Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Maschinenbau, Elektroindustrie

WINNENDEN - Mit einer starken zweiten Jahreshälfte im Rücken hat der Reinigungs- und Gartengerätehersteller Kärcher den Rekordkurs der vergangenen Jahre auch in der Corona-Pandemie gehalten.

03.02.2021 - 09:04:25

Kärcher legt auch im Corona-Jahr beim Umsatz weiter zu. Das Unternehmen aus Winnenden profitierte 2020 vom Verschönerungstrend in Haus und Garten, und auch die Geschäfte mit Dampfreinigern zur Corona-konformen Desinfektion liefen gut, wie Vorstandschef Hartmut Jenner der Deutschen Presse-Agentur sagte. Dafür bröckelte der Umsatz bei der Profi-Ausrüstung etwa für die Industrie, aber vor allem auch für Hotels und die Gastronomie.

2,72 Milliarden Euro Umsatz sind trotzdem ein neuer Bestwert, und mit knapp sechs Prozent fällt das Wachstum sogar um einiges deutlicher aus als in den Vorjahren. Angaben zum Gewinn macht Kärcher nicht.

Jenner sprach von einem "absolut ungewöhnlichen" Jahr mit völlig gegenläufigen Entwicklungen. So habe es in Werken, in denen Ausrüstung für Profi-Anwender gebaut wird, teils Unterauslastung und Kurzarbeit gegeben. Bei der Produktion von Geräten für den Privatgebrauch habe man dagegen sogar Sonderschichten gefahren.

Im April, eigentlich ein starker Monat bei Kärcher, war der Umsatz vergangenes Jahr um 25 Prozent eingebrochen. Im Juni lag er dann um 27 Prozent über dem Vorjahresniveau. Danach sei man dann wieder kontinuierlich gewachsen, sagte Jenner. "Es ist ein hartes Jahr gewesen, keine Frage", betonte er. Allerdings auch eines, in dem das Reinigen deutlich stärker in den Fokus gerückt sei.

Im Geschäft mit Unternehmenskunden blieb Kärcher trotz Aufholjagd am Ende unter dem Umsatzniveau des Vorjahres, im Privatkundenbereich hingegen lagen die Erlöse deutlich darüber. Den Gewinn nannte Jenner "zufriedenstellend", ging aber wie gewohnt nicht ins Detail.

Den Betrieb durch die Pandemie hindurch aufrecht zu erhalten, koste aber viel Geld - etwa durch das Entzerren von Schichten und den dadurch entstehenden Leerlauf, aber auch durch steigende Kosten für die Logistik. "Die Frachtkosten sind praktisch explodiert", sagte Jenner. Da dürfe auch niemand glauben, dass sich das mit wegfallenden Reisekosten und ähnlichen Einsparungen kompensieren lasse.

Um Corona jetzt abzuhaken und schonmal auf die Zeit danach zu schauen, sei es definitiv zu früh, warnte Jenner - und auch für Prognosen. "Das ist ganz, ganz schwer zu sagen", betonte er. Es sei völlig unklar, wie sich die Pandemie weltweit entwickle und welche weiteren Maßnahmen es dagegen gebe. Dazu die Brexit-Unsicherheiten. "Das Beste ist, man fliegt auf Sicht."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

ANALYSE-FLASH: UBS belässt Airbus auf 'Buy' - Ziel 125 Euro. Analystin Celine Fornaro schrieb in einer ersten Einschätzung am Donnerstag von starken Zahlen des Flugzeugbauers. So liege der operative Gewinn (Ebit) um 27 Prozent über der Markterwartung. Alle Augen richteten sich aber auf den Ausblick, und dieser dürfte für einen steigenden Aktienkurs gut sein, hieße es in der Studie. ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat Airbus nach Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 125 Euro belassen. (Boerse, 29.07.2021 - 08:30) weiterlesen...

WDH/Luftfahrt-Flaute macht Triebwerksbauer Safran weiter zu schaffen (In der Meldung vom 28. Juli wurde ein Redigierrest entfernt.) (Boerse, 29.07.2021 - 07:13) weiterlesen...

Airbus verdoppelt Gewinnziel für 2021 - Frachtversion der A350 angekündigt. Das Management peilt für das Gesamtjahr jetzt die Auslieferung von rund 600 Verkehrsflugzeugen und einen bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von etwa vier Milliarden Euro an, wie der Konzern am Donnerstag in Toulouse mitteilte. Bisher hatte Airbus geplant, mindestens so viele Verkehrsflugzeuge auszuliefern wie im Krisenjahr 2020. Da hatte er 566 Maschinen an seine Kunden übergeben. Der operative Gewinn sollte vor Sondereffekten mindestens zwei Milliarden Euro erreichen. Außerdem kündigte Airbus-Chef Guillaume Faury nun den Bau einer Frachtversion des Großraumjets A350 an. TOULOUSE - Der Flugzeugbauer Airbus wird nach einer überraschend starken Geschäftserholung deutlich zuversichtlicher für 2021. (Boerse, 29.07.2021 - 06:52) weiterlesen...

Starkes Ergebnis in dynamischem Umfeld. Starkes Ergebnis in dynamischem Umfeld Starkes Ergebnis in dynamischem Umfeld (Boerse, 29.07.2021 - 06:05) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Boeing auf 'Conviction Buy List'. Analyst Noah Poponak hob in einer ersten Reaktion am Mittwoch die Erwirtschaftung von Barmitteln hervor. Diese hätten die Erwartungen bei weitem übertroffen. NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktien von Boeing nach Quartalszahlen auf der "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 303 US-Dollar belassen. (Boerse, 28.07.2021 - 15:37) weiterlesen...

Boeing gelingt erster Quartalsgewinn seit 2019. Ein Jahr zuvor hatte Boeing wegen der Corona-Krise und der damals noch weltweit geltenden Flugverbote für den Mittelstreckenjet 737 Max einen Fehlbetrag von 2,4 Milliarden Dollar verbucht. Analysten hatten auch diesmal mit einem Verlust gerechnet. CHICAGO - Der Flugzeugbauer Boeing am Mittwoch in Chicago mitteilte. (Boerse, 28.07.2021 - 15:19) weiterlesen...