Internet, Software

WELLINGTON - Der seit vielen Jahren in Neuseeland lebende deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom geht fest davon aus, nicht in die USA ausgeliefert zu werden.

16.04.2018 - 05:21:23

Kim Dotcom: 'Wir werden gewinnen'. "Wir werden (die Berufung) gewinnen: entweder vor dem Berufungsgericht oder vor Neuseelands Supreme Court", sagte der 44-Jährige in einem am Sonntagabend veröffentlichten Interview von Spiegel Online. Zwar hätten die "Hollywood-Lobby und die US-Regierung von Obama" Druck gemacht. "Aber Urheberrechtsverletzungen sind in Neuseeland nicht strafbar." Das sei nur eine zivilrechtliche Sache, dafür könne er nicht ausgeliefert werden.

Also habe der Richter irgendwas gesucht, was so ähnlich aussehe, und sei auf Betrug gekommen. "Aber damit wird er nicht durchkommen", sagte Dotcom.

Der als Kim Schmitz in Kiel geborene Dotcom kämpft seit 2012 gegen seine Auslieferung. Die US-Ankläger werfen dem Gründer der Internet-Tauschplattform Megaupload und seinen Mitarbeitern Copyright-Betrug im großen Stil vor. Im Februar 2017 hatte ein neuseeländisches Gericht befunden, dass Dotcom in die USA ausgeliefert werden darf - nicht wegen Urheberrechtsverletzung, aber wegen Betrugs. Eine Entscheidung des Berufungsgerichts steht noch aus.

Dotcom sagte, dass er in den USA nie einen fairen Prozess bekäme. In diesem Prozess drohten ihm im schlimmsten Fall bis zu 88 Jahre Haft. "Sollte ich ausgeliefert werden, würde ich im Gefängnis sterben." Falls er das Verfahren gewönne, würde er gerne wieder mal nach Deutschland reisen. "Wenn das hier vorbei ist, werde ich meine Mutter in Schleswig-Holstein besuchen. Dann werde ich mich mit meinen alten Kumpels treffen und Computer spielen."

Derzeit bereite er ein neues Web-Angebot vor, einen neuartigen Fileshop. "Unser Fileshop ermöglicht jedem, der interessanten Content besitzt, diese Inhalte selbst zu vermarkten, ohne über Drittanbieter zu gehen", sagte er.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Studie: Mittelstand entdeckt allmählich den Online-Vertrieb. Nach einer am Freitag veröffentlichten Studie der staatlichen Förderbank KfW boten zuletzt rund 780 000 kleinere und mittlere Firmen Kunden ihre Produkte und Dienstleistungen auf digitalem Weg zum Beispiel über Onlineshops an. Allein 2016 stieg die Zahl um 200 000 Firmen. Der über E-Commerce erwirtschaftete Gesamtumsatz legte den Angaben zufolge kräftig um 32 Prozent auf 201 Milliarden Euro zu. FRANKFURT - Jedes fünfte mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzt inzwischen Online-Vertriebswege. (Boerse, 20.04.2018 - 05:27) weiterlesen...

Kriselnder Barbie-Hersteller Mattel tauscht Vorstandspitze aus. EL SEGUNDO - Die Chefin des schwächelnden Spielzeugriesen Mattel nimmt nach kaum mehr als einem Jahr im Amt ihren Hut. Margo Georgiadis werde den Spitzenjob am 26. April an Ynon Kreiz abgeben, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Georgiadis habe ihren Rücktritt eingereicht, sie wolle eine neue Herausforderung im Tech-Sektor verfolgen, hieß es. Kriselnder Barbie-Hersteller Mattel tauscht Vorstandspitze aus (Boerse, 20.04.2018 - 05:24) weiterlesen...

Facebook und Google spielen wichtige Rolle für die Meinungsbildung. Vor allem zwei Plattformen können einer aktuellen Studie zufolge erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinung nehmen: An einem Durchschnittstag informieren sich rund 13 Prozent der Bevölkerung über Facebook , 23 Prozent nutzen dafür die Suchmaschine Google . BERLIN - Soziale Netzwerke und Suchmaschinen spielen auch beim Thema Information und Meinungsbildung eine wichtige Rolle. (Boerse, 19.04.2018 - 17:16) weiterlesen...

Springer gescheitert: BGH erlaubt Einsatz von Werbeblockern. Der I. Senat sieht in dem Angebot des Werbeblockers Adblock Plus des Anbieters Eyeo keinen unlauteren Wettbewerb und auch keine rechtswidrige aggressive Geschäftspraxis. Die Entscheidung über den Einsatz des Werbeblockers liege beim Nutzer der Internetseiten und nicht bei dem beklagten Unternehmen, sagte der Vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung am Donnerstag. Axel Springer werde jetzt Verfassungsbeschwerde wegen Eingriffs in das Grundrecht auf Pressefreiheit einreichen, kündigte der Anwalt des Verlags an. KARLSRUHE - Im Streit um Werbeblocker im Internet ist das Medienunternehmen Axel Springer vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. (Boerse, 19.04.2018 - 16:31) weiterlesen...

Digitalgeschäft lasst Burda-Media-Umsatz kräftig wachsen. Dabei half auch die Übernahme der britischen Immediate-Media-Gruppe. MÜNCHEN - Mit Internet-Portalen wie Xing hat der Medienkonzern Hubert Burda Media seinen Umsatz im vergangenen Jahr stark erhöht: Die Erlöse legten um 18 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro zu, wie das Familienunternehmen am Donnerstag in München mitteilte. (Boerse, 19.04.2018 - 15:57) weiterlesen...

Facebook verlegt Daten nicht-europäischer Nutzer aus Irland. Bisher war ein Facebook-Ableger in Irland für das gesamte Geschäft außerhalb der USA zuständig. Jetzt sollen nur noch die zuletzt 370 Millionen Nutzer in Europa dort vertraglich angesiedelt sein, wie Facebook am Donnerstag bestätigte. Die Daten der restlichen internationalen Nutzer werden künftig in den USA gespeichert. MENLO PARK - Facebook verlegt die Daten von gut 1,5 Milliarden nicht-europäischer Nutzer raus aus dem Geltungsbereich der neuen EU-Datenschutzverordnung. (Boerse, 19.04.2018 - 15:34) weiterlesen...