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DUPONT, US26614N1028

WILMINGTON - Der US-Spezialchemiekonzern DuPont zeigt sich nach einem starken Jahresauftakt zuversichtlicher für das Gesamtjahr 2021.

04.05.2021 - 14:25:29

Chemiekonzern DuPont wird optimistischer für 2021. Das Unternehmen habe dank seiner starken Stellung in den Endmärkten Halbleiter, Smartphones, Automobil, Wasserfiltration und Wohnungsbau im ersten Quartal ein starkes und überraschend hohes Ergebnis erzielt, sagte DuPont-Chef Ed Breen laut Mitteilung am Dienstag am Konzernsitz in Wilmington. Deshalb und wegen der Erwartung anhaltend positiver Trends hob das Management seine Jahresziele an. Die Aktie legte vorbörslich moderat zu.

Für 2021 rechnet Finanzchefin Lori Koch mit einem Nettoumsatz von 15,7 bis 15,9 Milliarden US-Dollar (bis zu 13,2 Mrd Euro). Damit liegt das neue Ziel am unteren und oberen Ende der Spanne jeweils 300 Millionen Dollar höher als bisher. 2020 hatte DuPont einen Nettoumsatz von 14,3 Milliarden Dollar erzielt.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives Ebitda) soll von 3,4 Milliarden Dollar im Vorjahr nun auf 3,98 bis 4,08 Milliarden Dollar steigen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie peilt die Konzernführung mit 3,60 bis 3,75 Dollar jeweils 30 Cent mehr an als zuvor. 2020 hatte DuPont hier 2,01 Dollar erzielt. Die neuen Ziele des Managements liegen durchweg über den Schätzungen von Branchenexperten.

Von Januar bis März kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um gut acht Prozent auf rund vier Milliarden Dollar. Alle drei Segmente seien aus eigener Kraft gewachsen, hieß es. Gegenwind gab es jedoch von steigenden Rohstoff- und Logistikkosten sowie Lieferengpässen bei wichtigen Rohstoffen. Unter dem Strich blieb ein auf die Aktionäre anfallender Gewinn in Höhe von 5,4 Milliarden Dollar hängen. Dazu trugen Anteilsverkäufe und die Abspaltung des Geschäftsbereichs Nutrition & Biosciences bei. Im fortgeführten Geschäft betrug der Gewinn 541 Millionen Dollar nach einem Verlust von 550 Millionen Dollar im Vorjahr.

Vor allem die Schwäche in der Autoindustrie hatte DuPont im Corona-Jahr 2020 zugesetzt. Der Konzern, der erst am 1. Juni 2019 von dem im Jahr 2017 fusionierten Chemiekonzern DowDupont abgespalten wurde, hatte allerdings bereits vor der Pandemie einen Umbau eingeläutet. Zudem trennte sich der Konzern von Unternehmensteilen, um sich auf sein Kerngeschäft mit Materialien für Bau, Transport und Elektronikindustrie zu konzentrieren. Wegen der Corona-Belastungen hatte das Management 2020 mit einer Verschärfung des Sparprogramms reagiert.

Dank der Sparmaßnahmen und besser laufenden Geschäften stieg das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) im ersten Quartal um 90 Prozent auf 0,91 Dollar. Das war deutlich mehr, was Analysten und das Unternehmen selbst auf dem Zettel hatte. Für das zweite Quartal rechnet Du Pont mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,93 bis 0,95 Dollar.

@ dpa.de