Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Stellantis, NL00150001Q9

WASHINGTON - Die US-Regierung will sich ein besseres Bild von den Halbleiter-Engpässen machen, die unter anderem die Elektronik- und die Autoindustrie hart treffen.

23.09.2021 - 18:33:30

US-Regierung spricht mit Unternehmen über Halbleiter-Knappheit. Dafür wurde am Donnerstag eine weitere Videokonferenz mit Topmanagern aus verschiedenen Branchen angesetzt. Unter den Teilnehmern sind laut Medienberichten etwa Apple , Intel , Ford , General Motors und die Peugeot-Mutter Stellantis .

Das Weiße Haus dränge die Unternehmen auch zu mehr Transparenz zur Lage in ihren Lieferketten, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf Beamte. Dies sei nach Einschätzung von Handelsministerin Gina Raimondo notwendig, damit die Regierung bei Problemen schneller helfen könne. Bisher seien viele Firmen nicht willens gewesen, Einblicke in ihre Lieferketten geben, hieß es.

Auslöser der Halbleiter-Knappheit war beispielsweise die erhöhte Nachfrage nach Notebooks und anderen Elektronikprodukten in der Corona-Krise. Erschwerend kam hinzu, dass Chiphersteller in den vergangenen Jahren ihre Kapazitäten bei einigen Halbleiter-Arten angesichts zunächst schwacher Nachfrage zurückgefahren hatten und diese jetzt nicht wieder schnell aufstocken können.

Die Autobranche wird nach wie vor besonders schwer von den Engpässen getroffen. Ein Grund ist, dass die Geschäfte mit ihr wegen relativ niedriger Stückzahlen für die Chipkonzerne weniger lukrativ sind als beim Verkauf an große Elektronikkonzerne. Viele Autohersteller hatten zu Beginn der Pandemie zudem selbst Nachfrageeinbrüche - in der Folge stornierten sie bereits zugesagte Mengen bei den Halbleiterfirmen. Jetzt, wo das Autogeschäft wieder besser läuft, fehlen diese Chips.

Die Finanzfirma AlixPartners prognostizierte am Donnerstag, dass der Autoindustrie durch die Knappheit allein in diesem Jahr Erlöse von 210 Milliarden Dollar (rund 179 Mrd Euro) entgehen werden. Bisher seien die Verkäufe noch nicht stark in Mitleidenschaft gezogen worden, weil die Hersteller auf Lagerbestände hätten zurückgreifen können, sagte der Branchenexperte von AlixPartners, Dan Hearsch, Bloomberg. Inzwischen seien diese Reserven aber abgebaut worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

IG Metall droht Opel-Mutter Stellantis mit massivem Konflikt. "Der Stellantis Konzern sollte sich bewusst sein, dass ein massiver Konflikt droht, sollten Ausgliederungspläne und Produktverlagerungen umgesetzt werden", erklärte der Bezirkschef der IG Metall Mitte, Jörg Köhlinger, am Freitag. Die Unterstützung der Ministerpräsidenten von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen sei "Ausdruck eines breiten Bündnisses gegen den Kahlschlag". FRANKFURT - Die IG Metall hat den europäischen Autokonzern Stellantis vor einem Kahlschlag bei seiner deutschen Tochter Opel gewarnt. (Boerse, 15.10.2021 - 12:44) weiterlesen...

EU-Automarkt schwächelt weiter - Neuzulassungen deutlich unter Vorjahr. Nach dem Einbruch in den Sommermonaten lag das Minus nun bei 23,1 Prozent auf 718 598 Pkw, wie der europäische Herstellerverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. Über die ersten neun Monate liegt der EU-Automarkt aber wegen des coronabedingten Einbruchs im Frühjahr 2020 noch über dem Vorjahreszeitraum, 7,5 Millionen Autos bedeuten ein Plus von 6,6 Prozent. BRÜSSEL - Die Auto-Neuzulassungen in der Europäischen Union haben ihre Talfahrt im September fortgesetzt. (Boerse, 15.10.2021 - 08:03) weiterlesen...

Länderchefs besorgt über weitere Entwicklung bei Opel. In einem gemeinsamen Brief an den Chef des Opel-Mutterkonzerns Stellantis , Carlos Tavares, verlangten die Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU), Malu Dreyer (SPD) und Bodo Ramelow (Linke) am Donnerstag nähere Informationen und eine Rückkehr zur vertrauensvollen Kommunikation über die aktuelle Situation des Unternehmens und seiner Standorte. WIESBADEN/MAINZ/ERFURT - Die drohende Zerschlagung des Autobauers Opel hat bei den Landesregierungen von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen Sorgen um die Arbeitsplätze ausgelöst. (Boerse, 14.10.2021 - 15:41) weiterlesen...

Betriebsrat: Opel droht Entwicklern mit Jobverlagerung nach Marokko. Laut einer Mitarbeiter-Info des Betriebsrats sei Beschäftigten des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim in Personalgesprächen gedroht worden, ihre Aufgaben aus Kostengründen nach Marokko zu verlagern. Sie sollten sich nach einer neuen Tätigkeit umsehen. Zuvor hatten die Zeitungen der VRM-Gruppe und die "Wirtschaftswoche" berichtet. Das Unternehmen äußerte sich am Mittwoch zunächst nicht zu den Informationen. RÜSSELSHEIM/EISENACH - Im europäischen Autokonzern Stellantis geht die Demontage der deutschen Tochter Opel offenbar weiter. (Boerse, 13.10.2021 - 14:57) weiterlesen...