Internet, Software

(Wochentag berichtigt.)

08.11.2018 - 19:20:24

WDH: Chefredaktion verlässt 'watson.de'

BERLIN - Das Jugendportal "watson.de" verliert seine bisherige Chefredaktion. "Gesa Mayr und Anne-Kathrin Gerstlauer haben sich entschieden, die Chefredaktion auf eigenen Wunsch aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der Ausrichtung von watson.de zu verlassen", teilte der Werbevermarkter Ströer am Donnerstag mit, zu dem "watson.de" ebenso gehört wie das Nachrichtenportal "t-online.de". Mayr selbst äußerte sich entsprechend auf Facebook. Kommissarisch soll Content Director Arne Henkes die Chefredaktion führen. Zuvor hatte der Branchendienst "meedia" darüber berichtet.

Ströer war mit "watson.de" erst im März des Jahres in Deutschland gestartet. Sitz der Redaktion ist in Berlin. Als Zielgruppe gilt die mit dem Smartphone große gewordene Generation Mobile der etwa 20- bis 35-Jährigen. Ströer hat Redaktionskonzept, Design und Technologie in Lizenz von dem 2014 gestarteten Schweizer Portal "watson.ch" übernommen. "Wir sind sehr stolz auf unser Team und alles, was wir in der gemeinsamen Zeit erreicht haben", teilte Mayr auf Facebook mit. "Wir wünschen der Redaktion und den Schweizer Kollegen nur das Beste und sind uns sicher, dass sie weiter Großes leisten werden."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

50 Millionen Euro Datenschutz-Strafe für Google in Frankreich. Die französische Datenschutzbehörde CNIL stellte Verstöße gegen die seit Ende Mai 2018 geltende DSGVO fest. PARIS - Google muss in Frankreich eine Strafe von 50 Millionen Euro im Zusammenhang mit der EU-Datenschutzgrundverordnung zahlen. (Boerse, 21.01.2019 - 17:49) weiterlesen...

Weber für europäische Steuer für Digital-Unternehmen. "Es ist etwas, was wir tun müssen, um Fairness in diesem neuen Markt zu schaffen", sagte Weber am Montag auf der Digitalkonferenz DLD in München. Digitalfirmen zahlten nach wie vor deutlich niedrigere Steuern als Unternehmen klassischer Branchen. Und die Politik brauche Ressourcen, um Verlierer der Digitalisierung zu unterstützen. MÜNCHEN - Der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) bei der im Mai anstehenden Europawahl, Manfred Weber (CSU), hält eine Steuer für Digitalriesen wie Facebook und Google auch nach dem Scheitern eines ersten Anlaufs nach wie vor für notwendig. (Boerse, 21.01.2019 - 16:19) weiterlesen...

IG Metall richtet sich auf schwierige Zeiten ein. Dass der längste wirtschaftliche Aufschwung seit der Wiedervereinigung langsam an Fahrt verliert, gehört noch zu den kleineren Problemen der Führungsmannschaft um den Ersten Vorsitzenden Jörg Hofmann. Sorgen bereiten vielmehr die langfristigen Trends einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt und die von politischen Klimavorgaben erzwungene Antriebswende in der Automobilindustrie. FRANKFURT - Die IG Metall rüstet sich für komplizierte Zeiten. (Boerse, 21.01.2019 - 15:30) weiterlesen...

Rechnungshof moniert zu wenig Digital-Tempo im Gesundheitswesen. Auch 15 Jahre nach Beginn des Projekts einer gemeinsamen Datenautobahn sei nur ein Teil der Praxen angeschlossen, heißt es in einem Bericht der Behörde für den Bundestag, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die elektronische Gesundheitskarte habe bislang "keinen konkreten Mehrwert für Leistungserbringer und Versicherte, da Online-Anwendungen noch nicht etabliert sind". BERLIN - Der Bundesrechnungshof moniert zu wenig Tempo bei der digitalen Vernetzung des Gesundheitswesens und fordert ein stärkeres Eingreifen der Politik. (Boerse, 21.01.2019 - 15:05) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Kepler Cheuvreux belässt Scout24 auf 'Buy' - Ziel 50 Euro. Nachdem das Management des Onlinemarktplatzbetreibers die Offerte von Finanzinvestoren als zu gering zurückgewiesen habe, könnte ein Bieterkampf folgen, schrieb Analyst Craig Abbott in einer am Montag vorliegenden Studie. FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat Scout24 nach der Zurückweisung eines Übernahmeangebots auf "Buy" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. (Boerse, 21.01.2019 - 13:59) weiterlesen...

Altmaier: Deutschland sollte führend bei Roboterautos sein. "Wir haben das ganze Wissen darüber, wie man ein Auto konstruiert, wie man technische Probleme löst", sagte der CDU-Politiker am Montag auf der Innovationskonferenz DLD in München. Das müssen nun mit Daten und künstlicher Intelligenz verknüpft werden. MÜNCHEN - Deutschland mit seiner starken Autoindustrie sollte nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine Spitzenposition beim autonomen Fahren einnehmen. (Boerse, 21.01.2019 - 13:47) weiterlesen...