Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

WIESBADEN - Als Konsequenz aus dem Skandal um keimbelastete Wurst will Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) die Lebensmittelkontrolle verstärken.

09.10.2019 - 17:51:36

Umweltministerin will bessere Lebensmittelüberwachung. Es müsse effizientere Strukturen gegeben, die ein frühzeitigeres Eingreifen ermöglichen und dem Ministerium mehr Handlungsspielraum lassen, sagte die Ministerin am Mittwoch in Wiesbaden.

Auch Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) möchte die Lebensmittelkontrolle verstärken. Es müsse effizientere Strukturen geben, die ein frühzeitigeres Eingreifen ermöglichen und dem Ministerium mehr Handlungsspielraum lassen, sagte die Ministerin am Mittwoch in Wiesbaden. "Wir brauchen eine besser aufgestellte Lebensmittelüberwachung, damit ein solcher Fall nicht wieder vorkommt."

Die Waren des nordhessischen Wurstherstellers Wilke werden mit zwei Todesfällen sowie 37 weiteren Krankheitsfällen wegen keimbelasteter Wurst in Verbindung gebracht. Die Staatsanwaltschaft Kassel ermittelt gegen den Geschäftsführer wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung sowie der fahrlässigen Körperverletzung und des Verstoßes gegen Lebensmittelrecht. Das Unternehmen hat inzwischen vorläufige Insolvenz angemeldet. Deshalb gebe es derzeit auch keinerlei Kooperation mit den Behörden, sagte Hinz.

Die für Lebensmittelkontrolle zuständigen kommunalen Behörden hätten noch keinen Abschlussbericht über die Vorgänge bei der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH vorgelegt, erklärte die Grünen-Politikerin. Deshalb könne sie auch nicht abschließend sagen, ob Fehler bei den Kontrollen gemacht wurden. Das Ministerium habe nicht die Kompetenz gehabt, den Betrieb stillzulegen. Das Haus habe nur die Fachaufsicht und keine Anweisungen gegeben können.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kartellermittlung gegen Facebook erhält Zulauf weiterer US-Staaten. 47 Generalstaatsanwaltschaften zählt das Bündnis einer Mitteilung vom Dienstag zufolge mittlerweile, damit steht die weit überwiegende Mehrheit der US-Bundesstaaten hinter der Untersuchung. Facebooks Aktien reagierten mit deutlichen Kursverlusten auf die Nachricht. Als New Yorks Staatsanwältin Letitia James die Ermittlung im September ankündigte, waren zunächst nur acht Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC mit dabei. NEW YORK - Etliche zusätzliche US-Bundesstaaten haben sich einer Allianz angeschlossen, die kartellrechtliche Bedenken gegen den Online-Riesen Facebook prüfen will. (Boerse, 22.10.2019 - 18:12) weiterlesen...

Brexit-Unterhändler Barnier soll künftige Beziehungen aushandeln. Die EU-Kommission machte die Ernennung am Dienstag bekannt. Sie gilt ab Mitte November. Barnier soll zunächst die Verhandlungen mit London über den EU-Austritt zuende führen und die Vorbereitungen für einen etwaigen Brexit ohne Vertrag leiten. Unmittelbar nach der Trennung will die EU dann mit Verhandlungen über die künftigen Beziehungen beginnen. STRASSBURG - Brexit-Unterhändler Michel Barnier wird Chef einer neuen Task Force für die Beziehungen der Europäischen Union zu Großbritannien. (Wirtschaft, 22.10.2019 - 16:48) weiterlesen...

Neue Vorwürfe gegen Scheuer wegen geplatzter Pkw-Maut. Der Haushaltsexperte der Grünen im Bundestag, Sven-Christian Kindler, sagte am Dienstag, der CSU-Politiker habe den Bundestag und die Öffentlichkeit über die wahren Kosten der Pkw-Maut gezielt getäuscht. "Er wusste, dass sein Lieblingsprojekt deutlich mehr als die vom Bundestag genehmigten zwei Milliarden Euro kosten würde. Daher hat er Kosten und Risiken in erheblichem Ausmaß beim staatlichen Lkw-Maut-Betreiber Toll Collect versteckt." Zuerst hatten "Report Mainz" und die "Berliner Zeitung" darüber berichtet. BERLIN - Gegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gibt es nach dem Scheitern der Pkw-Maut neue Vorwürfe. (Boerse, 22.10.2019 - 16:48) weiterlesen...

Sie kamen mit Hunderten Traktoren - Bauernproteste gegen Agrarpolitik. Bei der zentralen Kundgebung in Bonn versammelten sich rund 6000 Teilnehmer, erwartet wurden bis zu 10 000. Ein Trecker-Konvoi dorthin war zehn Kilometer lang, wie die Polizei berichtete. Die Landwirte protestierten vor allem gegen strengere Regeln zum Umwelt- und Insektenschutz, weil sie dadurch ihre Existenz bedroht sehen. Auch in München, Hannover, Stuttgart und vielen anderen Städten versammelten sich Bauern mit ihren Treckern. BONN - Mit Hunderten Traktoren und kilometerlangen Konvois haben Bauern am Dienstag in vielen Regionen Deutschlands den Verkehr blockiert, um gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung zu protestieren. (Boerse, 22.10.2019 - 16:29) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP 2: Berlin will erstmals Mieten einfrieren - Gesetz auf dem Weg (Im Text wurden mehrere Tippfehler beseitigt.) (Boerse, 22.10.2019 - 16:17) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP 2: Berlin will erstmals Mieten einfrieren - Gesetz auf dem Weg (Die Jahreszahl im dritten Satz wurde korrigiert: 2019) (Boerse, 22.10.2019 - 15:59) weiterlesen...