VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

WOLFSBURG - Fast zweieinhalb Jahre nach Beginn des Abgasskandals hat der VW -Vorstand von den BeschÀftigten in Deutschland schlechte Noten erhalten.

15.02.2018 - 15:29:25

Zwei Drittel der VW-BeschĂ€ftigten sind mit Vorstand unzufrieden. FĂŒr mehr als zwei von drei Befragten ist die Arbeit der Top-Manager laut einer Betriebsratsumfrage "nicht ĂŒberzeugend", wie aus Unterlagen hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen.

Fast zwei Drittel fĂŒhlen sich zudem schlecht informiert. Ein Sprecher des Betriebsrates sagte, die Auswertung der Umfrage mit mehr als 51 000 Beteiligten dauere noch an. Die Ergebnisse sollten der Belegschaft bei Betriebsversammlungen vorgestellt werden. In Wolfsburg sei dies fĂŒr Ende Februar geplant.

Betriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh und Konzernchef Matthias MĂŒller hĂ€tten ĂŒber erste Resultate gesprochen und ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, sagte der Sprecher. Dabei gehe es auch um die unternehmensinterne Information. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung ĂŒber die Umfrage berichtet. Der Untersuchung zufolge sieht nur ein Viertel der Befragten die von MĂŒller versprochene Verbesserung der Unternehmenskultur.

Personalvorstand Karlheinz Blessing sagte in einem internen Interview, das der dpa ebenfalls vorliegt: "Sicher: Wer viel tut, der macht nicht alles richtig. Das gilt fĂŒr jeden." Er betonte aber, das Thema Diesel werde "unverĂ€ndert mit großem Kraftaufwand" aufgearbeitet, die Transformation des Unternehmens sei sozialvertrĂ€glich in Gang gesetzt. "Eine KulturverĂ€nderung kann man nicht kurzfristig umsetzen, sie erfordert Zeit." Die meisten BeschĂ€ftigten sĂ€hen Volkswagen aber als guten Arbeitgeber.

Osterloh sagte im VW-Intranet zur Kritik am Unternehmen: "Die interne Kommunikation benötigt Reformen, der Kulturwandel kommt nicht aus den Startlöchern, etliche Kolleginnen und Kollegen machen sich langfristig Sorgen, ob sie gesund in die Rente kommen. Und, fĂŒr mich besonders alarmierend: Die große Mehrheit der Befragten fĂŒhlt sich auf dem Weg in die Zukunft unzureichend eingebunden - das darf nicht sein."

DarĂŒber hinaus zweifelten die BeschĂ€ftigten daran, "dass bei Volkswagen Wirtschaftlichkeit und BeschĂ€ftigungssicherung tatsĂ€chlich noch als gleichrangige Unternehmensziele gesehen werden. Diese BefĂŒrchtung mĂŒssen wir sehr ernst nehmen", sagte Osterloh. Blessing betonte, fĂŒr jeden Standort sei eine Perspektive fĂŒr die Zukunft entwickelt worden: "Wir unternehmen enorme Anstrengungen, Arbeit bei Volkswagen dauerhaft zukunftsfest zu machen."

Der Betriebsratssprecher sagte, die große Mehrheit der Kollegen wĂŒnsche sich tarifliche Wahlmöglichkeiten fĂŒr mehr Entgelt oder mehr Freizeit. 73 Prozent hĂ€tten gerne mehr flexible Arbeitszeitmodelle, zwei Drittel können Privat- und Berufsleben gut vereinbaren.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzÀrgern, aber 



 wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik fĂŒr Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Gewerkschaft droht VW-Tochter Skoda mit Streik. Die jĂŒngsten VorschlĂ€ge der Arbeitgeberseite seien wie ein "Spucken ins Gesicht", sagte Gewerkschaftsvertreter Jaroslav Povsik nach der vierten Verhandlungsrunde am Mittwoch. Nach Informationen der Agentur CTK bietet Skoda den BeschĂ€ftigten eine Lohnerhöhung um 15 Prozent bei einer Laufzeit von 27 Monaten an. Ein Skoda-Sprecher bestĂ€tigte der Deutschen Presse-Agentur diese Zahlen, wollte sich aber nicht nĂ€her zu den laufenden Verhandlungen Ă€ußern. MLADA BOLESLAV - In den Tarifverhandlungen bei der VW -Tochter Skoda droht die tschechische Metallgewerkschaft Kovo mit einem "unbegrenzten Streik". (Boerse, 21.02.2018 - 16:35) weiterlesen...

Studie belegt Folgen von Diesel-Abgasen. Rund 6000 Menschen in Deutschland sterben einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) zufolge pro Jahr vorzeitig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die von Stickstoffdioxid ausgelöst werden. In StĂ€dten stammt das NO2 abgekĂŒrzte Gas hauptsĂ€chlich aus Dieselabgasen. Der Studie zufolge kann es ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum schon in geringen Konzentrationen schwere Folgen haben. Zuerst hatte das ARD-Politmagazin "Report Mainz" darĂŒber berichtet. BERLIN/LEIPZIG - Vor der Verhandlung ĂŒber mögliche Diesel-Fahrverbote am Bundesverwaltungsgericht belegt eine amtliche Untersuchung die Gefahr von Diesel-Abgasen. (Boerse, 21.02.2018 - 15:50) weiterlesen...

Amtliche Studie: Tausende vorzeitige TodesfĂ€lle durch Stickoxide. Die Untersuchung der Behörde lag am Dienstag dem ARD-Magazin "Report Mainz" vor. Stickstoffdioxid (NO2), das in StĂ€dten hauptsĂ€chlich aus Dieselabgasen stammt, kann demnach ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum schon in geringen Konzentrationen schwere Folgen haben. BERLIN - Rund 6000 Menschen in Deutschland sterben einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) zufolge pro Jahr vorzeitig an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die von Stickoxiden ausgelöst werden. (Boerse, 21.02.2018 - 15:09) weiterlesen...

StĂ€dtetag in Rheinland-Pfalz will Diesel-Fahrverbote vermeiden. "Da kommt das öffentliche Leben in den StĂ€dten zum großen Teil zum Erliegen", sagte HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Wolfgang Neutz am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Er sieht dann erhebliche Probleme nahen: Viele Pendler könnten ihren Arbeitsplatz nicht mehr erreichen, Handwerker könnten AuftrĂ€ge nicht wahrnehmen und Kunden könnten nicht zum Einkaufen fahren. Auch der Nahverkehr wĂŒrde betroffen sein, sagte er. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet an diesem Donnerstag ĂŒber eine Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu Fahrverboten. MAINZ/LUDWIGSHAFEN - Der rheinland-pfĂ€lzische StĂ€dtetag warnt vor den Folgen möglicher Fahrverbote fĂŒr Dieselautos. (Boerse, 21.02.2018 - 12:56) weiterlesen...

Mehr Geld fĂŒr 120 000 VW-BeschĂ€ftigte LANGENHAGEN - Durchbruch in nĂ€chtlichen Verhandlungen: Die 120 000 BeschĂ€ftigten in den westdeutschen VW haben sich Unternehmen und IG Metall in der Nacht zum Mittwoch auf einen Abschluss geeinigt. (Boerse, 21.02.2018 - 12:44) weiterlesen...

Deutsche zu Fahrverboten gespalten - nur wenig Vertrauen in Autobauer. Vor der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts am (morgigen) Donnerstag Ă€ußerten 43 Prozent der Menschen in einer reprĂ€sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, sie fĂ€nden solche Verbote eher gut oder sogar sehr gut. Genauso viele meinten bei der Befragung im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur jedoch, Diesel-Fahrverbote wĂ€ren in bestimmten Kommunen eher schlecht oder sehr schlecht. BERLIN - Die Deutschen sind in der Frage drohender Fahrverbote fĂŒr Dieselautos in StĂ€dten tief gespalten. (Boerse, 21.02.2018 - 06:54) weiterlesen...