Produktion, Absatz

WDH / Feuerbestattungen immer gefragter: Zahl der Krematorien steigt

05.11.2018 - 15:28:24

WDH/Feuerbestattungen immer gefragter: Zahl der Krematorien steigt. (In der Meldung vom 31. Oktober wurde der erste Absatz wurde neu gefasst. Im ersten Absatz genauer erläutert, dass eine Feuerbestattung nicht grundsätzlich günstiger sein muss als eine Erdbestattung.)

ESSEN - Wegen hoher Nachfrage nach Feuerbestattungen ist die Zahl der Krematorien in Deutschland gestiegen. Seit 2010 eröffneten etwa 20 solcher Anlagen, und die Gesamtzahl stieg auf etwa 150, wie der Bundesverband Deutscher Bestatter mitteilte. Ein Grund für die hohe Nachfrage: Eine Feuerbestattung kann günstiger sein als eine Erdbestattung, etwa weil eine Urne in einem deutlich kleineren und damit günstigeren Grab beigesetzt werden kann als ein Sarg.

Allerdings kann es laut Verband enorme Preisunterschiede geben bei den Beisetzungen durch unterschiedliche Kosten für Sarg oder Urne sowie bundesweit sehr unterschiedlichen Friedhofsgebühren. Rund 4000 vorwiegend mittelständische Bestattungsunternehmen haben im vergangenen Jahr in Deutschland nach Angaben des Bundesverbands einen weitgehend unveränderten Umsatz von knapp 2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Nach Verbandsschätzungen liegt der Anteil der Feuerbestattungen inzwischen bei 64 Prozent (2017), der Anteil der Verbrennungen ist demnach seit 2010 jährlich um 1 bis 2 Prozent gestiegen. Das allerdings liegt auch am demografischen Wandel. Die Zahl der Gestorbenen stieg laut Statistischem Bundesamt in den vergangenen zehn Jahren um knapp 90 000 bundesweit.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merkel: Digitalisierung stellt Politik vor große Herausforderungen. Es gehe darum, wie das Wohlstandsversprechen der sozialen Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert gehalten werden könne, sagte die CDU-Vorsitzende am Dienstagabend beim "Wirtschaftsgipfel" der "Süddeutschen Zeitung". BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel sieht die Politik angesichts des rasanten digitalen Wandels vor großen Herausforderungen. (Boerse, 13.11.2018 - 22:20) weiterlesen...

Google-Schwesterfirma vor Start von Robotaxi-Service. Das sagte Waymo-Chef John Krafcik am Dienstag auf einer Konferenz des "Wall Street Journal". Wie erwartet soll der Service zunächst ausgewählten Nutzern im Umkreis der Stadt Phoenix in Arizona zur Verfügung stehen. Dort bietet Waymo bereits seit Monaten testweise Fahrdienste mit seinen Roboterautos an. NEW YORK - Die Google -Schwesterfirma Waymo will ihren kommerziellen Robotaxi-Dienst innerhalb der kommenden zwei Monate an den Start bringen. (Boerse, 13.11.2018 - 21:06) weiterlesen...

Gericht: Yelp muss Schadenersatz an Fitness-Studios zahlen. Das Oberlandesgericht (OLG) entschied am Dienstag zugunsten der Betreiberin. Sie soll nun knapp 800 Euro pro Studio bekommen - plus Zinsen. Außerdem soll Yelp die Prozesskosten übernehmen und künftig alle Bewertungen in die Gesamtwertung einschließen - nicht nur diejenigen, die als "empfohlen" deklariert werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil Revision zugelassen wurde. MÜNCHEN - Das Online-Portal Yelp soll wegen zu schlechter Bewertungen Schadenersatz an drei Fitness-Studios aus dem Münchner Umland zahlen. (Boerse, 13.11.2018 - 19:39) weiterlesen...

Deutschland bleibt beim Klimaschutz im Rückstand. Der vom Bundesumweltministerium vorausgesagte Rückstand auf das Klimaschutz-Ziel 2020 wird nicht kleiner, wie aus dem Entwurf für den Klimaschutzbericht 2018 hervorgeht. Statt wie geplant 40 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zu 1990 auszustoßen, schafft Deutschland trotz der bisher eingeleiteten zusätzlichen Maßnahmen wohl nur einen Rückgang von 32 Prozent - obwohl die gestiegenen Preise für den Emissionshandel in der EU den CO2-Ausstoß etwa im Energiesektor verteuern und dadurch 2,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zusätzlich eingespart werden dürften. BERLIN - Deutschland kommt beim Klimaschutz nicht so schnell voran wie geplant. (Boerse, 13.11.2018 - 19:31) weiterlesen...

Paris verbietet 2019 ältere Diesel in der Stadt - 'Sieg für Bürger'. "Das sind gute Nachrichten für die Gesundheit aller Bewohner", sagte Anne Hidalgo der Zeitung "Le Parisien". Die Entscheidung sei "ein Sieg für die Bürger". Die Stadt hatte am Montag beschlossen, dass Diesel-Fahrzeuge, die vor 2001 registriert wurden, nicht mehr im Großraum Paris fahren dürfen. PARIS - Im Großraum Paris dürfen ab Mitte 2019 keine alten Diesel-Fahrzeuge mehr fahren - die Bürgermeisterin hat dieses Verbot am Dienstag begrüßt. (Boerse, 13.11.2018 - 18:32) weiterlesen...

Wegen Rhein-Niedrigwassers: BASF prüft Einsatz von Tragflächenbooten. Auch der Einsatz von Tragflächenbooten oder die Möglichkeit einer Pipeline im Flussbett seien im Gespräch, teilte das Unternehmen am Dienstag in Ludwigshafen mit. "Am Ende wird es ein Mix aus verschiedenen Optionen sein. Schon im nächsten Jahr wird BASF besser auf derartige Extremwetterlagen vorbereitet sein", hieß es. LUDWIGSHAFEN - Wegen des extremen Niedrigwassers im Rhein prüft der Chemieriese BASF den Kauf oder das langfristige Leasing von Flachbodenschiffen, die bis zu einem sehr niedrigen Pegel fahren können. (Boerse, 13.11.2018 - 17:55) weiterlesen...