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Facebook Inc, US30303M1027

WASHINGTON - Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Entscheidung des Online-Netzwerks verteidigt, Politikern Werbeanzeigen mit irreführenden Inhalten zu erlauben.

18.10.2019 - 11:55:47

Zuckerberg verteidigt laschen Umgang mit Fakten in Politiker-Videos. "Ich denke nicht, dass die meisten Menschen in einer Welt leben wollen, in der man nur Dinge veröffentlichen kann, von denen Tech-Unternehmen glauben, dass sie zu 100 Prozent stimmen", sagte Zuckerberg bei einem Auftritt in der Georgetown-Universität am späten Donnerstag.

Facebook war in den vergangenen Tagen unter Kritik in den USA geraten, nachdem das Lager von US-Präsident Donald Trump eine Werbeanzeige veröffentlichte, in dem der demokratische Präsidentschaftsanwärter Joe Biden ohne jegliche Grundlage der Korruption bezichtigt wird. Sender wie CNN lehnten es ab, den Clip zu zeigen, Facebook ließ den Spot hingegen auf seiner Plattform verbreiten. Senatorin Elizabeth Warren, eine weitere Präsidentschaftsanwärterin der Demokraten, platzierte daraufhin bei Facebook als Protest eine Anzeige mit irreführenden Aussagen über Zuckerberg. Auch dieses Video blieb bei Facebook online.

Facebook steht aktuell von allen Seiten in den USA politisch unter Druck. Die Demokraten werfen dem Online-Netzwerk vor, immer noch zuwenig gegen falsche Informationen zu unternehmen. Die Republikaner hingegen beklagen, dass konservative Stimmen unterdrückt würden. Trumps Regierung leitete eine Wettbewerbsuntersuchung gegen das Online-Netzwerk ein, was den Druck noch verstärkt.

Zuckerberg verwies zugleich auf China als aufsteigende Kraft bei Online-Diensten. Wenn sich die dortigen Regeln durchsetzen, wäre der öffentliche Austausch von ganz anderen Werten geprägt sein, sagte er mit Blick auf die Internet-Zensur in dem Land.

In seiner Rede kritisierte Zuckerberg auch die erfolgreiche chinesische App Tiktok und warf den Betreibern Zensur vor, die sogar in den USA zu spüren sei. So könne man etwa auf Tiktok kaum Videos zu den Protesten in Hongkong finden, die in andere Social-Media-Diensten allgegenwärtig seien.

@ dpa.de

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