Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Software

WASHINGTON - Ein Wahlsoftwareunternehmen will eine Anwältin aus dem Umfeld des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump wegen Verleumdung belangen.

08.01.2021 - 20:08:31

Wahlsoftwarefirma will Trump-nahe Anwältin wegen Verleumdung belangen. Die Firma Dominion Voting Systems reichte am Freitag bei einem Gericht in der US-Hauptstadt Washington eine Klage gegen die Anwältin Sidney Powell ein. Sie hatte die Firma öffentlich beschuldigt, mit ihrer Software die US-Präsidentschaftswahl zugunsten von Trumps Herausforderer Joe Biden manipuliert zu haben. Das Unternehmen beklagte, es sei wegen Powells Vorwürfen heftigen Anfeindungen ausgesetzt gewesen und habe erheblichen Imageschaden davongetragen. In der Klageschrift verlangt die Firma Schadensersatzzahlungen von insgesamt mehr als 1,3 Milliarden Dollar.

Powell hatte sich als Unterstützerin in Trumps Feldzug gegen den Wahlausgang unter anderem in Verschwörungstheorien verstrickt. Sie behauptete zum Beispiel öffentlich, der 2013 verstorbene venezolanische Präsident Hugo Chavez habe Hintertüren in die Software von Dominion Voting Systems einbauen lassen, die bei der Auszählung der Stimmen verwendet wurde. Angeblich sei es dadurch möglich gewesen, dass eine für Biden abgegebene Stimme 1,25 Stimmen wert gewesen sei. Belege lieferte sie nicht. Die Software wurde nur beim Einscannen von Stimmzetteln verwendet. Die Wahlbehörden betonen, dass es für jede abgegebene Stimme einen Papierbeleg gebe.

Trump hatte die Wahl im November mit klarem Abstand gegen seinen demokratischen Herausforderer Biden verloren. Er weigerte sich jedoch, die Niederlage einzugestehen und behauptete stattdessen, er sei durch massiven Wahlbetrug um den Sieg gebracht worden.

Sein Wahlkampfteam hatte sich angesichts umstrittener Äußerungen von Powell distanziert. Nach US-Medienberichten war die Anwältin in den vergangenen Wochen jedoch weiter in engem direktem Kontakt mit Trump.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Twitter sperrt Konten von früheren Farc-Kommandeuren. "Twitter sperrt Konten, die gegen die Twitter-Regeln verstoßen", war auf den Konten von Iván Márquez und Jesús Santrich sowie der "Segunda Marquetalia" am Freitag (Ortszeit) zu lesen. Die kolumbianische Polizei hatte die Sperrung der Accounts am Donnerstag mit der Begründung gefordert, dass sie zum Terrorismus anstiften könnten. BOGOTÁ - Twitter und Youtube haben die Accounts von ehemaligen Farc-Kommandeuren gesperrt. (Boerse, 16.01.2021 - 08:56) weiterlesen...

WhatsApp schiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln auf. MENLO PARK - WhatsApp verschiebt die Einführung der neuen Datenschutzregeln nach Kritik und einer Abwanderung von Nutzern um gut drei Monate. Bisher sollten die Nutzer bis 8. Februar den neuen Bedingungen zustimmen, wenn sie den zu Facebook gehörenden Chatdienst Weiternutzen wollten. Jetzt sollen die neue Datenschutzrichtlinie erst vom 15. Mai an gelten, wie WhatsApp am Freitag mitteilte. WhatsApp schiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln auf (Boerse, 15.01.2021 - 21:25) weiterlesen...

SNP Schneider-Neureither & Partner SE SNP Schneider-Neureither & Partner SE: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. (Boerse, 15.01.2021 - 18:19) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS 3: SAP kann Dax-Schwäche nach Zahlen nicht nachhaltig entgehen (Boerse, 15.01.2021 - 18:18) weiterlesen...

EU-Kommission will verschlüsselte Kommunikation nicht schwächen. Die Brüsseler Behörde plant keinen Vorschlag für ein allgemeines Verbot verschlüsselter Kommunikation, heißt es in einem Schreiben von EU-Innenkommissarin Ylva Johansson an drei EU-Abgeordnete. Es werde keine Lösung in Betracht gezogen, die Verschlüsselung grundsätzlich für alle Bürger schwächen oder direkt oder indirekt verbieten würde. BRÜSSEL - Die Verschlüsselung von Nachrichten-Diensten wie Whatsapp oder Telegram soll nach dem Willen der EU-Kommission nicht aufgeweicht werden. (Boerse, 15.01.2021 - 17:59) weiterlesen...

Epic legt Beschwerde gegen Apple auch in Großbritannien ein. Epic und europäische Tochterfirmen legten eine Wettbewerbsbeschwerde in London ein, wie das britische Competition Appeal Tribunal am Donnerstag mitteilte. Darin werde Apple vorgeworfen, eine marktbeherrschende Position zu missbrauchen. In einem seit Monaten laufenden ähnlichen Streit in den USA weist Apple die Vorwürfe zurück und wirft Epic im Gegenzug Vertragsverletzungen vor. LONDON - Der Spieleentwickler Epic trägt seinen App-Store-Streit mit Apple nach Großbritannien. (Boerse, 15.01.2021 - 16:43) weiterlesen...