Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

WASHINGTON - Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Piloten und Airlines bei Flügen von und nach Addis Abeba wegen des anhaltenden Konfliktes in Teilen Äthiopiens zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

18.11.2021 - 22:01:25

US-Behörde warnt wegen Konflikt in Äthiopien vor Flugzeugbeschuss. Kommerzielle Flugzeuge könnten versehentlich "direkt oder indirekt Schüssen am Boden oder Boden-Luft-Geschossen" ausgesetzt sein, warnte die FAA. Es könne unterhalb der Reiseflughöhe angesichts der Kämpfe zu "Fehlidentifikationen" oder "Fehleinschätzungen" kommen, hieß es.

Die Europäische Luftfahrtbehörde EASA erklärte auf Anfrage, die Behörden in den Mitgliedsstaaten seien auf die FAA-Warnung hingewiesen worden. Die EASA und EU-Kommission würden die Lage weiter genau beobachten, hieß es. Der Flughafen Addis Abeba, das Drehkreuz von Ethiopian Airlines, gehört zu Afrikas wichtigsten Airports.

Das US-Außenministerium hat wegen des bewaffneten Konflikts bereits alle Amerikaner in Äthiopien aufgefordert, das Land zu verlassen. Der US-Sondergesandte für das Horn von Afrika, Jeffrey Feltman, wird bis Samstag in Addis Abeba Gespräche über einen Waffenstillstand und eine Beilegung des Konflikts führen, wie das Außenministerium erklärte.

Der Vielvölkerstaat Äthiopien mit seinen knapp 115 Millionen Einwohnern droht durch die seit einem Jahr anhaltenden Kämpfe zu zerfallen. 2018 kam Regierungschef Abiy Ahmed mit dem Versprechen an die Macht, Äthiopien zu reformieren. Er entmachtete die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF), die das Land 25 Jahre lang dominierte. Im Herbst 2020 führte die TPLF eigenmächtig Wahlen in ihrer Hochburg, der nördlichen Region Tigray, durch und griff kurz danach eine Militärbasis an. Daraufhin begann die Regierung eine brutale Militäroffensive mit Hilfe des Nachbarlandes Eritrea.

Seit Anfang August hat sich der Konflikt von Tigray auch auf die benachbarten Regionen Afar und Amhara ausgeweitet. Gemeinsam mit Rebellen der Oromo Liberation Army (OLA) rückt die TPLF auf Addis Abeba vor. Im gesamtem Land wurde der Ausnahmezustand verhängt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bessere Arbeit bei Online-Plattformen: Druck auf EU-Kommission wächst. In einem offenen Brief an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen forderten sie am Montag eine entschlossene europäische Gesetzesinitiative. Die Arbeitszeiten seien oft lang, auf einigen Plattformen würden "erhebliche" Lohngefälle zwischen den Geschlechtern und andere Arten der Diskriminierung "entweder toleriert oder durch algorithmische Verzerrungen verstärkt", heißt es. Der Brief wurde den Angaben zufolge zudem von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sowie seinen Kolleginnen und Kollegen aus Belgien, Spanien, Portugal und Italien unterzeichnet. BRÜSSEL - Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) und mehrere EU-Minister haben den Druck auf die EU-Kommission erhöht, die Arbeitsbedingungen für Internet-Plattformarbeiter zu verbessern. (Boerse, 29.11.2021 - 17:28) weiterlesen...

Polen verbietet Flüge in sieben afrikanische Länder. Betroffen von dieser Regelung seien Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini und Lesotho, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Montag in Warschau. Reisende, die aus diesen Ländern nach Polen zurückkehren, müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben und können sich auch durch ein negatives Testergebnis nicht davon befreien. WARSCHAU - Aus Sorge vor einer Ausbreitung der im südlichen Afrika entdeckten Coronavirus-Variante Omikron verbietet Polen Flüge in sieben Länder der Region. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 16:49) weiterlesen...

Werftindustrie: Weltorganisation klimapolitisch 'auf Schleichfahrt'. Trotz ehrgeiziger Bekenntnisse von Staaten und der maritimen Wirtschaft zu einem beschleunigten Klimaschutz, habe sich die IMO auf der jüngsten Sitzung ihres Umweltausschusses nicht zu einer Revision ihrer Klimaschutzziele durchringen können, kritisierte der deutsche Branchenverband VSM am Montag in Hamburg. Die IMO beharre auf ihrem früheren Fahrplan, eine solche Revision erst 2023 in Angriff zu nehmen und bleibe damit beim Klimaschutz "auf Schleichfahrt". HAMBURG - Die Weltschifffahrtorganisation IMO gefährdet aus Sicht der deutschen Werftindustrie den bis 2050 nötigen klimaneutralen Umbau der Schifffahrtsindustrie. (Boerse, 29.11.2021 - 15:42) weiterlesen...

Grenze zwischen Malaysia und Singapur wird teilweise geöffnet. Das teilten die beiden Länder am Montag mit. Die neue Regelung erlaubt fast 3000 Menschen mit einer Arbeits- oder Aufenthaltsgenehmigung im Zielland, die Grenze per Bus oder Flugzeug zu passieren, ohne in Quarantäne zu müssen. Voraussetzung ist, dass die Menschen vollständig gegen Corona geimpft sind und vor der Reise und bei der Einreise negativ getestet werden. BANGKOK - Malaysia und Singapur öffnen trotz der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus in verschiedenen Teilen der Welt ihre Grenze nach gut eineinhalb Jahren Schließung teilweise. (Wirtschaft, 29.11.2021 - 15:00) weiterlesen...

Netzbetreiber kommen bei Mobilfunk-Abdeckung an Verkehrswegen voran. Diese Hauptverkehrswege würden nun vollständig mit dem LTE-Standard versorgt, teilte die Bundesnetzagentur am Montag mit. Die Regulierungsbehörde hatte geprüft, ob die Deutsche Telekom , Vodafone und Telefonica Deutschland (O2) Auflagen einer Mobilfunkauktion des Jahres 2015 erfüllen. Damals hatten sie sich verpflichtet, an den Routen 50 Megabit pro Sekunde im Download an der Antenne zu ermöglichen. Die Handynutzer wiederum müssen "in der Regel" mit mindestens 10 MBit pro Sekunde surfen können. BONN - Deutschlands Netzbetreiber haben ihre Mobilfunk-Abdeckung an Autobahnen und ICE-Strecken deutlich verbessert. (Boerse, 29.11.2021 - 14:37) weiterlesen...

Noch immer im Einsatz: Britische Soldaten beliefern Tankstellen. Landesweit seien 210 Kräfte eingespannt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Regierungskreisen in London. Damit hat sich die Zahl der eingesetzten Armee-Angehörigen seit Beginn der "Operation Escalin" nicht verringert. Ein Ende ist nicht absehbar. Der Einsatz werde vermutlich noch etwa einen Monat fortgesetzt und regelmäßig überprüft, hieß es weiter. LONDON - Auch fast zwei Monate nach ihrem ersten Einsatz helfen britische Soldaten weiterhin bei der Belieferung von Tankstellen. (Boerse, 29.11.2021 - 14:28) weiterlesen...