DEUTSCHE BANK AG, DE0005140008

WIESBADEN - Mehrere Hundert Beschäftigte privater und öffentlicher Banken in Hessen haben sich am Freitag an einem Warnstreik beteiligt.

15.10.2021 - 12:28:28

Warnstreik und Kundgebung von Bank-Mitarbeitern in Hessen. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nahmen etwa 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Institute an einer Kundgebung in Wiesbaden teil, um ihren Forderungen in der bundesweiten Tarifrunde Nachdruck zu verleihen.

Obwohl die Tarifverhandlungen für öffentliche und für private Banken erstmals seit Jahren wieder getrennt stattfinden, hatte Verdi Beschäftigte beider Bankengruppen zu dem Warnstreik aufgerufen, darunter der Nassauischen Sparkasse, der Commerzbank -Zentrale (Frankfurt) und der Deutschen Bank (Frankfurt) . Aktionen hatte es im Laufe der Woche auch in anderen Bundesländern gegeben.

Vor der nächsten Verhandlungsrunde für die 60 000 Beschäftigten von Landes- und Förderbanken sowie mehreren Sparkassen am kommenden Dienstag (19.10.) wollte die Gewerkschaft so den Druck erhöhen. Verdi wirft der Arbeitgeberseite vor, die vorgeschlagene Abschaffung von Gehaltszuwächsen per Berufserfahrung führe zu Einkommenseinbußen.

Bei den Verhandlungen für das private Bankgewerbe haben die Arbeitgeber nach eigenen Angaben eine Erhöhung der Tarifgehälter um insgesamt 3,2 Prozent in drei Stufen bei einer Laufzeit von 36 Monaten angeboten. Das bedeute angesichts steigender Inflationsraten einen Reallohnverlust, kritisierte Verdi. Einen neuen Verhandlungstermin für die privaten Banken gibt es aktuell nicht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Pistorius: Banken müssen ihre Geldautomaten besser schützen. Andernfalls seien auch entsprechende gesetzliche Vorgaben nicht ausgeschlossen, ließ Pistorius am Freitag in Stuttgart durchblicken. Schließlich gingen von diesen Taten Gefahren für Bankkunden und Anwohner aus, die im schlechtesten Fall durch die Sprengung erheblich verletzt werden könnten. STUTTGART - Zum Abschluss der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern hat Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) die Banken in Deutschland mit Nachdruck aufgefordert, mehr für die Sicherheit ihrer Geldautomaten zu tun. (Boerse, 03.12.2021 - 13:15) weiterlesen...

Verjährung von Zinsansprüchen aus Prämiensparverträgen droht. Nach Einschätzung von Verbraucherschützer Andreas Eichhorn dürfte es im Schnitt um mehrere tausend Euro pro Person gehen. "Es lohnt sich also aktiv zu werden und eine verjährungshemmende Maßnahme zu ergreifen, zum Beispiel durch Anschluss an eine Musterfeststellungsklage oder einen Antrag auf Schlichtung", sagte der Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen. FRANKFURT - Im Streit um die Verzinsung alter Prämiensparverträge drohen die Ansprüchen zahlreicher Kunden zum Jahresende zu verjähren. (Boerse, 03.12.2021 - 05:32) weiterlesen...

Bankenverband: Etliche Branchen von Normalisierung weit entfernt. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Christian Ossig, warnte zugleich davor, zu früh Normalität auszurufen. Er hielte es angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten für zu früh, "unterstützende Maßnahmen einzustellen", sagte Ossig der Deutschen Presse-Agentur. FRANKFURT/BERLIN - Die verlängerten staatlichen Corona-Hilfen werden eine Pleitewelle in Deutschland nach Einschätzung der privaten Banken verhindern. (Boerse, 01.12.2021 - 06:34) weiterlesen...

Deutsche Bank AG / Kapitalmarktausblick 2022: Anpassen an die neuen ... Kapitalmarktausblick 2022: Anpassen an die neuen Realitäten (FOTO) (Boerse, 30.11.2021 - 10:11) weiterlesen...