Öl, Gas

WIEN - Erneut hat die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ihre Prognose für das Rohöl-Angebot aus Förderländern außerhalb des Kartells angehoben.

12.02.2018 - 14:39:24

Opec erhöht erneut Angebotsprognose für Länder außerhalb des Kartells. Bei der Produktionsmenge außerhalb der Opec-Staaten rechnet das Kartell in diesem Jahr mit einem Anstieg um durchschnittlich 1,4 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag im Vergleich zum Vorjahr, wie aus dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Opec für Februar hervorgeht. Die neue Prognose liegt damit um etwa 250 000 Barrel pro Tag über der Prognose aus dem Monat zuvor.

Damit hat die Opec bereits zum dritten Mal in Folge ihre Prognose für die Fördermenge außerhalb des Kartells angehoben. Vor allem in den USA, wo viele Förderfirmen auf das umstrittene Fracking von Schieferöl setzen, legten die Fördermengen stark zu. Nach Angaben der US-Regierung stieg die amerikanische Ölproduktion zuletzt über 10 Millionen Barrel pro Tag und erreichte ein Rekordhoch bei 10,25 Millionen Barrel.

Ein Ende der Entwicklung ist nicht in Sicht: Am Freitagabend hatte die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes einen starken Anstieg der Bohrlöcher gemeldet. Die Zahl der aktiven Bohrlöcher kletterte demnach in der vergangenen Woche auf 791, nach 765 in der Woche zuvor. Dies ist der höchste Stand seit April 2015.

Während die amerikanische Fördermenge zulegt, versucht die Opec dem steigenden Angebot entgegenzuwirken. Das Kartell hat sich mit anderen Förderländern, darunter Russland, auf eine Kürzung der Fördermenge verständigt.

Weltweit rechnet die Opec laut dem Monatsbericht in diesem Jahr mit einer Ölproduktion von 98,6 Millionen Barrel pro Tag. Im Vergleich zum Jahr zuvor wäre das ein Zuwachs um 1,59 Millionen Barrel. Die Opec hat ihre globale Wachstumsprognose damit um täglich 60 000 Barrel nach oben korrigiert. Die 14 Opec-Länder liefern in etwa ein Drittel des weltweiten Ölbedarfs.

Nach ihren starken Rückgängen in der vergangenen Woche haben sich die Ölpreise am Montag wieder ein Stück weit erholt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete am Nachmittag 63,75 US-Dollar. Das waren 96 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 1,10 Dollar auf 60,30 Dollar.

@ dpa.de

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