Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Konjunktur, Ernährung

WIESBADEN - Die deutsche Landwirtschaft baut weiter stark auf den Einsatz von Saisonarbeitskräften.

05.05.2021 - 09:22:26

Fast ein Drittel Saisonarbeiter in der Landwirtschaft. Fast jeder Dritte (29 Prozent) der 937 000 Beschäftigten auf den Höfen war vor Ausbruch der Corona-Pandemie für das saisonale Geschäft angestellt. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch auf Basis der vorläufigen Zahlen der Landwirtschaftserhebung mit. Im Vergleich zur vorherigen Erhebung 2016 (30 Prozent) blieb der Anteil nahezu unverändert. Betrachtet wurde der Zeitraum von März 2019 bis Februar 2020.

Am höchsten war der Anteil der Saisonarbeitskräfte in Rheinland-Pfalz. Dort hatte jeder zweite Beschäftigte einen auf weniger als sechs Monate befristeten Arbeitsvertrag. Dies sei durch den starken Fokus auf den Wein- und Gemüseanbau und die damit verbundenen saisonalen Arbeitsspitzen zu erklären, erläuterten die Statistiker. In Brandenburg, wo 40 Prozent als saisonale Erntehelfer beschäftigt waren, werde viel Spargel angebaut. Auch in Hamburg (44 Prozent) oder Nordrhein-Westfalen (34 Prozent) lag der Anteil über dem Bundesschnitt.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des vorübergehenden Einreisestopps für Erntehelfer im März 2020 spiegelte sich laut Statistikern in der Spargelernte wider. Mit 117 600 Tonnen wurden im vergangenen Jahr 10 Prozent weniger geerntet als im Vorjahr. Insgesamt wuchs auf knapp einem Fünftel der bundesweiten Gemüseanbaufläche Spargel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesländer fordern Fortsetzung von Corona-Hilfen für Firmen. Die Wirtschaftsminister der Bundesländer forderten am Freitag, die bisher bis Ende September geplanten Finanzmittel bis zum Jahresende fortzusetzen. Die bisherige "Überbrückungshilfe III" zahlt der Bund. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) machte nach einem Treffen mit seinen Länder-Ressortkollegen klar, dass er einer Verlängerung nicht abgeneigt ist. Man werde sich die Situation anschauen und die Hilfe gegebenfalls nach der Sommerpause verlängern. DÜSSELDORF - Bei den Corona-Hilfen für Firmen, die besonders hart von der Pandemie getroffen sind, deutet sich eine Verlängerung an. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 13:25) weiterlesen...

Spahn dringt auf EU-Lösung für Impfstoff-Anerkennung bei Reisen. "Leider haben wir dazu noch keine EU-einheitliche Vorgehensweise", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. Dies sei ein Problem für einen Raum des freien Reisens. "Wenn wir es nicht schaffen, es jetzt zeitnah auf EU-Ebene zu lösen, werden wir für Deutschland eigene Definitionen vornehmen müssen, welche Impfstoffe wir als gleichwertig anerkennen." Dabei gehe es neben dem Schutz vor Covid-19 um die Frage, wie sehr damit auch Infektionen reduziert würden. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt auf eine zügige Verständigung für den Umgang mit nicht in der EU zugelassenen Impfstoffen bei Reisen innerhalb der Europäischen Union. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 13:22) weiterlesen...

Konflikte und Corona: Millionen Menschen von Hungersnot bedroht. 41 Millionen droht nach UN-Schätzungen eine Hungersnot, wie das Welternährungsprogramm (WFP) am Freitag in Genf berichtete. Anfang des Jahres lag diese Zahl bei 34 Millionen. GENF - Konflikte, Gewalt, Klimawandel und Corona: Immer mehr Menschen rutschen in verheerende Armut ab. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 13:18) weiterlesen...

Erleichterungen bei Einreisen nach Deutschland. Angesichts gesunkener Infektionszahlen würden Einreisen "zu allen zulässigen Aufenthaltszwecken einschließlich Tourismus" aus den USA, Taiwan, Hongkong, Macau, Albanien, Serbien, Nordmazedonien und dem Libanon ab Sonntag zugelassen, teilte das Bundesinnenministerium am Freitag mit. BERLIN - Die Bundesregierung erleichtert ab dem Wochenende Einreisen für weitere Bürger aus Nicht-EU-Ländern. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 13:13) weiterlesen...

Spanien will Maskenpflicht im Freien am 26. Juni aufheben. BARCELONA - In Spanien soll die Maskenpflicht im Freien am 26. Juni aufgehoben werden. Der entsprechende Beschluss solle am kommenden Donnerstag auf einer außerordentlichen Kabinettssitzung gebilligt werden, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag am Rande einer Veranstaltung in Barcelona an. "Das wird das letzte Wochenende sein, an dem man in Spanien im Freien Maske wird tragen müssen", sagte der sozialistische Politiker. Er sei froh, seinen gut 47 Millionen Landsleuten diese "wichtige Nachricht" übermitteln zu können. Spanien will Maskenpflicht im Freien am 26. Juni aufheben (Wirtschaft, 18.06.2021 - 13:12) weiterlesen...

Aktivistin Neubauer wirft Parteien 'verlogene Klimadebatte' vor. Ärmere Menschen würden "als Ausrede genutzt", um weniger Klimaschutz zu betreiben, sagte Neubauer der Deutschen Presse-Agentur. Dabei hätten die politisch Verantwortlichen "jahrzehntelang soziale Ungerechtigkeit befürwortet und eine Politik für die Wirtschaft und nicht für die Menschen gemacht", erklärte die Aktivistin. BERLIN - Die Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer wirft den politischen Parteien eine "verlogene Klimadebatte" vor. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 11:37) weiterlesen...