Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

AMAZON COM INC, US0231351067

WASHINGTON / SEATTLE - Der Onlinehändler Amazon zahlt wegen des Vorwurfs der Trinkgeldunterschlagung 61,7 Millionen Dollar (51,3 Mio Euro) bei einem Vergleich.

02.02.2021 - 20:08:33

Amazon zahlt 62 Millionen Dollar wegen Trinkgeldunterschlagung. Der Konzern habe Lieferfahrern über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren nicht ihre vereinbarten Bezüge voll ausgezahlt, teilte die Verbraucherschutzbehörde FTC am Dienstag mit.

Amazon habe die Beschäftigten vorsätzlich im Unklaren gelassen, so die Behörde. Erst nachdem der Konzern von Ermittlungen der Aufseher erfahren habe, sei die Praxis 2019 eingestellt worden. Die FTC-Spitzen Rebecca Kelly Slaughter und Noah Phillips bezeichneten das Verhalten des Unternehmens in einem Statement als ungeheuerlich.

Die Vergleichssumme von knapp 62 Millionen Dollar entspreche der Behörde zufolge dem Betrag, den Amazon Fahrern seines Lieferdienstes "Flex" vorenthalten habe. Der Konzern habe versprochen, Trinkgelder zu 100 Prozent auszuzahlen. Dies sei aber ab Ende 2016 nicht mehr geschehen, was zu Hunderten von Beschwerden geführt habe.

Mit der Vergleichssumme sollen die betroffenen Amazon-Fahrer nun entschädigt werden. Der Konzern wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme gegenüber US-Medien nicht grundsätzlich zurück, stritt aber ab, die Fahrer hinsichtlich der Trinkgeldpraxis getäuscht zu haben. Außerdem betonte Amazon, Fahrern mit durchschnittlich über 25 Dollar pro Stunde branchenweit einen der höchsten Löhne zu zahlen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Amazon-Technikchef: IT-Sicherheit großes Problem nach Corona-Pandemie. In der Pandemie seien viele unerfahrene Nutzer von Online-Diensten dazugekommen, die leichte Beute für Cyberkriminelle werden könnten, warnte Vogels bei einem Auftritt bei der Innovationskonferenz DLD All Stars am Sonntag. "Wir müssen unsere Sicherheitsmaßnahmen aufrüsten. MÜNCHEN - Die zunehmende Digitalisierung des Alltags in der Corona-Krise bringt nach Einschätzung des Amazon -Technikchefs Werner Vogels neue Herausforderungen für die Sicherheit im Netz. (Boerse, 21.02.2021 - 19:45) weiterlesen...

Sender lassen Hörfilme für Blinde per Alexa steuern. Hörfilme sind mit einer Audiodeskription versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie zum Beispiel Mimik und Dekor umschreibt. BERLIN - ARD, ZDF und Arte arbeiten mit Amazon zusammen, um sogenannte Hörfilme für Blinde und Sehgeschädigte mit der Sprachassistentin Alexa abrufen und steuern zu lassen. (Boerse, 19.02.2021 - 08:06) weiterlesen...

Auch Amazon muss Herkunft von Obst und Gemüse angeben. Das hat das Oberlandesgericht München am Donnerstag klargestellt und ein Urteil des Landgerichts München bestätigt. MÜNCHEN - Das Gesetz gilt für alle - und deshalb muss auch der Online-Händler Amazon seinen Kunden bei der Bestellung von frischem Obst und Gemüse das Herkunftsland angeben, genauso wie der Supermarkt um die Ecke und der Händler auf dem Wochenmarkt. (Boerse, 18.02.2021 - 14:39) weiterlesen...

Amazon zu Herkunftsangabe bei Obst und Gemüse verurteilt. Das hat das Oberlandesgericht München am Donnerstag entschieden und damit ein entsprechendes Urteil des Landgerichts München bestätigt. MÜNCHEN - Der Online-Händler Amazon muss seinen Kunden bei der Bestellung von frischem Obst und Gemüse das Herkunftsland angeben. (Boerse, 18.02.2021 - 13:19) weiterlesen...