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WASHINGTON - Die USA haben andere Länder aufgerufen, mehr Druck auf den Iran ausüben, um dem Land die Entwicklung von Atombomben zu verwehren.

07.11.2019 - 14:01:24

Atomkonflikt: USA fordern mehr internationalen Druck auf den Iran. Mit der jüngsten Wiederaufnahme bestimmter nuklearer Aktivitäten wolle Teheran sicherstellen, bei Bedarf kurzfristig Atomwaffen bauen zu können, erklärte US-Außenminister Pompeo am Donnerstag in einer von seinem Büro in Washington verbreiteten Mitteilung. Die USA würden nie erlauben, dass der Iran eine Atommacht werde.

"Es ist jetzt Zeit für alle Staaten, die nukleare Erpressung dieses Regimes zurückzuweisen und ernsthafte Schritte zu unternehmen, um den Druck zu erhöhen", erklärte Pompeo der Mitteilung zufolge. Der Minister befand sich am Donnerstag zu einem Besuch in Deutschland.

Die USA waren einseitig aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen, das dem Land den Bau von Kernwaffen verwehrt, aber ein ziviles Atomprogramm zugesteht. Washington überzog den Iran mit Wirtschaftssanktionen und droht anderen Staaten, die sich diesem Sanktionsregime nicht unterwerfen wollen. Der Iran hatte ein Jahr mit Reaktionen gewartet und die anderen Vertragspartner - darunter Deutschland - gedrängt, ihre Zusagen einzuhalten. Nach einem Jahr begann Teheran mit dem schrittweisen eigenen Ausstieg aus dem Abkommen, um Druck auf die Vertragspartner auszuüben, mehr zur Rettung des Vertrages zu tun.

Am Wochenende will der Iran die Urananreicherung in der Atomanlage Fordo südlich von Teheran wieder aufnehmen. Inzwischen sei bereits Urangas in die 1044 Zentrifugen in Fordo injiziert worden, sie müssten aber vor der Anreicherung noch stabilisiert werden, erklärte der Sprecher der iranischen Atomorganisation (AEOI), Behrus Kamalwandi, am Donnerstag. Das werde noch bis Samstag dauern.

Die Maßnahmen sind ein Verstoß gegen das von den USA aufgekündigte Atomabkommen von 2015. Nach dem mühsam ausgehandelten Wiener Vertrag sollte Fordo nur für wissenschaftliche Projekte genutzt werden - die Zentrifugen dort durften ohne Gasinjektion lediglich getestet werden.

@ dpa.de

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