Immobilien, Produktion

WIESBADEN - Die Baubranche in Deutschland hat im Juli allein aufgrund gestiegener Preise ein höheres Auftragsvolumen als ein Jahr zuvor verzeichnet.

23.09.2022 - 08:58:30

Höheres Auftragsvolumen für Baubranche wegen gestiegener Preise. Nominal waren die Neubestellungen im Bauhauptgewerbe mit einem Volumen von 8,7 Milliarden Euro um 10,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Preisbereinigt (real) jedoch lag der Auftragseingang nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Freitag um 5,8 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Von Juni auf Juli des laufenden Jahres verbuchte die Branche preis- und kalenderbereinigt ein Auftragsplus von 8,1 Prozent.

Für die ersten sieben Monate des Jahres 2022 zusammen ergibt sich in realer Betrachtung ein Rückgang bei den Auftragseingängen um 3,8 Prozent zum Vorjahreszeitraum, nominal stiegen die Bestellungen um 11,7 Prozent.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Umsätzen: Nominal gab es im Juli zum Vorjahresmonat aufgrund der stark gestiegenen Baupreise ein Plus von 6,6 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro. In realer Betrachtung gingen die Erlöse in der Branche dagegen um 11 Prozent zurück. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) sowie von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau).

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Studie: Amazon muss Lagerfläche für deutschen Markt verdoppeln Amazon benötigt in den nächsten Jahren vermutlich zahlreiche neue Logistikzentren, um den deutschen Markt bedienen zu können. (Wirtschaft, 30.09.2022 - 17:01) weiterlesen...

Grüne fordern Preisdeckel für Index-Mieten Grünen-Chefin Ricarda Lang hat sich für einen Preisdeckel bei Index-Mieten ausgesprochen. (Wirtschaft, 30.09.2022 - 00:03) weiterlesen...

Eigentümerverband kritisiert Neubau-Förderplane Der Eigentümerverband Haus und Grund hat auf die Pläne von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) zur neuen Neubauförderung ab April 2023 mit Kritik reagiert. (Wirtschaft, 29.09.2022 - 01:03) weiterlesen...

Studie: Erschwinglichkeit von Mietwohnungen deutlich gesunken Mieter mit durchschnittlichen Einkommen können sich immer weniger Quadratmeter für ihren Lohn leisten. (Wirtschaft, 29.09.2022 - 01:03) weiterlesen...

USA: Schwebende Hausverkäufe fallen deutlicher als erwartet. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe sanken im August gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (Nar) am Mittwoch in Washington mitteilte. Dies war der dritte Rückgang in Folge. Volkswirte hatten mit einem Minus um 1,5 Prozent gerechnet. WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht ganz abgeschlossenen Hausverkäufe stärker als erwartet gefallen. (Wirtschaft, 28.09.2022 - 16:33) weiterlesen...

Wohnungswirtschaft übt scharfe Kritik an Neubauförderung Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW hat mit scharfer Kritik auf die Pläne von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) zur neuen Eigentums- und Neubauförderung reagiert. (Wirtschaft, 28.09.2022 - 14:26) weiterlesen...