optimistisch, dass das Bau- und Mietrecht bald Erleichterungen etwa für die Montage von Ladeboxen enthält. Der Bundestag komme hier voran. "Damit kommt für Millionen Mieter und Wohnungseigentümer die Wallbox näher. Diese Regelung wird den Wechsel auf das e-Auto deutlich beschleunigen."

Für das Laden unterwegs bietet VW den Service We Charge, für längere Autobahnstrecken ist der Konzern am Konsortium Ionity beteiligt. Zur Kritik an der Verarbeitung und Onlinemängeln in Tests des ID.3 meinte Ulbrich: "Wir prüfen das sehr genau." Software-Verzögerungen würden aufgefangen. "Das erste Update kommt noch zum Ende des Jahres."

Ein weiterer Grund für die hohen Erwartungen der Wolfsburger an den ID.4: Das Baukasten-System - Basis von immer mehr Modellen - kommt in seiner elektrischen Form (MEB) nun in alle Regionen. Es werde zwar "einige länderspezifische Anpassungen geben", aber die Grundlage sei überall gleich. VW spart durch Verwendung vieler identischer Teile Kosten und vereinheitlicht die Technik über die Marken hinweg. Die Plattform bleibe dabei offen für Partner, mit Ford gibt es bereits eine Zusammenarbeit. "Weitere Kooperationen sind natürlich denkbar."

Die Produktion des ID.4 war Ende August angelaufen, er kommt zunächst

- wie der ID.3 - aus dem Werk Zwickau. VW will das Modell auch in

Asien und Nordamerika bauen, im chinesischen Anting soll die Fertigung ebenfalls noch 2020 beginnen. Nach und nach kommen weitere Standorte dazu, von 2022 an Emden und Hannover sowie das US-Werk Chattanooga. Bis 2024 fließen konzernweit 33 Milliarden Euro in die E-Mobilität.

Die CO2-Bilanz der Autos soll neutral sein. "Das Thema Klimawandel ist in den letzten Corona-Monaten etwas in den Hintergrund getreten", meinte Brandstätter. "Aber das bleibt die größte Herausforderung unserer Generation. Wir brauchen höhere CO2-Bepreisung, wir brauchen mehr erneuerbare Energien." Die Investitionen in die Elektromodelle sollen auch mit einer neuen Öko-Anleihe finanziert werden.

Im August lag der Automarkt aufgrund der Corona-Folgen weiterhin in großen Teilen brach. Bei den Neuzulassungen von E-Autos setzte sich jedoch der Aufwärtstrend fort - mit ausgelöst durch die Kaufprämien.

In Deutschland stieg der Absatz laut Daten des europäischen Branchenverbands Acea im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als das Doppelte, bei Hybridantrieben auf knapp das Viereinhalbfache. Das Forschungsinstitut CAM erwartet, dass der Marktanteil der Alternativantriebe in diesem Jahr 8,9 Prozent erreichen kann.

@ dpa.de

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