Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Uber, US90353T1007

WASHINGTON - Ein ausführlicher Bericht von US-Unfallermittlern zum ersten tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto hat weitere Probleme mit der damaligen Roboterwagen-Software von Uber offengelegt.

07.11.2019 - 12:19:40

Bericht zu Todescrash zeigt noch mehr Schwächen bei Uber-Roboterwagen. Demnach programmierte Uber bei den Fahrzeugen eine einsekündige Verzögerung vor einer Warnung in Notsituationen, um in der Zwischenzeit einen eventuellen falschen Alarm erkennen zu können. Dadurch warnte die Software den Menschen am Steuer erst 0,2 Sekunden vor dem Zusammenprall - obwohl sie die Situation eine Sekunde früher schließlich korrekt eingeschätzt hatte.

Demnach programmierte Uber bei den Fahrzeugen eine einsekündige Verzögerung vor einer Warnung in Notsituationen, um in der Zwischenzeit einen eventuellen falschen Alarm erkennen zu können. Dadurch warnte die Software den Menschen am Steuer erst 0,2 Sekunden vor dem Zusammenprall - obwohl sie die Situation eine Sekunde früher schließlich korrekt eingeschätzt hatte.

Bei dem Unfall im März 2018 tötete ein Uber-Testwagen eine Frau, die ein Fahrrad über eine mehrspurige die Straße schob. Aus einem früheren Bericht der Ermittlungsbehörde NTSB war bereits bekannt, dass die Sensoren des Fahrzeugs sie zwar rund sechs Sekunden vor dem Unfall erfasst hatten. Die Software habe das Hindernis aber erst als Fahrzeug, dann als unbekanntes Objekt und erst zum Schluss als Fahrrad eingestuft - und sei sich lange unsicher gewesen, ob und in welche Richtung es sich bewegt. Dabei war keine automatische Notbremsung vorgesehen, sondern das Fahrzeug benachrichtigte den Sicherheitsfahrer und bremste etwas ab.

Aus dem neuen Bericht geht nun auch hervor, dass in der damaligen Uber-Software Fußgänger, die Straßen an nicht vorgeschriebenen Stellen überqueren, grundsätzlich nicht als Kategorie programmiert waren.

Der Fahrdienst-Vermittler hatte nach Verbesserungen an der Software Testfahrten mit seinen Roboterautos wieder aufgenommen - allerdings zunächst nur auf einem weniger als zwei Kilometer langen Straßenabschnitt in Pittsburgh und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Uber startet im Großraum Stuttgart und macht Taxis Konkurrenz. Seit Mittwoch könnten Nutzer in der Landeshauptstadt und in umliegenden Landkreisen über die Uber-App Fahrten mit einem professionellen Fahrer buchen, teilte der US-Konzern mit. Neben Stuttgart würden auch Pforzheim sowie die Landkreise Rems-Murr, Calw, Ludwigsburg, Tübingen, Esslingen, Böblingen und der Enzkreis bedient, hieß es. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte, Uber biete "eine günstige Ergänzung" des Mobilitätsangebots. STUTTGART - Der Fahrdienstvermittler Uber bietet seine Dienste ab sofort auch in Stuttgart und der Umgebung an und macht den Taxis damit mächtig Konkurrenz. (Boerse, 13.11.2019 - 16:40) weiterlesen...

Fahrdienst-Vermittler Uber startet im Großraum Stuttgart. Seit Mittwoch könnten Nutzer in der Landeshauptstadt und in umliegenden Landkreisen über die Uber-App Fahrten mit einem professionellen Fahrer buchen, teilte ein Konzernsprecher mit. Der Großraum Stuttgart sei neben Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Köln und Hamburg das siebte Gebiet in Deutschland, in dem die Dienstleistungen angeboten würden. Laut dem Unternehmen sollen auch Pforzheim sowie die Landkreise Rems-Murr, Calw, Ludwigsburg, Tübingen, Esslingen, Böblingen und der Enzkreis bedient werden. STUTTGART - Der Fahrdienstvermittler Uber will ab sofort auch in Stuttgart und Umgebung seine Dienste anbieten. (Boerse, 13.11.2019 - 10:54) weiterlesen...

Gericht will im Dezember über umstrittene Uber-App entscheiden. FRANKFURT - Das Landgericht Frankfurt will die Entscheidung im Streit um die App des Mietwagenvermittlers Uber am 19. Dezember (10.00 Uhr) verkünden. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Die Servicegesellschaft für Taxizentralen, Taxi Deutschland, will die Uber-App gerichtlich verbieten lassen. Uber sei nicht nur eine Vermittlungsplattform für Mietwagen- und Fahrerdienste, sondern ein reguläres Unternehmen, das zum Geschäftsbetrieb mit einer eigenen App über eine reguläre Konzession verfügen müsse, argumentiert Taxi Deutschland. Uber hat bislang eine solche Genehmigung nicht. Uber-Vertreter bestritten vor Gericht die Unternehmereigenschaft. Man vermittle ausschließlich selbstständig tätige Fahrer mit ihren Fahrzeugen und benötige deshalb keine Konzession. (AZ 3 - 06 O 44/19)/grh/DP/jsl Gericht will im Dezember über umstrittene Uber-App entscheiden (Boerse, 12.11.2019 - 17:00) weiterlesen...