Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Pharma, Biotechnologie

WIESBADEN - In der Chemie- und Pharmabranche steigt die Zahl der Kurzarbeiter in der Corona-Krise rasant.

08.04.2020 - 15:21:25

Kurzarbeit in der Chemie- und Pharmabranche steigt rasant. Im April werden voraussichtlich knapp 85 000 Beschäftigte in Kurzarbeit sein, heißt es in einer Umfrage des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC) unter fast 250 Mitgliedsfirmen. Das seien jeder siebte Mitarbeiter oder 14 Prozent in der Branche mit ihren 580 000 Beschäftigten hierzulande. Zum März verfünffache sich damit der Anteil der Menschen in Kurzarbeit, heißt es in dem Papier, das der dpa am Mittwoch vorlag.

Die Corona-Krise treffe die Branche weit stärker als die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, sagte BAVC-Präsident Kai Beckmann. Damals seien in der Spitze etwa 50 000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie in Kurzarbeit gewesen. Heute seien Unternehmen entlang der Zulieferketten für die Autoindustrie wie Lacke, Kunststoff, Reifen und Fasern am stärksten betroffen.

In der gesamten Branche werde es im April in fast der Hälfte der Betriebe (43 Prozent) Beschäftigte in Kurzarbeit geben. Meist gehe es aber nur um einzelne Bereiche oder Produktionslinien. Ursache für Kurzarbeit sei meist die fehlende Nachfrage (76 Prozent).

Zugleich zeigten die Daten, dass 85 Prozent der Branchenbeschäftigten im üblichen Umfang arbeiteten, so Beckmann. "So kann unsere Industrie die Produktion bisher weitgehend aufrechterhalten." Er forderte einen Ausstieg aus den Corona-Beschränkungen: Man brauche dringend einen Plan mit nachvollziehbaren Kriterien, um das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben schrittweise wieder hochzufahren. "Anderenfalls werden noch mehr Lieferketten reißen, wir werden noch mehr Nachfrage verlieren und die Kurzarbeit zusätzlich ausdehnen müssen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Pharmagigant Merck treibt die Entwicklung von Corona-Therapien voran. Wie das Unternehmen am Dienstag in Kenilworth mitteilte, habe Merck kürzlich die Rechte zur Entwicklung eines vielversprechenden antiviral wirkenden Medikamentenkandidaten erworben. Die Aktie des Pharmakonzerns legte vorbörslich um 2,5 Prozent zu. KENILWORTH - Der US-Pharmakonzern Merck plant die Entwicklung zweier Impfstoffe und eines Medikaments zur Behandlung des neuartigen Coronavirus. (Boerse, 26.05.2020 - 14:22) weiterlesen...

Merck schaut in Corona-Krise noch stärker auf die Kosten. "Für das gesamte Unternehmen gilt: Wir schauen noch strenger auf die Kosten", wird Vorstandschef Stefan Oschmann dem vorab veröffentlichten Redetext zufolge bei der Hauptversammlung an diesem Donnerstag sagen. "Dazu laufen seit längerem weltweit Projekte. Aber wir drücken aufs Tempo. DARMSTADT - Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck achtet in der Corona-Krise noch stärker auf seine Ausgaben. (Boerse, 26.05.2020 - 10:35) weiterlesen...

Sangui BioTech International Inc.: US- amerikanisches Patentamt erteilt Patent für Verfahren zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung von Gewebe durch Peritoneal Beatmung. Sangui BioTech International Inc.: US- amerikanisches Patentamt erteilt Patent für Verfahren zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung von Gewebe durch Peritoneal Beatmung Sangui BioTech International Inc.: US- amerikanisches Patentamt erteilt Patent für Verfahren zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung von Gewebe durch Peritoneal Beatmung (Boerse, 26.05.2020 - 08:34) weiterlesen...

Swiss Life: Frauen viel häufiger wegen Krebs berufsunfähig als Männer. Einer am Dienstag veröffentlichten Analyse der Versicherung Swiss Life zufolge werden Frauen im Alter zwischen 21 und 30 Jahren wegen Krebs mehr als doppelt so häufig berufsunfähig wie gleichaltrige Männer, zwischen 31 und 40 Jahren sogar drei Mal so häufig. Ursache ist demnach, dass Frauen vergleichsweise oft an Brustkrebs erkranken. GARCHING - Schwere Krebserkrankungen treffen Frauen in jungen und mittleren Jahren viel häufiger als Männer. (Boerse, 26.05.2020 - 05:41) weiterlesen...

Bayer-Mediator: Keine Neuigkeiten in Vergleichsgesprächen. Er sei zwar weiterhin vorsichtig optimistisch, dass eine Einigung erzielt werden könne, sagte Kenneth Feinberg dem "Handelsblatt" laut Mitteilung vom Montagabend auf Anfrage. Er habe aber aber auf weitere Gespräche verwiesen, die noch einige Wochen dauern könnten. Diese seien durch die Corona-Epidemie verzögert worden. DÜSSELDORF - Im Streit zwischen Bayer und Klägern in den USA um Glyphosat gibt es dem Mediator zufolge keine Neuigkeiten. (Boerse, 25.05.2020 - 20:12) weiterlesen...

Covid-19: WHO setzt Tests mit Hydroxychloroquin vorerst aus. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte am Montag in Genf, das zunächst möglichst viele Daten zu diesem und dem ähnlichen Wirkstoff Chloroquin ausgewertet werden sollen. GENF - Nach dem kritischen Bericht über die Wirkung der Malaria-Arznei Hydroxychloroquin bei Covid-19-Erkrankten hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tests mit dem Medikament vorerst ausgesetzt. (Boerse, 25.05.2020 - 19:17) weiterlesen...