Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

(Wiederholung vom Wochenende)

09.09.2019 - 05:18:27

WDH/Chef von Regierungskommission: Politik muss bei Klimaschutz handeln

BERLIN - Der Vorsitzende der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität, Henning Kagermann, fordert von der Politik mehr Tempo beim Klimaschutz. Kagermann sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Die Politik muss anfangen zu handeln. Es gibt genügend Maßnahmen, die unstrittig sind. Damit können wir jetzt beginnen."

Kagermann sagte weiter: "Wir müssen aber die Verbraucher und Kunden mitnehmen und anschauen, wie sie sich verhalten, wie ihr Kaufverhalten ist. Ganz wichtig ist, dass wir ein Monitoring brauchen, ob die Maßnahmen wirken."

Das Klimakabinett sollte aus Sicht des früheren SAP-Chefs die Botschaft senden, dass ein zukunftsfähiges Verkehrssystem die Mobilität nicht einschränkt. "Es muss außerdem einen Innovationsschub geben für unsere Wirtschaft. Denn nur so können wir Arbeitsplätze in Deutschland erhalten."

Das Klimakabinett der Bundesregierung will am 20. September über ein Gesamtpaket entscheiden, damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht. Es liegen viele Vorschläge auf den Tisch, die nicht mehr als umstritten gelten - etwa ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder der Elektromobilität. Umstritten in der schwarz-roten Koalition ist vor allem noch das genaue Modell für eine CO2-Bepreisung im Verkehr und bei Gebäuden.

Die Bundesregierung wollte die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 eigentlich um 40 Prozent gegenüber 1990 senken - das Ziel wird aber verfehlt. Es gibt darüber hinaus weitere Minderungsziele: mindestens 55 Prozent bis 2030 und mindestens 80 bis 95 Prozent bis 2050.

Die Plattform mit Kagermann als Leiter ist eine von der Regierung eingesetzte Kommission mit Vertretern aus Industrie, Gewerkschaften und Verkehrs- und Umweltverbänden. Sie hatte sich im März auf Vorschläge etwa für massive Investitionen zum Ausbau der E-Mobilität, in den Nahverkehr sowie die Digitalisierung des Verkehrs geeinigt.

Die Gruppe hatte auch empfohlen zu prüfen, dem Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 im Verkehr einen Preis zu geben. Damit würde das Fahren von Autos mit hohem Spritverbrauch teurer - allerdings soll es einen Ausgleich für besonders Betroffene geben.

Es liege nun an den politischen Akteuren, wie weit sie die aufgezeigten Handlungskorridore ausreizten und welche Maßnahmen sie wählten. "Es gibt in allen Feldern Handlungsbedarf, bei alternativen Antrieben, alternativen Kraftstoffen, bei der Effizienzsteigerung, bei der Verlagerung auf klimafreundlichere Verkehrsträger, dem Radverkehr und der Digitalisierung."

Bei alternativen Antrieben sei eine "Technologieoffenheit" notwendig, so Kagermann. "Wir können nicht nur auf Elektromobilität setzen, sondern wir brauchen die ganze Palette an Möglichkeiten. Das liegt schon daran, dass Elektromobilität in Teilen sicherlich genau die richtige Lösung ist - in anderen Teilen brauchen wir aber weitere Technologien. Im Schwerlastverkehr könnte zum Beispiel der Wasserstoff langfristig eine bessere Lösung sein. Die Bundesregierung sollte für die Forschung bei der Wasserstofftechnologie mehr Geld in die Hand nehmen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Erste Maschinen der Lufthansa-Tochter Swiss nach Prüfung wieder im Dienst. Alle 29 vorübergehend still gelegten Bombardier -Maschinen der C Series/A220 sollen ab Donnerstag wieder startklar sein und der Flugbetrieb dann weitgehend nach Plan laufen, wie die Fluggesellschaft ankündigte. ZÜRICH - Die Schweizer Lufthansa -Tochter Swiss hat nach einer umfassenden Triebwerk-Inspektion mehrere aus dem Verkehr gezogene Flugzeuge nach wenigen Stunden wieder in den Dienst gestellt. (Boerse, 16.10.2019 - 08:06) weiterlesen...

Tüv-Verband fordert E-Scooter-Firmen zur Sperrung bei Glätte auf. "Bei starker Glätte sollten Vermieter ihre E-Scooter umgehend sperren, um Unfälle zu vermeiden", sagte der Mobilitäts-Experte des Tüv-Verbandes, Frank Schneider, der Deutschen Presse-Agentur. Da man eine App auf dem eigenen Smartphone benötigt, um einen E-Scooter auszuleihen, können die Anbieter diesen Service kurzfristig sperren. KÖLN - Vor Beginn der kalten Jahreszeit hat der Tüv-Verband die Anbieter von E-Scootern aufgefordert, ihre Mietangebote bei schlechtem Wetter zu sperren. (Boerse, 16.10.2019 - 05:57) weiterlesen...

Ticketsteuer und Pendlerpauschale im Kabinett. Gesammelt sind sie in einem Gesetzentwurf des Finanzministeriums zum Steuerrecht. Darin geht es auch um die geplante Förderung für energetische Gebäudesanierung. Zugleich wollen die Minister Eckpunkte zu einem Preis für den Ausstoß von CO2 beim Verkehr und Heizen verabschieden. BERLIN - Höhere Steuern auf Flugtickets, mehr Pendlerpauschale, günstigere Bahntickets - das Kabinett will am Mittwoch eine Reihe von Maßnahmen aus dem Klimapaket auf den Weg bringen. (Wirtschaft, 16.10.2019 - 05:46) weiterlesen...

Italienische Konzerne bekräftigen Interesse an Alitalia. In zwei in Teilen gleichlautenden Erklärungen machten sie am Dienstagabend einen Einstieg von einigen Bedingungen abhängig. Sie zeigten sich aber zuversichtlich, dass diese erfüllt werden könnten. Unter anderem müsse sich ein weiteres Unternehmen beteiligen, und es müsse ein definitiver Geschäftsplan für die neue Gesellschaft ausgearbeitet werden, hieß es in den Mitteilungen. ROM - Die italienischen Staatsbahnen (FS) und der Infrastrukturkonzern Atlantia haben ihr Interesse an einer Übernahme der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia bekräftigt. (Boerse, 15.10.2019 - 23:17) weiterlesen...

Rechnungshof taxiert Fehmarnbelt-Anbindung auf 3,5 Milliarden Euro. BERLIN - Die Anbindung der geplanten Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark dürfte nach einer Prognose des Bundesrechnungshofs rund 3,5 Milliarden Euro kosten. Das wäre mehr als viermal so viel wie die ursprünglich geplanten 817 Millionen Euro für Schienen und Straßen auf deutscher Seite. Auf Basis von Daten der Bahntochter DB Netz gehe man von rund 3,5 Milliarden Euro für die "wirtschaftliche Vorzugsvariante" aus, heißt es in einem Bericht des Bundesrechnungshofs vom 10. Oktober an den Haushaltsausschuss des Bundestags, dessen Rechnungsprüfungsausschuss sowie den Verkehrsausschuss. Der Bericht liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet. Rechnungshof taxiert Fehmarnbelt-Anbindung auf 3,5 Milliarden Euro (Boerse, 15.10.2019 - 20:43) weiterlesen...

Scheuer: Maut-Untersuchungsausschuss als Chance zur Versachlichung. Scheuer sagte am Dienstag in Berlin mit Blick auf einen erwarteten Untersuchungsausschuss im Bundestag: "Ich werde alles daran setzen, aufzuklären, was noch offen wäre aus der Sicht der Parlamentarier." Er habe dem Parlament bereits zahlreiche Unterlagen zur Verfügung gestellt. Scheuer sagte, er begreife den Untersuchungsausschuss als Chance zur Versachlichung und zur Aufklärung. "Den Vorwurf, wir würden etwas geheim halten, weise ich zurück." Das Ministerium habe umfänglich informiert. BERLIN - Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat Vorwürfe der Opposition zur Pkw-Maut erneut zurückgewiesen. (Boerse, 15.10.2019 - 19:17) weiterlesen...