Transport, Verkehr

WIESBADEN - Busse und Bahnen sind bei den Bundesbürgern gefragt wie nie zuvor.

04.04.2018 - 09:10:25

Öffentlicher Personenverkehr auf Rekordhoch - Einbußen für Fernbusse. Die Zahl der Fahrten im Linienverkehr stieg im vergangenen Jahr erstmals über die Zahl von 11,5 Milliarden, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte. 31,5 Millionen Fahrgäste wurden im Schnitt pro Tag im Nah- und Fernverkehr befördert.

Wachstum gab es vor allem bei den Bahn-Unternehmen - im Nahverkehr um 2,4 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Fahrten, im Fernverkehr um 2,3 Prozent auf 142 Millionen Fahrten. Nach starkem Wachstum in den Vorjahren erlebten dagegen die Fernbus-Anbieter den Angaben zufolge einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent. In ihrem Bereich wurden knapp 23 Millionen Fahrten gezählt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Karstadt will auf Logistikmarkt mitmischen. Der Handelsriese kündigte am Mittwoch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Logistikdienstleister Fiege an. Die Firma Fiege X Log soll ab 2020 nicht nur die gesamte Logistik von Karstadt übernehmen, sondern Leistungen auch Drittkunden anbieten. ESSEN - Der Warenhauskonzern Karstadt will künftig auch im boomenden Logistikmarkt mitmischen. (Boerse, 26.09.2018 - 12:51) weiterlesen...

Entscheidung über Streik bei Ryanair in Deutschland am Donnerstag. Am Donnerstagabend werde man bekanntgeben, ob sich die in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter an dem Ausstand beteiligen werden, der in anderen europäischen Ländern für Freitag geplant sei, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Mira Neumaier am Mittwoch in Berlin. Zuvor wolle die Gewerkschaft mit ihren Mitgliedern darüber beraten. Nach wie vor gebe es von Ryanair "massive Einschüchterungen" der Betroffenen, zum Beispiel die Drohung, Mitarbeiter in andere europäische Länder zu versetzen. BERLIN - Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt mit dem Billigflieger Ryanair noch nicht über einen weiteren Streik der Flugbegleiter entschieden. (Boerse, 26.09.2018 - 12:23) weiterlesen...

Österreich will seine Grenzkontrollen erneut verlängern. Innenminister Herbert Kickl von der rechten FPÖ erklärte am Mittwoch im Parlament, er werde das in ein paar Wochen der Europäischen Kommission in einem Brief mitteilen. "Ich schreibe das deshalb, weil wir in diesen Grenzkontrollen einen unverzichtbaren Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit der österreichischen Bevölkerung sehen", sagte Kickl. WIEN - Österreich will die Kontrollen an seinen eigenen Grenzen erneut verlängern. (Boerse, 26.09.2018 - 12:03) weiterlesen...

Viel mehr Anträge auf Entschädigung für Zugverspätungen. Im ersten Halbjahr 2018 seien bei dem Verkehrsunternehmen rund eine Million Fahrgastrechte-Formulare eingereicht worden, mit denen Kunden ihre Ansprüche geltend machen, sagte ein Bahnsprecherin am Mittwoch auf Anfrage in Berlin. Im gesamten Jahr 2017 erhielt die Bahn 1,5 Millionen solcher Anträge. Die Entschädigungssumme betrug nach Angaben der Bahn im vorigen Jahr 30 Millionen Euro. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über den Anstieg berichtet. BERLIN - Wegen der größeren Zahl an Verspätungen kommen auf die Deutsche Bahn in diesem Jahr höhere Entschädigungszahlungen zu. (Boerse, 26.09.2018 - 11:25) weiterlesen...

Ryanair reduziert streikbedingte Flugabsagen auf 150. FRANKFURT/DUBLIN - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Zahl seiner streikbedingten Flugabsagen für diesen Freitag (28. September) auf 150 reduziert. Ursprünglich waren die Iren nach Streikdrohungen von Flugbegleitern und Piloten in mehreren europäischen Ländern von 190 Flugausfällen ausgegangen. Die überwältigende Mehrheit des Personals werde normal arbeiten, kündigte Ryanair am Mittwoch an. Ryanair reduziert streikbedingte Flugabsagen auf 150 (Boerse, 26.09.2018 - 11:13) weiterlesen...

DIHK: Deutsche Exporte in den Iran brechen ein. Seit der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump im Mai, die US-Sanktionen wieder einzuführen, seien die deutschen Exporte in den Iran um 18 Prozent zurückgegangen, sagte Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Zwischenzeitlich hätten mehr als 100 deutsche Unternehmen Repräsentanzen im Iran eröffnet, viele seien bereits wieder geschlossen. "Durch die US-Sanktionen gegen den Iran hat der bilaterale Handel bereits deutlich Schaden genommen", sagte Treier. BERLIN - Die harte Gangart der USA in der Iran-Politik belastet zunehmend die deutsche Wirtschaft. (Wirtschaft, 26.09.2018 - 09:35) weiterlesen...