Immobilien, Indikatoren

WIESBADEN - Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen in Deutschland ist im August gesunken.

15.10.2021 - 08:53:26

Mehr Baugenehmigungen in ersten acht Monaten - Rückgang im August. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes bewilligten die Behörden den Neubau oder Umbau von insgesamt 30 149 Wohnungen. Das waren saison- und kalenderbereinigt 1,8 Prozent weniger als im Vormonat. Die Bilanz der ersten acht Monaten fällt jedoch positiv aus. Von Januar bis August wurden 5,1 Prozent mehr Genehmigungen als im Vorjahreszeitraum erteilt, wie die Wiesbadener Statistiker am Freitag mitteilten.

Das Plus in diesem Zeitraum betrifft im Neubau den Angaben zufolge fast alle Gebäudearten. Bei Einfamilienhäusern gab es einen Zuwachs von 7,2 Prozent, bei Zweifamilienhäusern waren es 32,5 Prozent und bei Mehrfamilienhäusern 1,2 Prozent. Lediglich bei Wohnheimen wurden weniger Baugenehmigungen erteilt als in den ersten acht Monaten 2020 (minus 22,5 Prozent).

Im August stieg die Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen in neuen Ein- und Zweifamilienhäusern gegenüber dem Vormonat um 8,5 Prozent beziehungsweise 2,6 Prozent. Bei den Wohnungen in neuen Mehrfamilienhäusern wurde hingegen ein Rückgang um 4,4 Prozent verzeichnet. Die Zahl der Bewilligungen für Wohnungen, die durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen, verringerte sich um 11,1 Prozent.

Die Zahl der Baugenehmigungen ist ein wichtiger Indikator für den Neubau im Kampf gegen Wohnungsnot in vielen Städten. Allerdings werden in einigen Fällen Wohnungen genehmigt, aber zunächst nicht gebaut - etwa weil Handwerker und Baufirmen wegen großer Nachfrage nach Immobilien keine Kapazitäten haben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Vonovia schließt Kapitalerhöhung für Übernahme erfolgreich ab. Insgesamt fließt dem Unternehmen damit ein Bruttoerlös von 8,08 Milliarden Euro zu, wie die Dax -Firma am Mittwoch in Bochum mitteilte. In etwa diese Summe hatte der Konzern bereits eingeplant, als er im November wenig überraschend die Kapitalmaßnahme ankündigte. Mit den Nettoeinnahmen will der Konzern einen Kredit für den Zukauf des Konkurrenten teilweise zurückzahlen. BOCHUM - Der Immobilienkonzern Vonovia hat seine für die Übernahme der Deutsche Wohnen gedachte Kapitalerhöhung erfolgreich unter Dach und Fach gebracht. (Boerse, 08.12.2021 - 14:15) weiterlesen...

Vonovia platziert nahezu alle neue Aktien aus Kapitalerhöhung für Übernahme. BOCHUM - Der Immobilienkonzern Vonovia ist bei seiner Kapitalerhöhung während der Bezugsfrist nahezu sämtliche angebotenen Aktien losgeworden. Von den angebotenen rund 201,3 Millionen Stückaktien seien bis zum 7. Dezember Bezugsrechte für rund 198,5 Millionen Papiere ausgeübt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Bochum mit. Dies entspreche einer Bezugsquote von 98,59 Prozent. Vonovia platziert nahezu alle neue Aktien aus Kapitalerhöhung für Übernahme (Boerse, 08.12.2021 - 10:13) weiterlesen...

Nach Evergrande: Krise um Chinas Immobilienkonzerne weitet sich aus. Wegen Sorgen um die Zahlungsfähigkeit wurden die Aktien der Kaisa Group Holdings am Mittwoch an der Hongkonger Aktienbörse ausgesetzt. Das Unternehmen, das auf Platz 27 der Immobilienentwickler steht, muss Anleihen in Höhe von 400 Millionen US-Dollar (354,4 Mio Euro) zurückzahlen. PEKING - Neben dem hoch verschuldeten Konzern Evergrande geraten weitere chinesische Immobilienunternehmen in immer tiefere Schwierigkeiten. (Boerse, 08.12.2021 - 09:26) weiterlesen...

Immobilienboom ohne Ende? Teurer Bau und Inflation treiben Preise. Ein Ende des langen Booms am deutschen Wohnungsmarkt ist nach Einschätzung von Experten unwahrscheinlich. Zwar hat mit der Corona-Pandemie und dem Trend zum Homeoffice der Druck auf die Städte etwas nachgelassen, dafür boomt nun das Umland erst recht. Niedrige Zinsen und eine hohe Nachfrage auch von Großanlegern treiben die Kaufpreise trotz Pandemie hoch - von Krise keine Spur. Dazu kommen stark steigende Baupreise. Das macht Neubauten noch teurer und schlägt sich in den Mieten nieder. FRANKFURT - Mieter und Immobilienkäufer müssen sich auch im neuen Jahr auf steigende Preise einstellen. (Boerse, 08.12.2021 - 07:18) weiterlesen...

Baubranche erwartet steigende Preise - Kaum Entlastung für Bauherren. "Es gibt keine Entwarnung, die Baupreise werden weiter steigen", sagte Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes, der Nachrichtenagentur dpa. "Allenfalls die Dynamik schwächt sich ab." Höhere Energiekosten trieben etwa die Preise für Stahl hoch und Beton verteuere sich durch gestiegene Dieselpreise im Transport. Zudem werde der gesetzliche Mindestlohn von 12 Euro je Stunde für Druck auf die Löhne sorgen und Fachkräfte seien knapp. FRANKFURT - Bauherren müssen sich nach Einschätzung der Baubranche auch im neuen Jahr auf höhere Kosten einstellen. (Boerse, 08.12.2021 - 05:54) weiterlesen...

Ampel-Pläne für Gebäude stoßen auf Skepsis. Eine Klima-Dauerbaustelle, die laut Umweltbundesamt für etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich ist. BERLIN - Er ist ein Problemkind, für das es auch in den kommenden Jahren keine einfachen Lösungen gibt: der Gebäudesektor. (Boerse, 07.12.2021 - 12:59) weiterlesen...