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Transport, Verkehr

(Wiederholung aus technischen Gründen.

14.07.2021 - 12:51:27

WDH/KORREKTUR: Großbritannien will Diesel- und Benziner-Lkw ab 2040 verbieten

LONDON - Großbritannien will den Verkauf von Diesel- und Benziner-Lastwagen spätestens von 2040 an verbieten. Die Maßnahme ist Teil eines Regierungsvorhabens, um die Emissionen im Verkehr deutlich zu senken. Ziel ist, bis 2050 Netto-Null zu erreichen. Dafür soll von 2035 an der Verkauf von Diesel- und Benziner-Fahrzeugen mit einem Gewicht von 3,5 bis 26 Tonnen und spätestens von 2040 an der Verkauf von schwereren Lastwagen verboten werden, wie das Verkehrsministerium in London am Mittwoch mitteilte. Bereits im November 2020 hatte Premierminister Boris Johnson für 2030 ein Verkaufsverbot klassischer Diesel- und Benzinerautos angekündigt.

Dekarbonisierung sei nicht allein ein technokratischer Prozess, sagte Verkehrsminister Grant Shapps. Es gehe vielmehr darum, zu Lebensqualität und einer modernen Wirtschaft beizutragen. "Wir werden weiterhin in Urlaub fliegen, aber in effizienteren Flugzeugen und mit nachhaltigem Treibstoff. Wir werden weiterhin fahren, aber zunehmend in emissionsfreien Autos."

Zuspruch kam vom Transportverband Logistics UK. Unternehmen hätten nun "Vertrauen und Klarheit in Bezug auf die Schritte, die sie auf dem Weg zu Netto-Null unternehmen müssen". Kritisch äußerte sich hingegen der Spediteursverband Road Haulage Association. Der Verband unterstütze das Vorhaben zwar grundsätzlich, der Weg dahin sei aber unrealistisch, sagte ein Sprecher. "Diese alternativen Lastwagen gibt es noch nicht. Wir wissen nicht, wann dies der Fall sein wird, und es ist nicht klar, wie ein Übergang aussehen wird." Viele Unternehmen fürchteten hohe Kosten für neue Fahrzeuge, während der Wiederverkaufswert ihrer aktuellen LKW einbreche.

Großbritannien ist Gastgeber der Weltklimakonferenz COP26, die im November im schottischen Glasgow stattfinden soll. Das Treffen gilt als wichtiger Meilenstein, um Vereinbarungen über die konkrete weitere Umsetzung des Abkommens von Paris zu treffen.

@ dpa.de

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