Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Immobilien, Indikatoren

WIESBADEN - Bauland war im vergangenen Jahr in Deutschland so teuer wie noch nie.

26.08.2021 - 09:24:26

Bauland war 2020 so teuer wie noch nie. 199 Euro mussten Käufer im Schnitt pro Quadratmeter baureifes Land zahlen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Grundlage der bundesweit gesammelten Kaufverträge berichtete. Zehn Jahre zuvor hatte der Durchschnittspreis noch bei 130 Euro gelegen und zu Beginn der Statistik im Jahr 1962 bei 7,58 Euro, allerdings nur bezogen auf das Gebiet der alten Bundesrepublik.

2020 lagen die teuersten verkauften Grundstücke im Süden der Republik mit 349 Euro in Bayern und 245 Euro in Baden-Württemberg. In Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern wurde hingegen nur ein Bruchteil dieser Beträge fällig: Hier lagen die Preise zwischen 46 und 63 Euro.

Wesentliche Faktoren sind zudem baurechtliche Vorschriften und die Größe der Gemeinde, in der das Grundstück liegt. In Gemeinden bis 2000 Einwohnern wurden im Schnitt 71 Euro pro Quadratmeter gezahlt, während in den Großstädten über 500 000 Menschen mit 1213 Euro der 17-fache Betrag fällig wurde. In Geschäftsgebieten war es zudem mit 242 Euro im Schnitt etwas teurer als in reinen Wohngebieten, die auf 234 Euro kamen.

Die IG Bauen-Agrar-Umwelt verlangte politische Interventionen gegen Spekulationsgewinne im Immobilienmarkt. Die nächste Bundesregierung müsse den Umstand beenden, dass Gewinne aus Baulandgeschäften nach zehn Jahren steuerfrei bleiben, verlangte IG-BAU-Chef Robert Feiger. Zudem müssten Geschäfte mit Riesen-Wohnungspaketen unterbunden werden, bei denen die Grunderwerbsteuer mit sogenannten Share-Deals umgangen wird. In diesem Fall erwirbt der Käufer keine Grundstücke, sondern Unternehmensanteile (Shares) einer Immobiliengesellschaft und muss in der Folge keine Grunderwerbssteuer zahlen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hamburg startet Bundesratsinitiative zur Mietpreisbremse Der rot-grüne Hamburger Senat fordert Nachbesserungen bei der sogenannten Mietpreisbremse und startet dazu an diesem Freitag eine Bundesratsinitiative. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 06:04) weiterlesen...

Berliner Senat und Unternehmen informieren über Milliarden-Wohnungsgeschäft. Am Freitag (Digital-Pk 11.30) wollen die Beteiligten die Öffentlichkeit über Details des milliardenschweren Deals informieren. An einer Pressekonferenz nehmen Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD), Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Deutsche Wohnen und Vonovia sowie der landeseigenen Wohnungsgesellschaften Berlinovo, Howoge und Dewego teil. BERLIN - Nach monatelangen Verhandlungen kauft Berlin den Konzernen Vonovia und Deutsche Wohnen mehr als 14 000 Wohnungen ab. (Boerse, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

Eigentümer-Streit um baufälliges Augsburger Parkhaus vor dem BGH. Die Karlsruher Richterinnen und Richter wollen die grundsätzliche Frage klären, ob eine Eigentümergemeinschaft die Pflicht hat, ein stark heruntergekommenes Gebäude noch zu sanieren. Laut Gesetz entfällt diese Pflicht, wenn es "zu mehr als der Hälfte seines Wertes zerstört" ist. Aber ist damit nicht eher gemeint: durch Feuer, Erdbeben oder Überflutung? Hier wurde einfach lange nichts gemacht. Ob schon ein Urteil verkündet wird, ist offen. KARLSRUHE - Ein marodes Parkhaus in Augsburg wird am Freitag (9.30 Uhr) zum Fall für den Bundesgerichtshof (BGH). (Boerse, 17.09.2021 - 05:49) weiterlesen...

Deutsche Wohnen SE Deutsche Wohnen SE: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 16.09.2021 - 15:09) weiterlesen...

Geplante Wirecard-Zentrale wird coronasicheres Büroquartier. Mit Fieberscannern an den Zugängen, berührungsfrei zu öffnenden Türen und Luftsterilisation wie in OP-Sälen entstehe aus der Not heraus eine "Blaupause für das gesündere Büro von morgen", teilte der Projektentwickler Rock Capital am Donnerstag mit. MÜNCHEN - Der ursprünglich als Konzernsitz für Wirecard geplante Bürokomplex in Aschheim bei München will jetzt mit coronasicheren Arbeitsplätzen für 2000 Menschen neue Maßstäbe in puncto Hygiene setzen. (Boerse, 16.09.2021 - 11:37) weiterlesen...

Prognose: Immobilienpreise in Deutschland steigen nach Corona noch schneller. Laut einer Prognose des Hamburger Gewos-Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung wird der Immobilien-Gesamtumsatz im laufenden Jahr um 6,3 Prozent auf 311,1 Milliarden Euro steigen. Im bisherigen Rekordjahr 2020 hatte der Umsatz knapp 293 Milliarden Euro betragen. HAMBURG - Konnte die Corona-Krise dem Immobilienmarkt in Deutschland schon nichts anhaben, so rechnen Experten nun mit Nachholeffekten und weiter steigenden Preisen. (Boerse, 16.09.2021 - 07:43) weiterlesen...