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WASHINGTON - Nach Tagen ungewöhnlicher Kälte und starkem Schneefall ist im US-Bundesstaat Texas ein Ende der Winterwetter-Krise in Sicht.

19.02.2021 - 19:32:31

Ende der Winterwetter-Krise im US-Staat Texas in Sicht. "Wärme ist auf dem Weg!", teilte der Nationale Wetterdienst am Freitag mit. Nachdem zeitweise Millionen Haushalte mit Stromausfällen zu kämpfen hatten, erklärte der Netzbetreiber Ercot, dass das System wieder normal funktioniere. Es gab allerdings immer noch Ausfälle, wie aus einer Aufstellung der Webseite "poweroutage.us" hervorging. Zudem gab es große Probleme bei der Trinkwasserversorgung. Millionen Menschen in dem Bundesstaat wurden angewiesen, Leitungswasser vor dem Gebrauch abzukochen.

US-Präsident Joe Biden kündigte an, angesichts der Krise den Bundesstaat an der Grenze zu Mexiko zu besuchen. "Ich hatte geplant, Mitte nächster Woche in Texas zu sein, aber ich will keine Belastung sein", sagte Biden am Freitag im Weißen Haus. Wenn der US-Präsident in eine amerikanische Stadt komme, sorge das für zusätzliche Umstände für die lokalen Behörden. Daher werde voraussichtlich Anfang kommender Woche entschieden, ob er fahren könne, sagte Biden.

"Wir sind noch nicht aus dem Schneider, aber wir sind näher dran, diese Herausforderung hinter uns zu lassen", sagte der texanische Gouverneur Greg Abbott am Donnerstag. Er will dafür sorgen, dass betroffene Bürgerinnen und Bürger bei der Katastrophenschutzbehörde Fema Unterstützung beantragen können, etwa um Mittel für die Beseitigung von Schäden an ihren Häusern zu bekommen, die von privaten Versicherungen nicht aufgefangen werden. Biden stellte in Aussicht, entsprechende Hilfen freizugeben.

Das Winterwetter wirkte sich in allen US-Bundesstaaten auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie aus, wie bei einem Briefing der Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses deutlich wurde. Die Auslieferung von sechs Millionen Impfdosen habe sich dadurch verzögert, erklärte der Corona-Berater Andy Slavitt am Freitag.

Der prominente texanische Senator Ted Cruz handelte sich mitten in der Krise in seinem Bundesstaat scharfe Kritik ein. Der Republikaner war am Mittwoch mit seiner Familie nach Cancún in Mexiko geflogen. Fotos des reisenden Senators wurden in den sozialen Medien mit empörten Kommentaren bedacht - ihm wurde vorgeworfen, die Menschen in seinem Heimatbundesstaat inmitten großer Not alleine zu lassen, um sich selbst in der Sonne zu amüsieren. Dann verstrickte sich Cruz in Widersprüche. Nach seiner Rückreise nach Texas räumte er schließlich Fehler ein.

Anfang der Woche hatte Cruz in einem Radiointerview noch gewarnt: "Es könnte passieren, dass in dieser Woche bis zu 100 Menschen in Texas ums Leben kommen, also riskieren Sie es nicht, bringen Sie Ihre Familie in Sicherheit, und bleiben Sie einfach zu Hause, und drücken Sie Ihre Kinder." Dem Republikaner, der ein loyaler Verbündeter von Ex-Präsident Donald Trump ist, werden Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur für die Wahl im Jahr 2024 nachgesagt.

Nach Darstellung des Stromnetzbetreibers Ercot, der in den vergangenen Tagen unter heftigen Druck geraten ist, ist mit kontrollierten Unterbrechungen der Stromversorgung Schlimmeres verhindert worden. Das Netz sei knapp an einem folgenschweren Komplett-Zusammenbruch vorbeigeschrammt, hatte Ercot-Chef Bill Magness am Donnerstag gesagt.

Die "extremen Wetterereignisse", die die USA in dieser Woche in der Mitte, im Süden und am Donnerstag auch im Osten des Landes erlebten, hätten wieder einmal gezeigt, "dass der Klimawandel real ist und jetzt stattfindet", sagte Bidens Heimatschutzberaterin Liz Sherwood-Randall am Donnerstag. "Wir wissen, dass wir nicht einfach nur auf extreme Wetterereignisse reagieren können; wir müssen mit ihnen rechnen und auf sie vorbereitet sein."

@ dpa.de

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