Immobilien, Produktion

WIESBADEN - Die deutsche Baubranche hat im März trotz der Folgen des Ukraine-Kriegs beim Neugeschäft kräftig zugelegt.

25.05.2022 - 10:42:01

Baubranche steigert Neugeschäft kräftig. Die Auftragseingänge stiegen preisbereinigt um fast 17 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Zum Vormonat Februar wuchs das Neugeschäft im Bauhauptgewerbe um gut 10 Prozent. Nominal fielen die Zuwächse wegen der stark gestiegenen Baupreise mit fast 33 Prozent binnen Jahresfrist deutlich höher aus.

Der Bauwirtschaft machen Lieferengpässe und rasant gestiegene Preise für Materialien wie Stahl und Bitumen zu schaffen. Zudem hat sich auch Diesel, der für den Transport zu Baustellen in großen Mengen gebraucht wird, stark verteuert. Die Aussichten für die Branche, die der Corona-Krise dank des Immobilienbooms getrotzt hatte, haben sich damit eingetrübt. Im März kletterte der Umsatz preisbereinigt nur um 1,3 Prozent zum Vorjahreszeitraum, wie die Wiesbadener Statistiker weiter berichteten. Im ersten Quartal stand ein Plus von 5,6 Prozent.

Die deutsche Baubranche hatte kürzlich wegen des Ukraine-Kriegs ihre Prognose für das laufende Jahr gesenkt. Sie rechnet für die preisbereinigten Umsätze statt mit Zuwächsen nur noch mit einer Entwicklung zwischen Null und minus zwei Prozent, wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) mitgeteilt hatte.

Erfreulich sei, dass die Nachfrage nach Bauleistungen trotz der Folgen des Krieges zuindest im ersten Quartal intakt geblieben sei, sagte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe. "Dies gibt uns Zuversicht, auch in den nächsten Monaten die Bauproduktion auf hohem Niveau halten zu können."

@ dpa.de

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