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Transport, Verkehr

WDH / Bahngewerkschaft EVG: Politik muss sich aus Tarifkonflikt raushalten

24.08.2021 - 18:24:27

WDH/Bahngewerkschaft EVG: Politik muss sich aus Tarifkonflikt raushalten. (In der Meldung wurde durchgehend präzisiert, dass der Brief nicht nur an Verkehrsminister Scheuer, sondern auch an andere Politiker und Politikerinnen geschickt wurde.)

BERLIN - Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und andere Politiker in einem Brief zur Zurückhaltung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn aufgefordert. Zwar gehe es in der aktuellen Auseinandersetzung zwischen dem Konzern und der kleineren Konkurrenzgewerkschaft GDL "nur bedingt um materielle Forderungen, sondern um politische Ziele", schreibt der EVG-Vorsitzende, Klaus-Dieter Hommel, in dem Schreiben an die Politiker, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. "Dennoch sind wir davon überzeugt, dass diese Tarifrunde ausschließlich durch die Verhandlungspartner selbst gelöst werden muss."

Aktuelle Versuche, politisch auf die Tarifpartner einzuwirken, seien nicht geeignet, den Konflikt zu entschärfen. "Wir wenden uns mit diesem Schreiben deshalb direkt an Sie und fordern Sie eindringlich auf, jede politische Einmischung in diesen Tarifkonflikt zu unterlassen", schreibt Hommel weiter. Exemplare des Briefs waren laut Gewerkschaft auch an Parteivorsitzende sowie Spitzenkandidaten und -kandidatinnen verschiedener Parteien adressiert.

Scheuer hatte am Wochenende per Twitter den aktuellen Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Bahn kritisiert und die Gewerkschaft aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Auch andere Politiker, etwa der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach, hatten sich kritisch zum Streik geäußert.

Die EVG ist an der aktuellen Tarifrunde nicht beteiligt, weil sie sich schon im vergangenen September mit der Bahn auf einen neuen Vertrag geeinigt hat. Die kleinere Lokführergewerkschaft GDL hat sich den Verhandlungen seinerzeit nicht angeschlossen und will nun selbst einen besseren Abschluss erreichen. Am Mittwochmorgen endet voraussichtlich die zweite Streikrunde im Güter- und Personenverkehr.

@ dpa.de

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