Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

WOLFSBURG - Die Engpässe in der Versorgung wichtiger Elektronik-Teile könnten die Autoindustrie nach Einschätzung von VW -Markenchef Ralf Brandstätter länger beschäftigen.

01.05.2021 - 12:25:26

VW-Markenchef: Halbleiter-Mangel bleibt 'Top-Thema'. "Ich denke, dass die Situation durchaus noch angespannt bleiben wird", sagte er der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX und der Deutschen-Presse-Agentur. Während der Hochphase der Corona-Krise in der Autobranche im vorigen Jahr hatten Hersteller von Halbleitern ihre Lieferungen auf andere Industrien verlagert. Zuletzt gab es nun auch noch Probleme bei Chip-Produzenten selbst.

"Der Schneesturm in Texas oder der Brand bei Renesas in Japan - das sind große Kapazitäten, die für eine bestimmte Zeit nicht produziert haben", so Brandstätter. "Diese Auswirkungen sind in den nächsten Monaten sicherlich noch zu spüren." Die Beschaffungs-Taskforce des VW-Konzerns befasse sich "rund um die Uhr mit nichts anderem", es sei "ein Top-Thema auch auf Vorstandsebene". Ab dem Sommer lasse sich wohl eine mögliche Entspannung absehen: "Wir gehen davon aus, dass es in der zweiten Jahreshälfte wieder etwas ruhiger wird." In der Fertigung der neuen ID-Reihe fehlten aktuell keine Komponenten.

Wo Schichtausfälle nicht zu vermeiden seien, gehe es in der Regel um spezielle Halbleiter-Teile - "wie zuletzt in Emden, dann können Sie den Passat schlicht und ergreifend nicht bauen." Bei austauschbaren Teilen setze VW Prioritäten bei ertragsstarken Modellen. "Das wird im Konzern auch abgewogen, wie die Zuteilung erfolgt - sehr transparent, so dass jede Marke weiß, woran sie ist. Wir fahren auf Sicht, man darf auch nicht zu schnell die Nerven verlieren."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Beratung: Chipmangel führt zu Produktionsausfall von 3,9 Millionen Fahrzeugen. Aufgrund des Chipmangels würden 2021 weltweit rund 3,9 Millionen Fahrzeuge weniger produziert, schätzt die Beratungsfirma Alix Partners in einer Mitteilung vom Freitag in München. Das entspreche einem Wert nicht produzierter Fahrzeuge von rund 110 Milliarden US-Dollar (91 Mrd Euro) - fast doppelt so viel wie von der Unternehmensberatung noch Ende Januar geschätzt. MÜNCHEN - Die Engpässe bei der Versorgung mit Elektronikbauteilen dürfte die Autobranche in diesem Jahr noch teurer zu stehen kommen als bisher gedacht. (Boerse, 14.05.2021 - 12:13) weiterlesen...

WDH: VW mit hohem Verkaufsplus wegen Coronaeinbruch im Vorjahr - Dämpfer China. Satz des 2. Absatzes wird der Zeitraum berichtigt: vier rpt vier. (Im 1. (Boerse, 14.05.2021 - 11:11) weiterlesen...

VW mit hohem Verkaufsplus wegen Coronaeinbruch im Vorjahr - Dämpfer China. Das starke Plus von gut 75 Prozent auf 829 800 ausgelieferte Fahrzeuge aller Marken reichte aber nicht, um wieder auf die Verkäufe aus dem April des Vor-Corona-Jahres 2019 zu kommen. Zudem musste VW in China im vergangenen Monat einen Dämpfer hinnehmen, die Auslieferungen lagen im wichtigsten Einzelmarkt mit 284 200 Fahrzeugen sieben Prozent unter dem Wert vor einem Jahr. In der Volksrepublik hatte der Verkauf von Autos nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie im vergangenen Jahr schnell wieder angezogen. WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern hat im April gegenüber dem coronabedingten Einbruch vor einem Jahr einen deutlichen Anstieg der Auslieferungen verzeichnet. (Boerse, 14.05.2021 - 11:04) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Gleiches Geld für gleiche Arbeit - Erste Schritte im Osten. Bis 2027 soll die Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden sinken, wie aus einer Ankündigung vom Mittwoch hervorgeht. Beim Flächentarif der Metall- und Elektrobranche ist das aber noch nicht in Sicht. Beim Tarifabschluss in Sachsen am Dienstagabend gelang der IG Metall keine Ost-West-Angleichung. Die Arbeitgeber sagten aber weitere Gespräche zu. Dabei soll eine Tarifregelung gefunden werden, die auf betrieblicher Ebene Schritte zum West-Niveau ermöglicht. CHEMNITZ/FRANKFURT/WOLFSBURG - Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erhalten die VW -Beschäftigten in Sachsen eine Perspektive für gleiche Arbeitsbedingungen wie im Westen. (Boerse, 12.05.2021 - 17:55) weiterlesen...

Metall-Tarifeinigung in Sachsen vorerst ohne West-Angleichung. Auch für Sachsen wird nun der Pilotabschluss aus Nordrhein-Westfalen übernommen. Eine Angleichung der Arbeitsbedingungen an das West-Niveau gelang in den Verhandlungen der IG Metall mit dem Arbeitgeberverband Sachsenmetall aber nicht. Jedoch vereinbarten beide Seiten am Dienstagabend in Chemnitz darüber hinaus, in den nächsten Monaten einen tariflichen Rahmen für betriebliche Lösungen zur Angleichung Ost zu schaffen. CHEMNITZ/FRANKFURT - Die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie im Osten müssen vorerst weiterhin länger für ihr Geld arbeiten als die Kollegen im Westen. (Boerse, 12.05.2021 - 16:07) weiterlesen...

Standorte in Sachsen kommen bis 2027 in die VW AG - Arbeitszeit sinkt. Die rund 10 000 Beschäftigten des größten europäischen Autobauers, der in Ostdeutschland bislang die Tochter Volkswagen Sachsen GmbH betreibt, profitieren damit künftig auch von einer Integration in den Haustarifvertrag. Bis 2027 soll dies komplett umgesetzt sein, hieß es am Mittwoch aus dem Unternehmen. ZWICKAU/WOLFSBURG - Volkswagen holt seine drei sächsischen Standorte Zwickau, Chemnitz und Dresden vollständig unter das Dach der VW AG. (Boerse, 12.05.2021 - 15:00) weiterlesen...